Gregor Gysi | Das Polit-Urgestein über sein Leben in zwei Systemen, die Linke und Ostdeutschland

Shownotes

Gregor Gysi gehört zu den bekanntesten, schlagfertigsten und wohl auch widersprüchlichsten Politikern Deutschlands. Er hat in zwei politischen Systemen gelebt, den Untergang der DDR aus nächster Nähe erlebt und die deutsche Politik über Jahrzehnte geprägt. Vom Rechtsanwalt in der DDR über den Vorsitz der SED-PDS und der PDS bis zum Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag: Kaum eine politische Biografie erzählt so viel über die Brüche und Umbrüche der deutschen Einheit wie seine.

In dieser Folge von EINHEIT GUT, ALLES GUT sprechen wir über Gregor Gysis persönlichen und politischen Weg – und darüber, wie er heute auf sein Leben in der DDR zurückblickt. Warum trat er mit 19 Jahren in die SED ein? Was hat er damals am Sozialismus geglaubt, wo hat er sich geirrt und wie bewertet er heute seine eigene Rolle in einem undemokratischen System?

Wir sprechen über den Herbst 1989, den Untergang der DDR und die deutsche Einheit. Was ist nach der Wiedervereinigung gut gelaufen und was nicht? Warum fühlen sich auch 36 Jahre später viele Ostdeutsche nicht ausreichend gesehen und repräsentiert? Natürlich geht es auch um die politische Gegenwart: um den Erfolg der AfD in Ostdeutschland, die Zukunft der Linken und die Frage, warum Protest, der früher auch bei Gysis Partei landete, heute vielerorts nach rechts wandert.

Vor allem aber ist es ein persönliches Gespräch mit einem Mann, der seit mehr als fünf Jahrzehnten Politik erlebt und gemacht hat. Ein Gespräch über zwei deutsche Staaten, ein langes politisches Leben und die Frage, ob Deutschland 36 Jahre nach der Wiedervereinigung tatsächlich zusammengewachsen ist.

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00:00:00: Ich weiß nicht, ob ich noch mal Ja sagen würde zur Übernahme dieser Funktion im Dezember neunundachzig.

00:00:07: Weil die ersten Jahre waren zu anstrengend.

00:00:09: der Kampf gegen mich wurde so immens geführt.

00:00:13: da habe ich aber eine neue Eigenschaft an mir festgestellt dass ich doch preußisch stur bin.

00:00:18: also ich konnte den nicht einfach weggehen sondern hat mir gesagt du musst es schaffen das eine Mehrheit dich akzeptiert was mir dann auch Schritt für Schritt gelungen ist.

00:00:30: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Einheit.

00:00:33: gut, alles Gut.

00:00:34: Dem Podcast über Menschen den Osten und den Weg zur Gleichberechtigung zwischen Ost- und West.

00:00:40: Mein Name ist Toni und gemeinsam mit meinen Gästinnen und Gästen spreche ich in diesem Podcast über ein Thema das mir besonders am Herzen liegt die Sichtbarkeit und die Repräsentanz von ostdeutschen in unserer Gesellschaft.

00:00:51: Wo sind sie?

00:00:52: Die Aussies?

00:00:53: Wie sieht es drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung mit der gleichberechtigung aus?

00:00:58: Wir sprechen über dass Ost sein über spannende Wege und blicken zurück, aber vor allen Dingen nach vorn.

00:01:04: Ich freue mich, dass ihr dabei seid!

00:01:06: Viel Spaß mit dieser neuen Folge.

00:01:16: Und es gibt Gregor Gisi, bei dem man manchmal den Eindruck hat die deutsche Geschichte habe beschlossen persönlich bei ihm vorbeizukommen.

00:01:29: Geboren in Berlin, aufgewachsen in der DDR, Jurist, Rechtsanwalt, Verteidiger von Oppositionellen und gleichzeitig Mitglied der SED.

00:01:38: Als dieses Land neunzehnundachtzig zusammenbricht steht Gisi plötzlich an der Spitze jener Partei, die sich aus der Sede erst in die SED-PDS und schließlich in die PDS verwandelt.

00:01:49: Er wird zu einem der bekanntesten Gesichter des Ostens im widervereinigten Deutschland und zur einen, der umstrittensten.

00:01:55: Er sitzt in der ersten frei gewählten Volkskammer, zieht in den Bundestag ein, führt dort die PDS später Die Linke.

00:02:02: Er wird kurz Berliner Wirtschaftszenator, tritt wieder zurück, kehrt in den Bundestag zurück und gewinnt über Jahrzehnte seinen Wahlkreis in Treptoköpenick – twenty-fünfundzwanzig mit Einenvierzig Kommen Acht Prozent der Erststimmen!

00:02:14: Und nun sitzen wir hier zwanzig sechsundzwanzigt zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt.

00:02:19: Jüngst wurde in Berlin und Sachsen-Anhalt gewählt.

00:02:22: Zwei Wahlen, zwei ziemlich unterschiedliche Geschichten.

00:02:26: Berlin geht an die Linke, Sachsen anhalt an die AfD.

00:02:31: Wie blickt also jemand darauf der DDDR erlebt ihr politisches System unterstützt ihren Zusammenbruch mitgestaltet?

00:02:37: Und anschließend fast die gesamte Geschichte des Vereinigten Deutschlands im Parlament verbracht hat.

00:02:43: Und dessen Biografie aus meiner Sicht total zu Recht.

00:02:47: Ein Leben ist zu wenig heißt.

00:02:49: Darüber spreche ich heute mit Gregor Giesig, freue mich sehr dass sie da sind.

00:02:53: Hallo und herzlich willkommen in diesem Podcast!

00:02:55: Ich grüße Sie genauso ernstlich!

00:02:57: Lieber Herr Giesi, ich möchte ausnahmsweise mal nicht nünzend-achtentvierzig anfangen sondern im Hier und Jetzt – ich habe es gerade schon gesagt Die aktuellen Wahlen zeigen ein unterschiedliches Bild.

00:03:07: Die Linke holt in Berlin twenty-fünf Komma sieben Prozent, wird erstmals stärkste Kraft und stellt vermutlich die zukünftige regierende Bürgermeisterin.

00:03:16: Und in Sachsen-Anhalt holt ihre Partei acht Komma sechs Prozent.

00:03:19: ein tolles Ergebnis aber eben die AfD mit fast vierundvierzig Prozent da die stärkeste Kraft auf.

00:03:25: welches Wahlergebnis hätten Sie weniger gewettet?

00:03:28: Welches scheint Ihnen mit Blick auf unser Land und auf Ihre Geschichte verrückter

00:03:34: dass die AfD die stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt wird.

00:03:37: Übrigens auch im Mecklenburg-Vorpommern, das war ja die dritte Landtagswahl.

00:03:41: Das waren mir vorher schon klar ... Dass aber die Linke wirklich die stärksche Kraft in Berlin wird darauf habe ich ein bisschen gehofft.

00:03:47: Aber da wäre ich zurückhalten mit Wetten gewesen!

00:03:50: Ja, aber das heißt es lag schon irgendwie.

00:03:53: Sie hatten die Hoffnung in sich, dass das irgendwann kommen könnte?

00:03:58: War schon lange oder war es eher so jetzt in den letzten Jahren bei Ihnen gereift?

00:04:01: Erst in den vergangenen Jahren vorher war das ja undenkbar.

00:04:04: Der Unterschied, wie im Osten und dem Westen gewählt wurde, war ja dramatisch.

00:04:08: als ich mal der Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl war hatten wir siebenundvierzig Prozent der Stimmen in Ostberlin aber nur sechs Komma noch was in Westberlin Und das war schon ein gutes Ergebnis für damalige Verhältnisse und das hat sich inzwischen völlig angeglichen.

00:04:24: also berlin hat sich verändert Aber Berlin ist eine Ausnahmestation in Deutschland.

00:04:30: Die Wahlen in Sachsen-Anhalt und im Mecklenburg-Vorpommern sind eher typisch, das wird auch Schritt für Schritt in den westlichen Ländern so aussehen und darüber müssen wir uns wirklich Sorgen machen.

00:04:41: aber ich freue mich dass die Bundeshauptstadt eine Ausnahme ist.

00:04:45: Ja, und man sagt ja auch der Osten sei in vielen Dingen der Seismograph für den Rest der Republik.

00:04:51: Von daher das werden wir beobachten.

00:04:52: wie.

00:04:52: schauen sie aber drauf wenn die eine sozusagen die eine Wahl in die komplett eine Richtung die anderen wahlen in die Komplette andere Richtung was sagt das über unsere sagen wir mal über den Zustand unserer Gesellschaft und die Polarisierung aus?

00:05:05: Also unsere Gesellschaft ist wie Sie schon zu Recht festgestellt haben sehr polarisiert.

00:05:12: etablierte Politik verliert täglich an Ansehen und deshalb gewinnt die AfD, weil sie so scheime die Kraft von unten gegen die da oben ist.

00:05:23: Was ich zwar verquarkalte aber viele glauben dass viele gehen davon aus und wehren Sie deshalb Und das isst auch ein internationaler Trend.

00:05:33: also es droht ja auch einen Erfolg von Le Pen in Frankreich.

00:05:37: Wir kennen auch Wahlen in anderen europäischen Ländern und sie müssen immer Folgendes, wenn ich das mal ganz kurz erklären darf sehen.

00:05:45: Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit waren ganz wichtige Werte im Westen und damit wurden immer die sozialistischen Länder attackiert weil es bei ihnen eine deutliche Einschränkung gab.

00:05:55: Nun gibt's aber die sozialisten Länder nicht mehr.

00:05:58: Dadurch hat das Gewicht diese Argumente deutlich verloren.

00:06:02: Das eine.

00:06:03: Das zweite ist, dass die Eliten je hinter Trump stehen – ich meine jetzt gar nicht Trump selbst -, die fürchten das China-Weltwirtschaftsmacht Nummer eins werden könnte.

00:06:12: Das wäre übrigens das erste Mal, dass ein Land unter Führung einer kommunistischen Partei so gut sich entwickelnde Wirtschaft hat.

00:06:21: Das war ja völlig atypisch früher weil sie natürlich ihre spezifische Form des Kapitalismus eingeführt haben.

00:06:29: So, das ist eine.

00:06:30: Aber das Zweite ist, dass Trump in seiner ersten Legislaturperiode belästigt wurde von der Mehrheit der Demokraten im Kongress und vor den Gerichten.

00:06:39: Und der Partei- und Staatschef in China wird weder vom Parlament noch von den Gerichten beläßt.

00:06:44: Die Eliten hinter Trump bekämpfen deshalb den Rechtsstaat und die Demokratie bei.

00:06:50: sie glauben dass China dadurch effizienter und schneller ist.

00:06:55: Und deshalb meinen Sie, wenn sie eine autoritäre Struktur hätten also Trump auf Lebenszeit oder sein Vize oder weiß ich was, das sie dann genauso effiziente und genau so schnell werden wie China und verhindern können, dass China es überholt.

00:07:09: Es ist immer wichtig, dass man versucht die Motive zu verstehen um bestimmte Vorgänge zu verstehen und deshalb waren Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie in Deutschland noch nie so gefährdet wie gegenwärtig.

00:07:21: Und diejenigen, die das nicht wollen, die großen Wert darauf legen, dass Freiheit, Demokratie und Rechtsstaaten erhalten bleiben indem sie übrigens attraktiver macht sodass die Bevölkerung darum kämpft diesen nicht in der Lage sich zu organisieren.

00:07:36: Das ist die eigentliche Schwäche unserer Gesellschaft.

00:07:39: Und das kommt auch in diesen Beinen zum

00:07:41: Ausdruck.

00:07:42: Macht Ihnen das Angst?

00:07:43: Nein, aber es liegt nur daran dass ich nicht ängstlich bin weil mir eine negative Fantasie fehlt.

00:07:49: Es gibt ja Menschen die stellen sich jeden Tag vor dass sie einen Unfall haben könnten und zwar dann wirst du ja verrückt.

00:07:54: also so gehe ich nicht dran.

00:07:56: Ich bin eher ein Zweckoptimist anders hätte ich die Jahre neunzig bis vierneinzig oder sechsneinzig gar nicht ausgehalten.

00:08:03: Aber man muss es ernst nehmen diese Situation Und man muss immer wissen, Rechtsextremisten, wenn sie ein Stück Macht bekommen, missbrauchen Sie die Macht.

00:08:15: Da sage ich Ihnen nur ein Beispiel... Wir hatten ja bisher nur ein einziges Beispiel!

00:08:19: Das war der Alterspräsident des Landtages von Thüringen.

00:08:22: Es ist ein so kleines Stückchenmacht, das er hatte und er hat verhindert, dass eine Geschäftsordnung beschlossen wird.

00:08:28: Er hat ver hinderte, dass ein Landtagspräsident oder eine Präsidentin gewählt wird, hat alles verhindern, sodass die übrigen Parteien zum Landesverfassungsgericht gehen mussten um mit einer einstweiligen Verfügung die Konstituierung des Landtages durchzusetzen und das bei so einem kleinen Stück Macht.

00:08:46: stellen sich mal vor, wir kriegen jetzt einen AfD-Ministerpräsidenten Sachsen Anhalt wie der die Macht missbrauchen wird.

00:08:54: Ja ich fragte deshalb nach der Angst weil ich sie auch so wahrgenommen habe dass Sie diesen Sie haben es jetzt Zweckoptimismus oder Grundoptimismus genannt.

00:09:03: Der hat sie vermutlich auch über die Jahre getragen.

00:09:06: Weil Angst ist grundsätzlich ein schlechter Begleiter und trotzdem merkt man ja aktuell, dass in der Gesellschaft viel Unruhe, viel Irritationen und vielleicht auch Angst herrscht.

00:09:15: was antworten sie diesen Leuten?

00:09:18: Die sagen ich habe Angst vor der Polarisierung.

00:09:21: Also es ist erstmal sehr schwer an die Wählerinnen und Wähler der AfD heranzukommen weil die oft festgezürzt sind.

00:09:29: aber wir müssen die AfD widerlegen in Rundfunk, Fernsehen und Social Media sie nicht immer nach Flüchtlinge oder EU-Fragen weil sie da immer Punkte machen.

00:09:41: Wir müssen die fragen warum Sie die Abschaftsteuer abschaffen wollen.

00:09:44: damit haben wir vierzig Milliarden im letzten Jahr eingenommen.

00:09:47: dann ist ein Bundeshaushalt pleitet Dann gelten sie als Friedenspartei aber sie stimmen jedem Hochrüstungsbeschluss zu.

00:09:54: Jedem internationalen Einsatz der Bundeswehr das müssen wir sie mal fragen als Friedenfartei warum sie das alles unterstützen.

00:10:02: Und dann muss man wissen, dass sie jede Erhöhung der Grundsicherung und anderer sozialer Leistungen ablehnen.

00:10:08: Ich glaube viele Arme wissen das nicht und wählen AfD.

00:10:11: also mit anderen Worten es reicht nicht aus sich zu beschimpfen wir müssen Sie wieder legen!

00:10:16: Das ist das eine.

00:10:17: die Menschen die Angst haben sage ich immer wieso?

00:10:20: Wir können uns doch alle die jetzt so etwas fürchten organisieren und gemeinsam auftreten denn es gibt ein Land wo eine Diktatur ausgeschlossen ist.

00:10:31: Das ist die Schweiz, und wissen doch warum?

00:10:34: Weil diese seit über zweieinhalb Jahren alle wichtigen Fragen in Volks entscheiden.

00:10:40: Denn sich mal vor, da kommt ein Diktator und sagt Schluss damit ich entscheide das alles!

00:10:43: Dann würden sie zu Willem Tell zurückkehren und das Haus stürmen.

00:10:47: Das wussten Sie sich nicht bieten lassen.

00:10:49: aber so verankert ist die Demokratie in den anderen Ländern.

00:10:52: nicht weil sie oft so abstrakt ist Aber das ist eben nach Schweiz anders.

00:10:56: Man ärgert sich manchmal natürlich über die Entscheide, über andere Freude man sich... Ist auch egal!

00:11:02: Aber was ich so interessant finde ist wenn du die Demokratie so aufbaust, wenn wir zum Beispiel eben auch mehr, ich will ja nicht zur Schweiz werden aber mehr Volksentscheider auf Bundesebene hätten

00:11:12: etc.,

00:11:13: dann würden die Leute auch eher darum kämpfen?

00:11:15: Ja Ja, in der letzten Folge sprachen wir mit Professor Matthias Quendt über das Thema Ohnmacht und Selbstwirksamkeit.

00:11:22: Und wie man dieser Ohnmarkt begegnen kann – in der multipolaren Krisenzeit!

00:11:26: Da ist einfach Selbstwirksamkeit und Volksentscheide und sich einbringen natürlich einen Mittel.

00:11:32: Also, von daher war das erst mal der Blick auf die aktuelle Zeit.

00:11:36: Wir möchten aber natürlich lieber Jaisi einmal so ein bisschen durch ihr Leben schauen.

00:11:40: Ich habe schon gesagt einer der bekanntesten vielleicht der umstrittensten für viele der eine der sympathischsten veranderer streitbarsten Gesichter des Ostens.

00:11:49: Ich hab gesagt, nünzten, achtenvierzig geboren.

00:11:52: wenn sie einmal zurückschauen ihre Kindheit ihrer Jugend welche mit welchen Emotionen?

00:11:58: Mit welchen Gefühlen schauen Sie auf diese Jahre zurück?

00:12:01: Also ich hatte natürlich insgesamt gesehen eine schöne Kindheit, auch Jungt mit natürlich auch anderen Punkten.

00:12:11: Ich werde mal ein paar Sachen sagen die mir aufgefallen sind.

00:12:13: In meiner Klasse gab es zwei Kinder deren Eltern antifaschistisch aktiv waren.

00:12:18: Ein weiterer Junge und mich.

00:12:20: Die anderen Väter waren alle bei der Wehrmacht erzählt.

00:12:24: Und mir fiel aber auf, dass die Eltern dieser beiden Kinder mehr zu entscheiden hatten als die anderen Eltern.

00:12:30: Dass aber die anderen Eltern die Mehrheit waren.

00:12:33: und danach habe ich meine Eltern befragt und bekam eine unbefriedigende Antwort.

00:12:37: Das zweite was ich erfahren habe, meine Schwester und ich haben natürlich unter der Scheidung der Ehe unserer Eltern gelitten.

00:12:44: Aber das hatte auch wieder einen Vorteil Denn wenn unser Vater uns abholte zum Wochenende Dann musste er immer was mehr zu uns unternehmen.

00:12:54: Entweder beim Zirkus oder im Friedrichstadt-Palast, oder im Kino und dann waren wir immer essen bei dem Zentralpflughafen Schönefeld.

00:13:01: da gab es immer Biefsteg Tatar oder wir waren im Gannimet.

00:13:07: Da bezahlte man im Markt der DDR, aber die müssen Westgeld bekommen haben.

00:13:11: Dann gab es immer Produkte, die sonst gar nicht gaben.

00:13:13: Gab's Schnecken, das Froschhänkel

00:13:15: usw.,

00:13:16: oder wir waren wieder an einem dritten Restaurant.

00:13:19: und dann hab ich mir überlegt, wenn unser Vater noch bei uns gewohnt hätte, der hat das nie mit uns gemacht.

00:13:25: Eine negative Seite hatte auch eine kleine positive.

00:13:28: Man muss sie nur suchen!

00:13:31: Außerdem ist es so, dass natürlich als ich ein Kind war die Stimmung gegen Russen in Ost und West gleich aufgehängt.

00:13:39: Das hat sich dann im Laufe der Jahrzehnte in der DDR verändert.

00:13:43: Und schwierig war bei der Jugend weil die Parteiführung ernsthaft meinte uns die Frisur, die Kleidung, die Art zu tanzen etc.

00:13:53: alles vorschreiben zu können was natürlich der Gipfel der Frechheit ist.

00:13:56: eine Jugend hat da völlig eigenen Geschmack.

00:13:59: aber dann kam plötzlich ein Beschluss des Politbüros, wonach wir das alles selbst entscheiden sollten und die junge Liebe gefördert werden.

00:14:07: Das war geradezu fantastisch!

00:14:08: Und dann kam aber wieder das elfte Plenum des ZK der SED wo das wieder alle zurückgenommen wurde und dann wurde es wieder leicht furchtbar.

00:14:17: also insofern habe ich da unterschiedlichste Zeiten erlebt mich auch unterschiedlich geärgert.

00:14:24: dass sich in der sed war für mich eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

00:14:28: Der Direktor meiner Schule wollte, dass ich schon Kandidat der SEDEA werde an der Schule bei der Abiturübergabe.

00:14:34: Das habe ich abgelehnt und habe gesagt, nee so was mache ich nicht!

00:14:37: Und dann wurde ich Kandidatin im Volkseignal.

00:14:39: gut wo ich eben lernte Rinderzüchter zu sein oder zu werden.

00:14:44: Das müssen Sie einmal erzählen weil das ist glaube ich nicht weiß nicht ob es allen bekannt ist aber... Sie sind am Redderzichter gelernt?

00:14:49: Ja,

00:14:51: es gab eine gute Regelung in der DDR.

00:14:54: Die ist leider nicht übernommen worden, die wird jetzt wieder eingeführt und eine Schwachsinnstregelung.

00:14:58: Ich glitt unter der Schwachsinns-Regelung!

00:15:00: Die gute Regelungen war die Berufsausbildung mit Abitur.

00:15:04: Da bist du nach der zehnten Klasse mit einem guten Zeugnis abgegangen, hast drei Jahre einen Beruf erlernt und gleichzeitig ein gleichwertiges Abiturt absolviert.

00:15:13: Und wenn du dann Chemieverarbeiter warst und anschließend Chemie studiert hast, das machte richtig Sinn.

00:15:19: Aber plötzlich meinte Margau Tonnecker dass die Besucher der erweiterten Uberschule heute sozusagen des Gymnasiums nicht gedüngt mit der Arbeiterklasse verbunden ist und deshalb mussten wir alle nebenbei einen Beruf lernen.

00:15:31: Jeden Montag musste man entweder eine Berufsschule oder in den Betrieb.

00:15:36: Dann hat sie uns die Hälfte der Ferien gestohlen – das verzeihe ich hier bis heute nicht!

00:15:41: Die mussten wir dann eben in den Unternehmen verbringen.

00:15:45: Und ich hatte mich entschieden, Krapfahrzeugschlosser zu werden.

00:15:48: Wir hatten zwanzig Berufe zur Auswahl Denn es war eine DDR.

00:15:51: nicht leicht ein Auto zu bekommen aber noch schwerer ist Reparier zu bekommen.

00:15:55: Ich dachte wenn ich das alleine kann Es ist ja ein Vorteil.

00:15:57: Dann bestellte mich der Direktor und sagte Das wird nichts mit dem Krap Fahrzeugschlässer Das ist ein Lkw-Betrieb Da sind die Teile so groß und das hat mir vorgeschrieben dass du mindestens sechzehn Jahre alt sein musst.

00:16:09: Du bist aber erst vierzehn jahrealt.

00:16:11: Und dann sage ich, na gut.

00:16:12: Dann werde ich kochen, weil ich dachte, kochen können ist ja auch nicht schlecht.

00:16:16: und dann sagt er zu mir Ja die Berufe sind alle vergeben, sag ich na wunderbar, da mache ich gar keine.

00:16:20: Er sagt das war zu mir erst recht vergessen.

00:16:23: und dann fragt der mich in berliner jung wie meine Beziehung zu Tieren ist.

00:16:27: Ich habe natürlich nur ein Hund und Katze gedacht und an den Tierbalken und so.

00:16:31: und dann sagte er wunderbar ich hab sowieso bloß noch den Facharbeiter für Rinald suchten.

00:16:35: Aber dann hat mein Vater mir später gesagt, wenn ich jemals in einem anderen Land Asyl beantragen muss, kann nicht meine Ausbildung zum Juristen vollständig vergessen.

00:16:45: Aber als Kauber bin ich weltweit gefragt.

00:16:48: Selzi?

00:16:49: Ja ist auch schon so ein gewisser Zweckoptimismus der damals wohlschwagende Familie!

00:16:53: Sie haben gesagt dass die Politik so gegeben war und sie da ganz selbstverständlich rein gewechselt sind.

00:17:01: warum?

00:17:01: Na es hatte noch einen Vorteil später als sich Rechtsanwalt Und dann politische Mandate hatte.

00:17:07: Da ich Mitglied der SED war, konnte ich mich auch immer an die Abteilungsstaat und Recht entweder in Bezirksleitung der SLED Berlin oder das Zentralkomitees wenden.

00:17:16: Wir hatten nachher eine Generation von Richterinnen und Richtern, die sehr eigenständig entschieden nur nicht in den politischen Fällen.

00:17:22: da kam abgesehen von wenigen Ausnahmen eigentlich immer durch was die Staatsanwaltschaft wollte.

00:17:27: Das machte kein Spaß aber über DIN Weg der Partei konnte ich wieder gelegentlich Lösungen herbeiführen.

00:17:35: Gab's irgendwann in Ihrem Leben den Moment, wo Sie gesagt hatten ... Mensch, wär ich besser irgendwo anders abgebogen?

00:17:40: Wäre ich der Cowboy geworden?

00:17:41: Hätte mir vielleicht bei mehr Vieles erspart geblieben.

00:17:44: Ja, aber als Rechtsanwalter war schon ein Nischenberuf einer DDR.

00:17:47: Ich hatte ja keine Macht.

00:17:50: Ich mochte ja nicht zu entscheiden.

00:17:51: die Entscheidungen treffen nur mal die Gerichte und das liegt mir eigentlich.

00:17:55: es gibt wenige Situationen, wo mich gestört hat dass sich nicht die macht hatte um mal so'n Strich zu ziehen.

00:18:02: Zum Beispiel als ich mit den Kali kumpeln, wissen Sie die?

00:18:06: Die alle Armer haben wie meine Oberschenkel ausgehend.

00:18:09: Richtig berberlich schon das Abmark!

00:18:12: Und die standen vor dem treuen Ausschuss und hofften dass Buschoffe-Rote nicht geschlossen wird... ...und weinten richtig Kulla drehen als eine andere Entscheidung.

00:18:20: Das hat mein Herz zerrissen ehrlich gesagt.

00:18:23: Da hätte ich gerne die Macht gehabt zusammen.

00:18:25: Schluss, findet einfach nicht statt.

00:18:27: Schon weil mir die Leute so leidharten und die Macht hatte ich eben nicht.

00:18:31: Das hat mich gestört.

00:18:32: natürlich hätte ich in der DDR das eine oder andere Urteil wirklich gerne verhindert, weil ich es daneben fand und weil es auch juristisch nicht wirklich gut begründet war.

00:18:41: Das gab es natürlich auch.

00:18:43: aber ich hatte sozusagen meinen Nischenberuf gefunden was ich durfte immer nicht vergessen.

00:18:47: Es gab in der DDR sechshundert Rechtsanwälte am Kudam in einer Straße.

00:18:53: Wir haben eine

00:18:54: Anwaltsschwämme.".

00:18:55: Und Sie waren der Jüngste, richtig?

00:18:56: Sie waren die Jüngsten mit den Dreiundzwanzig.

00:18:58: Zunächst ja und war natürlich nicht mehr, da kamen Jüngere!

00:19:01: Ja weil sich anwalt wurde, war ich da ein zwanzig Jahre alt.

00:19:04: Damit war ich der jüngster Anwalt der vielleicht sogar der Welt – ich weiß gar nicht ob es in Sri Lanka einen jüngeren Rechtsanwalt gegeben hat.

00:19:12: Halten wir jetzt einfach fest... Wer weiß wer's nachweisen kann.

00:19:18: Vielleicht auch da einmal nachgefragt.

00:19:22: Sie haben ja dann als Rechtsanwalt gearbeitet in einem Spannungsfeld, Sie haben es gerade gesagt, sie waren Mitglied der Partei und Sie haben Regime-Kritiker, Oppositionelle unter Ihren Mandanten gehabt.

00:19:31: Wie haben Sie diese Spannung ausgehalten?

00:19:34: Das ist ein ganz offensichtlicher Widerspruch, den man irgendwie in sich aushalten muss.

00:19:40: Ja meine Aufgabe war zu versuchen ihn zu helfen und das Ganze unter die Bedingungen der DDR kam mir entgegen, dass die Beziehung der DDR zum westlichen Ausland und zur Bundesrepublik Deutschland zunahm.

00:19:54: Damit war die Angst sich zu plamieren viel größer und da konnte man dann etwas unternehmen diesbezüglich.

00:20:02: aber ich fand natürlich das sie in vielen Punkten recht hatten und das war die Spannung.

00:20:07: Ich habe mir gesagt, ich spiele eine Rolle.

00:20:09: Aber ich hab natürlich heute denken alle.

00:20:11: Ich hab nur politische Strafsagen gemacht.

00:20:12: Hab natürlich auch Mörder verteidigt, Räuber verteidigte, Debeverteidigt.

00:20:16: Ich habe sehr viel Familienrecht gemacht also E-Esscheidungsverfahren.

00:20:20: Ich haben viele Zivilrechtsverfahren und Arbeitsrechts verfahren gemacht.

00:20:24: Aber ich hatte eben, aber das war unter fünf Prozent meiner Mandate auch die politischen Mandate.

00:20:30: Das hat mich schon am meisten gestört ehrlich gesagt weil ich bei den anderen jetzt so Schritt für Schritt immer bessere juristische Chancen hatte wenn mir etwas einfühlt.

00:20:40: Aber das will ich natürlich im Detail erzählen.

00:20:42: Schönste war immer Mopiz waren in der DDR nicht registriert und dann hatte mein Mandant zehn Mopids geklaut und von sechs hatten sie die Eigentümer gefunden Und dann wurde der natürlich verurteilt wegen des Diebstahls von Zehn Muppets.

00:20:59: Dann habe ich immer Berufen eingelehnt und gesagt, das ist völlig falsch.

00:21:03: Bei den vier Muppits wissen wir ja gar nicht wer der Eigentümer ist.

00:21:06: vielleicht weil die PGH einen eintun ist es gar kein Liebsteil persönlichen Eigentum sondern ein liebsteilsozialistischen Eigentums weil man das ja getrennt hatte.

00:21:14: da können sie ja nicht willkürlich hier was sagen.

00:21:16: und zweitens wenn sich kein geschädigter meldet spricht er dafür dass er das Eigentuum daran aufgegeben hat.

00:21:23: Dann war das Herr Loses gut.

00:21:26: Und nach ZGB ist es klar, dass dann derjenige, der es an sich nimmt, Eigentümer wird.

00:21:31: und da kam die nicht umhin.

00:21:33: Die mussten immer für viel freisprechen bis Sex beuntern natürlich auch für Strafe senken.

00:21:37: aber der Höhepunkt war wenn ich dann an die Staatsanwaltschaft schrieb, dass ich mal rausgeah bei den vielen Mopets meinen Mandanten bitte weil er ja Eigentüber geworden ist.

00:21:47: Da wurden sie vielleicht nütend Aber sie mussten es machen.

00:21:51: Also so eine Sache machen dann einem Anwalt auch Spaß, das macht dann auch Vergnügen.

00:21:57: Das sieht sich wahrscheinlich bis heute ein bisschen durch oder?

00:22:00: Auch diese Spitzfindigkeit und der Schalck und zu sagen... Ein bisschen

00:22:04: rutsbös, sagt man dazu.

00:22:07: Genau!

00:22:08: Es macht ja auch eine gewisse Freude

00:22:10: Absolut.

00:22:11: Wir machen einen kleinen Sprung, wenn wir in Richtung Ninzeneunachtzig schauen und die Umbruchzeiten der Wiedervereinigung der Wändes ... Ich hatte gesagt Sie haben den Vorsitz der SED beziehungsweise dann der späteren SED-PDS übernommen Später dann PDS.

00:22:26: Würden sie heute rückblickend sagen dass das ein Schritt der Verantwortung war.

00:22:30: oder war auch irgendwie dass man sagt es wäre gesünder gewesen Die Partei wäre komplett an zum Ende gekommen

00:22:38: Es wär gar nicht gegangen.

00:22:39: Es gab damals so vierzig Prozent Briefe auflösen, sechszig Prozent nicht auflöschen.

00:22:44: Auch interessant waren ja noch Briefen und noch nicht E-Mails.

00:22:47: Sie müssen wissen es gab in der DDR kein Stiftungsrecht.

00:22:52: Ich hatte weit über hunderttausend Beschäftigte.

00:22:55: die werden von einem Tag zum anderen arbeitslos geworden und das gab keinen Arbeitslosengeld in einer DDR weil es keine Arbeitslosigkeit gab.

00:23:03: Deshalb gab's dazu auch keiner Versicherung und nichts!

00:23:06: Und es gab massenhaft Eigentum der SED.

00:23:09: Es wäre dann alles Herrenloses gut geworden.

00:23:11: Also es war einfach nichts zu machen, schon ein juristischer Hinsicht.

00:23:15: Letztlich auch im politischen Hinsich nicht weil wenn wir eine neue Partei gegründet hätten abgesehen davon dass uns da gar nichts gehört hätte aber dann Hätten alle gesagt, das ist ein Sprüngel.

00:23:25: Das sind ja bloß die ehemaligen SED-Leute, die jetzt eine neue Partei gründen und so weiter.

00:23:30: Und er hat gesagt, Niedern lasst uns ehrlich damit umgehen und das deutlich reformieren und verändern.

00:23:35: Das war das Eine aber das Zweite und das war das eigentlich Wichtige hinsichtlich der Verantwortung.

00:23:41: Es gab ja viele Ostdeutsche, die wollten die Einheit nicht oder sie wussten dass aus ihnen nichts wird oder das man denn die enttäuschten.

00:23:51: Sie dachten, dass aus Ihnen etwas wird aus denen aber nichts wurde und die hatten nur eine Interessevertretung, das waren wir.

00:23:58: Weil die anderen Parteien konnten sich das gar nicht leisten.

00:24:00: Die hatten überwiegend Mitglieder der alten Bundesländer.

00:24:03: Wir hatten überwiegend Mitgliedern den neuen Bundesländern.

00:24:06: Und insofern hatten wir eine andere Aufgabe, eine andere Rangehensweise.

00:24:11: Ich glaube, das war schon wichtig.

00:24:12: Also ich sage Ihnen mal im Dezember, am Ende des Jahrhunderts war ich bei Wolfgang Schäuble, der damals, glaube ich, Bundesinnenminister war.

00:24:23: Herr Gissi, ich wollte Ihnen nur eines sagen.

00:24:25: Helmut Kohl und ich wissen das wir in erster Linie Hans-Motor und ihn zu verdanken haben dass im Osten kein Schuss gefallen ist.

00:24:32: Ich wollte nun, dass Sie wissen, dass wir das wissen.

00:24:35: Damals hat er mir nicht erlaubt es zu erzählen aber später hat er's erlauben Und das war die Verantwortung die wir wahrgenommen haben.

00:24:44: Aber ich weiß nicht ob ich nochmal Ja sagen würde zur Übernahme dieser Funktion im Sezember neunundachzig, weil die ersten Jahre waren zu anstrengend.

00:24:55: Der Kampf gegen mich wurde so immens geführt.

00:25:00: da habe ich aber eine neue Eigenschaft an mir festgestellt dass sich doch Preußestur bin.

00:25:04: also ich konnte den nicht einfach weggehen sondern hat mir gesagt du musst es schaffen das eine Mehrheit dich akzeptiert was mir dann auch Schritt für Schritt gelungen ist.

00:25:14: Sie schreiben mir auch im Buch, habe ich mir aufgeschrieben.

00:25:16: Es gibt bei mir diesen nahezu körperlichen Reflex aus und dagegen zu halten.

00:25:20: Das ist ja wahrscheinlich etwas was sie aushalten oder mitbringen mussten weil gerade in diesen Jahren schreiben sehr selbst eindrucksvoll war es eine körperliche mentale Belastung die man sich glaube gar nicht vorstellen kann.

00:25:33: Ja, und vor allen Dingen habe ich das ja schon als Rechtsanwalt gelernt.

00:25:36: Da gab es ja auch happige Auseinandersetzungen entweder mit dem Gegenanwalts oder mit dem Staatsanwaltung

00:25:42: usw.,

00:25:43: da musste es auch durch.

00:25:44: Es war nicht selten dass die erhebliche Vorwürfe gegen mich in der Verhandlung erhoben haben so immer an einer Grenze und dann musste sich dann auch kontern.

00:25:55: Eigentlich bin ich noch heute Er ein Freund eines Vergleichs, so dass keiner als Verlierer rausgeht und sie irgendwie zufrieden sind.

00:26:03: Aber wenn es nicht geht, geht's ihm nicht!

00:26:05: Und wenn ich mit dem Staatsanwalt und dem Gericht hinkomme im Strafverfahren bin ich auch zufriedend.

00:26:10: Wenn ich aber nicht hinkomm und der giftig wird, dann kann ich natürlich auf meiner Art reagieren.

00:26:16: Also ich bin da variabel.

00:26:19: Gewisse Variabilität ist immer gut... Sie haben Wir befinden uns quasi so in der Zeit, die einheit und Sie haben zwanzig-fünfundzwanzig da waren sie alterspräsidentes Bundestags eine Rede gehalten oder die Tese war sinngemäß.

00:26:31: Die Ostdeutschen das haben sie auch gerade schon gesagt haben Freiheit Demokratie Rechtsstaatlichkeit gewonnen.

00:26:36: aber was der Westen oder der Westin hätte sich kaum bis fast nicht dafür interessiert was aus dem Leben also DDR wirklich bewahrenswert gewesen wäre.

00:26:47: Was würden Sie sagen?

00:26:48: War einer der größten Fehler oder war das der größte Fehler der deutschen Einheit?

00:26:54: Also es gab zwei große Fehler.

00:26:56: Der eine große Fehler bestand bei den Treuer- und Anstaltdagen, dass sie auch Konkurrenz ausgeschlossen haben anstatt die westdeutschen Firmen zu zwingen mit Konkurrents zu leben.

00:27:08: Ich sage hier nur eine Zahl von den Unternehmen, die von ausländischen Investoren gekauft worden sind, sind zwanzig Prozent ins Insolvenz gegangen und achtzig Prozent geblieben.

00:27:19: Und von den Unternehmen, die von westdeutschen Investoren gekauft worden sind, sind in Inselwenz geblieben.

00:27:27: Die Kali-Gruben zum Beispiel in Bischofrote – das war ein zugespitzter Konflikt.

00:27:32: Das Kali wurde immer nach Skandinavien und nach Indien verkauft.

00:27:35: Das heißt es war so eine Wiesenbringer.

00:27:38: Sie konnten nicht sagen, dass Kali ist schlecht oder sich nicht verkaufen.

00:27:42: Und sie haben es eben geschlossen, weil die Kali und Salz AG in Kassel es sich wünschte.

00:27:48: Das haben die Ostdeutschen gemerkt – das war ein tiefer Einschnitt!

00:27:51: Sie hätten gedacht, der Kannster und andere setzen sich gleichermaßen dann für sie ein.

00:27:57: Das Zweite war, dass man sich für das Leben in der DDR nicht interessiert hat.

00:28:02: Man hat die DDR reduziert auf SED statt Sicherheit um Mauertote.

00:28:07: Das soll man noch alles aufarbeiten.

00:28:10: Aber sie haben eben überhaupt nicht registriert, dass wir bei der Gleichstellung der Geschlechter viel weiter waren.

00:28:15: Dass wir schon eine behalte Gesellschaft waren als Sie noch eine wegbehafte Gesellschaft waren.

00:28:19: Wir hatten viele bessere Kindereinrichtungen, die es auch einer alleinstehenden Mutter mit drei Kindern ermöglichte Berufstätig zu sein und die Polikliniken waren auch mal ein effizienter Gedanke.

00:28:31: Sonst war ich wieder gar nicht typisch effizienz zu sein aber Ausnahmsweise war es sich mal, lauter solche Sachen sehen Sie wenn man das übernommen hätte.

00:28:39: Die Ostdeutschen haben sich gesagt ja wir hatten zwar das falsche System aber vier oder fünf Sachen sind so gut dass sie jetzt in ganz Deutschland gelten.

00:28:46: und die Westdeutschern hätten erlebt, dass durch das Hinzukommen des Osten sich ein Vier- oder Fünfpunkte ihre Lebensqualität erhöht hatte.

00:28:53: Haben Sie nicht erlebt?

00:28:54: Ja.

00:28:54: Haben sie nicht?

00:28:55: Und dann sage ich immer am Osten ja bin ich im Passau aufgewachsen wäre würde ich immer denken ihr seid teuer nörgelt rum und wild gucken weil ich ja nichts davon hatte, dass ihr dazu ankommt.

00:29:05: Eine Regierung die zwei Völker vereinigt muss für beide daraus ein Erfolgserlebnis machen und das ist leider unterblieben.

00:29:12: Ich glaube das war der größte Fehler bei der Herstellung der deutschen Einheit.

00:29:16: Außerdem hätte man auch den Weg gehen können, der im Grundgesetz vorgesehen ist, dass man eine neue Verfassung geschrieben hätte.

00:29:23: Man hätte natürlich im Wesentlichen das Grundgesetz übernommen einen Volksentscheid gemacht hätte wäre ein deutscher Staat entstanden, der die Rechtsnachfolge von DDR und Bundesrepublik Deutschland eingetreten hätte.

00:29:37: Das hat dann verhindert.

00:29:38: Es steht immer noch im Grundgesetz aber kein Mensch weiß wann es hier soweit sein wird.

00:29:43: Ja, wer weiß?

00:29:45: Glauben Sie ist das auch ein Grund da sich bis heute durchträgt warum wir den Frust, die nicht legitimierung vielleicht staatlicher Instanzen gerostenteils auch im Osten sehen?

00:29:57: sagen wir mal, den Fehler der damals gemacht wurde oder die Fehler, die sich bis heute durchtragen?

00:30:03: Ja und dann kommen Fehler der etablierten Politik hinzu.

00:30:06: Wir haben einen Fehler begangen als wir uns mit der BASG vereinigt haben, dachten vieler bei uns jetzt kommt unsere große Stunde in Bayern und NRW und dafür wurde der Osten etwas vernachlässig.

00:30:16: das hätten wir nie tun dürfen denn die Lücken ist die AfD eingedrohen!

00:30:20: Wir versuchen das wieder zu reparieren aber du kriegst das nicht innerhalb einer Woche ne?

00:30:24: Du musst da länger dran arbeiten.

00:30:26: Dass das eine des Zweites ist, dass die etablierte Politik nicht ehrlich ist.

00:30:32: Sind Sie ja im März erzählt in dem Wahlkampf?

00:30:34: Er wird weder neue Schulden machen, geschweige denn dort hat einer Schuldenbremse irgendwas verändern und drei Tage nach dabei macht er genau das

00:30:40: Gegenteil.".

00:30:41: Und dann sagen die Leute, siehst du wir sind wiederbelogen worden

00:30:44: etc.,

00:30:45: und das nutzt die AfD aus!

00:30:50: Das macht sich bemerkbar... ...und es gibt natürlich zu Russland eine völlig unterschiedliche Einstellung in Ost und West.

00:30:59: Aber im März hat in einem Punkt doch die deutsche Einheit dabei geführt, das muss ich ihm lassen.

00:31:04: Er ist in Ost- und West gleichermaßen ungewiebt.

00:31:08: Ich muss mal erst mal hinkriegen!

00:31:10: Ich hab vermutet dass das jetzt kommt... Sie haben schon so ein bisschen gegrins dabei aber ja es ist auch eine Leistung.

00:31:17: auf einen Punkt möchte ich da natürlich auch eingehen wenn wir über die aktuelle Politik sprechen Sie sind Berliner, Ihr Wahlkreis ist in Berlin auf eine Frage.

00:31:27: In Ihrem Buch schreiben sie auch als sie mal gefragt worden seien, in welchem Land sie zur Welt gekommen sind haben sie gesagt aus welchem land.

00:31:32: ich komme keine Ahnung.

00:31:34: eins zumindest weiß Ich stammere aus berlin.

00:31:37: wie schauen sie denn auf die aktuelle politik beziehungsweise auf das aktuelle Verhalten ihrer Partei in berlin?

00:31:43: was treibt sich da?

00:31:43: warum?

00:31:44: also Ich muss das ja kurz erklären, ich bin aus der Zeit achtundvierzig geboren worden.

00:31:49: Da hat sich das deutsche Reich bereits bedingungslos kapituliert.

00:31:53: Die Bundesrepublik Deutschland war noch nicht gegründet worden die DDR aber auch noch nicht gegründet wurden.

00:31:57: also in welchem Land kann ich nicht sagen?

00:32:00: Ich behaupte ja, ich könnte an den Wahlen zum Präsidenten in den Vereinlichen Staaten von Amerika teilnehmen wenn ich dann ausgeschieden bin aus dem Bundestag.

00:32:09: Und zwar muss man eine Paar Aussetzung haben, man muss in den Vereinlichsten Staaten von Amerika geboren worden sein.

00:32:15: Und da meine Eltern damals im amerikanischen Sektor von Berlin lebten kann ich doch bis zum Supreme Court gehen und feststellen zu lassen dass sie so gesehen in den vereinlichen Staaten from America geboren wurde.

00:32:27: Absolut!

00:32:27: Besser als Trump wäre ich immer noch.

00:32:29: Wär

00:32:29: wenn nicht Sie da Gissel?

00:32:30: Aber

00:32:32: jetzt im Ernst in Berlin haben wir natürlich eine ganz zugespitzte Situation Und wir haben ja viele neue Mitglieder, das ist ganz wichtig weil wir dadurch eine Zukunft haben.

00:32:44: Wir haben jetzt mehr Junge als alte Mitglieder umgekehrt und wir haben auch mehr Mitglieder in den alten Bundesländern als in den neuen Bundeslanden, früher auch deutlich umgekehrt Und da gibt es einige wenige, die versuchen uns zu missbrauchen und dann müssen wir rote Linien ziehen.

00:33:01: Also selbstverständlich treten wir für ein souveränes und sicheres Israel ein, das es aber nur geben kann wenn es endlich auch ein souvernes und sicheres Palästina gibt.

00:33:11: Und dagegen wehrt sich Netanyahu.

00:33:13: dazu gewährt sich eine knappe Mehrheit in der Knesset.

00:33:16: Nur haben wir bald Neubalen.

00:33:17: ich weiß nicht wie sie ausgehen.

00:33:19: Ich hoffe es kommt was anderes zustande Geht es dem Palästinenser seit Jahrzehnten nicht gut.

00:33:27: Sie haben keinen eigenen Staat, sie werden bevormundet usw.

00:33:31: Und ich bin sehr für Solidarität mit den Palästenensern und Palästeinensern.

00:33:36: aber man darf es nicht überziehen wer das Existenzrecht Israels entzweifelt sieht bei uns der gehört nicht in unserer Partei.

00:33:43: da müssen wir nun die Linie ziehen und Ich glaube dass das auch geschehen wird Und unsere Spitzenkandidatin ist sehr in Ordnung.

00:33:50: Das sehen Sie schon daran, dass ein Erz-Konservativer Journalist – ich sage nicht wie er heißt zu mir gesagt hat diese richtig nett!

00:33:57: Da dachte ich mir also wer das so empfindet da muss ja an jeder Hinsicht was dran sein.

00:34:03: Und sehen Sie mal, was das für eine Herausforderung ist.

00:34:05: Wenn ich in dem Jahr ninezig gesagt hätte, im Jahre zweitausendsexten zwanzig wären wir stärkste Parteien Berlin, werden mir eine beschlossene Einrichtung empfohlen wurden und da wäre ich auch freiwillig hingegangen weil es so absurd geklungen hätte.

00:34:17: Berlin hat sich verändert und meine Partei hat sich verändern und dadurch sind wir jetzt geworden.

00:34:23: Was wirklich eine Herausforderungen ist... Für uns und für die anderen sich daran zu gewöhnen.

00:34:27: Das ist ja nicht so leicht aus CDU-Sicht erzählt.

00:34:31: Aber sehen Sie, ich habe sie ganz am Anfang gefallt?

00:34:32: Vielleicht wäre das doch die Wette gewesen auf die Sie weniger gesetzt hätten, dass die Linke in diese ... Ja

00:34:39: hab' ich ja gesagt!

00:34:40: Da war ich nicht sicher.

00:34:40: es hätte auch sein können... Die CDU landet doch knapp vor uns aber relativ deutlich hinter uns Und das ist schon außergewöhnlich.

00:34:49: Außerdem wenn ich jetzt West- und Ostberliner.

00:34:53: Da gibt es immer noch Widersprüche in alten Ostberlinien, da können sie eher doodschlagen bevor er nach Westberlin zieht oder einen alten Westberliner kann so auch dood schlagen bevor der noch Ostberli zieht.

00:35:02: Das ist schon ganz witzig oder was heißt witzige?

00:35:05: Also so ist das einfach!

00:35:06: Aber in der jungen Generation spielt sich da etwas anderes ab.

00:35:09: und dann haben wir jetzt neun Widerspruch, der auch interessant ist zwischen den Bezirken im Zentrum und dem Handbezirk.

00:35:17: Die haben so leicht ländliche Noten Und meine Partei, genauso wie die CSU vielleicht ein bisschen weniger.

00:35:26: Aber wie die CDU, die SPD und die Grünen machen immer überwiegend Politik in Städten.

00:35:32: Das ist falsch!

00:35:33: Wir müssen auch aufs Land raus.

00:35:35: Da sahen die AfD massenhaft ab.

00:35:38: Man muss nicht immer denken, man kriegt gleich Zustimmung aber man muss den Leuten zeigen dass man sich für sie ihr Leben interessiert und sich Gedanken macht wie man das Leben verbessern kann.

00:35:50: Das müssten alle etablierten Parteien von der CDU bis zur Linken besser machen als bisher.

00:35:55: Und ich glaube, diese Klarheit die Sie ja auch da bringen ist auch etwas, wofür sie die Menschen mögen?

00:36:00: Wofür Sie sie über Jahrzehnte in den Bundestag gewählt haben.

00:36:04: und so ein Bistchen muss sich schmunzeln, als Sie gesagt haben – Der konservative Journaliste über die Spitzenkandidatin sagt dies ja ganz nett.

00:36:10: Das ist auch das was ich über Sie höre!

00:36:13: Man kann politisch unterschiedlicher Ansicht sein, meine Familie Bisher immer CDU gewählt, aber die sagen aber der Gisi.

00:36:21: Das ist ein feiner Typ den mögen wir.

00:36:23: Was glauben Sie?

00:36:25: Woher kommt dieser Faktor?

00:36:27: Man soll es ja nicht mal selbst analysieren!

00:36:29: Aber ich glaube es gibt einen Umstand.

00:36:31: Erstens habe ich trotz aller Zeiten nie mein Humor verloren.

00:36:35: Er.

00:36:35: zweitens bin ich nicht nur ironisch wie viele Menschen sondern auch selbstironisch Ganz unter uns, das ist natürlich die höchste Form der Organs.

00:36:43: Da musst du da ja völlig sicher sein bevor du selbst ironisch wirst!

00:36:47: Aber davon mal abgesehen, das mögen Leute auch und dann denke ich nicht so lange nach... Das habe ich noch nie gemacht.

00:36:54: wie sieht jetzt gerade die Beschlusslage meiner Partei dazu aus?

00:36:57: Was darf ich antworten?

00:36:58: was darf ich nicht antwortet?

00:37:00: Ich da antworte mal was ich denke wenn ich gefragt werde und das merken die leute Und deshalb glauben, halten Sie mich für ehrlicher als mancher andere.

00:37:07: Ja und das ist ja auch was Schöne es war.

00:37:09: Ehrlichkeit in der Politik brauchen wir.

00:37:11: Ah

00:37:11: und dann gibt's noch etwas wenn ich jemanden wirklich auch scharf kritisiere Ich mache das immer ohne Beleidigung!

00:37:17: Ich meine dass kann viel mehr treffen mein Arzt was anderes.

00:37:21: aber äh...ich machen das immer Ohne Beleidingung ohne Kraftausdrücke.

00:37:25: die brauche ich überhaupt

00:37:26: nicht.

00:37:26: Das stimmt also diese Art der Beleitung können mehr wehtun weil sie Ja, so ein Kraftausdruck ist schneller mal weggesteckt.

00:37:33: Herr Giesi, zum Schluss einer jeden Folge gibt es drei Blitzfragen.

00:37:36: Die erste Frage ist Sind Sie für eine Ostquote?

00:37:40: Also eine Quote von Ostdeutschen in den Führungspositionen unseres Landes?

00:37:43: Wirtschaft Wissenschaft Politik ja oder nein?

00:37:46: Ja

00:37:46: Denn das Grundgesetz sieht vor dass alle Bundesländer angemessen vertreten sein müssen.

00:37:51: In der Führungsposition sind sie aber nicht.

00:37:54: Das ist ein Grundgesetz wie der Zustand und denen muss man beheben

00:37:58: Sehr gut.

00:37:58: zweite frage Was sind ostdeutsche Dinge, Charaktereigenschaften?

00:38:03: Produkte von denen Sie glauben ist total gut dass wir sie hier und jetzt haben?

00:38:07: oder was haben wir so ein bisschen auf dem Weg der langen Wiedervereinigung verloren.

00:38:11: Von denen Sie glaubten wenn wir davon mehr hätten täte unsere Gesellschaft doch eigentlich ganz gut.

00:38:16: Also der Bautzener Sempf ist besser als der Löwenzempf das muss ich ganz deutlich sagen.

00:38:21: aber die Genße aus Frankreich hat auch wieder seinen Reiz also um mal ein Produkt zu lernen.

00:38:26: da könnte ich nur noch mehrere nennen.

00:38:29: Aber das Problem ist, dadurch dass die älteren Ostdeutschen anders aufgewachsen sind und das zum Teil auch übertragen an Kinder- und Enkelkinder.

00:38:37: Das hätte ich gar nicht gedacht, dass sich das so fortsetzt.

00:38:40: Gibt es ein anderes soziales Denken?

00:38:43: Sie haben eben Zwangsräumung so gut wie nie kennengelernt!

00:38:46: Sie haben tristlose Entlassungen oder Kündigung so gut als wir nie kennenlernen.

00:38:52: Unternehmen geschlossen worden sind.

00:38:54: Das heißt, sie haben eine ganz andere Erfahrungsstruktur.

00:38:57: bei ihnen war es immer der Mangel an den Angebotenen waren und Tilsleistung.

00:39:00: das hat sich genervt in einer DDR zu Recht.

00:39:03: oder dass er nicht reisen konnten.

00:39:05: Oder ist für ne Währung hatten wir die Westfalten erst anfangen konnte.

00:39:08: aber jetzt sind Probleme hinzugetreten, die Sie nicht kannten und mit da fällt Ihnen der Umgang schwer mit.

00:39:15: ich wünschte mir, dass so sozial wie im Osten auch im Westen gedacht werden würde.

00:39:20: dann hätten wir auch eine andere Regierungspolitik.

00:39:22: Aber sehen Sie, Bauzner Senf und soziales Denken.

00:39:25: Also eine bessere Spreizung hatte ich für diese Antwort bislang noch nie.

00:39:29: Das finde ich schön!

00:39:30: Und die letzte Frage?

00:39:32: Wen möchten Sie in diesem Podcast hören?

00:39:34: Welche ostdeutsche Perspektive würde sie hier interessieren?

00:39:38: Ich meine eine Person oder...?

00:39:40: Ja

00:39:40: jetzt wissen Sie natürlich nicht wer schon alles da war.

00:39:43: Früher hätte ich immer gesagt Frau Hildebrandt aber dieser leider verstorben Luther Whiskey hätte auch noch sagen können... Ich weiß schon was.

00:39:52: Dann möchte ich Dietmar Bartsch hören.

00:39:55: Der soll mal seine ostdeutsche Perspektive machen, Bodoramelo hätte ich gesagt, wenn er nicht aus dem Westen stammte.

00:40:02: Das stimmt!

00:40:04: Ist ja kein Ostdeutscher.

00:40:05: also nehme mich von den drei Silberlocken.

00:40:06: dann Dietmar Bartsch.

00:40:07: das ist toll Das ist toll.

00:40:09: Lieber Herr Gysi, vielen herzlichen Dank für dieses Gespräch!

00:40:11: Es war wirklich eine Ehre, dass Sie da waren.

00:40:13: Vielen Dank für die Einblicke und die Ehrlichkeit für den Humor.

00:40:17: Den braucht es in diesen stürmischen Zeiten umso mehr.

00:40:20: Vielen dank.

00:40:21: Ich wünsche Ihnen auch alles Gute.

00:40:22: Danke.

00:40:23: Tschüss.

00:40:25: Tschüs.

00:40:37: Dieser Podcast lebt von spannenden Menschen und ihren Geschichten.

00:40:40: Wenn ihr Vorschläge habt, jemanden kennt oder selbst inspirierende Geschichten zu diesem Thema, so schreibt mir gern.

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