Prof. Matthias Quent | Vor den Ost-Landtagswahlen: Warum Ohnmacht die AfD stark macht

Shownotes

Prof. Matthias Quent gehört zu den profilierten deutschen Forschern zu Rechtsextremismus, Radikalisierung und Demokratie. Der Soziologe beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, warum rechtsextreme Einstellungen und Bewegungen gesellschaftlich an Einfluss gewinnen, mit einem besonderen Blick auf Ostdeutschland.
In seinem neuen Buch „Keine Macht der Ohnmacht“ untersucht Prof. Quent, warum Menschen auf Krisen mit Kampf, Flucht oder Erstarrung reagieren, und weshalb Demokratie eigentlich ein Anti-Ohnmachts-System ist, obwohl sie uns zugleich zumutet, einen Teil unserer Machtlosigkeit auszuhalten.

In dieser Folge sprechen wir über die multiplen Krisen: Kriege, Klimakrise, wirtschaftliche Unsicherheit, politische Polarisierung: Viele Menschen erleben die Gegenwart als Dauerkrise und haben gleichzeitig das Gefühl, selbst kaum etwas verändern zu können. Was macht diese Ohnmacht mit unserer Demokratie? Und warum profitieren gerade rechtsextreme und autoritäre Kräfte davon?

Wir sprechen darüber, wie Angst in Wut umschlägt, warum Anerkennung und politische Repräsentation so wichtig sind und weshalb die AfD nicht nur Ängste bedient, sondern ihren Anhängern auch Gemeinschaft, Hoffnung und das Gefühl von Selbstwirksamkeit vermittelt.

Und wir schauen auf die politische Gegenwart: Warum ist die AfD gerade in Ostdeutschland so stark? Was sagen die anstehenden Landtagswahlen über den Zustand unserer Demokratie aus? Und wie lässt sich verhindern, dass der Aufstieg der extremen Rechten auch ihre Gegner in Resignation und Rückzug treibt?

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00:00:00: Und das wiederum ist aussagekräftig, weil es ein bisschen darauf hindeutet was auch an gesellschaftlichen Spaltung passiert.

00:00:05: Nämlich dass einerseits das Versprechen von Teilhabe mit Bestimmung und Demokratie.

00:00:11: viele, die den auch zu populistischen Phraseneigen sagen es ist keine Demokratie und so was.

00:00:16: Ja das kann man natürlich einen Faktencheck machen und sagen ja klar die Kriterien für Demokratie sind in Deutschland erfüllt.

00:00:21: Das ist alles Quatsch aber ein Stück weit ist es halt ihre Wahrnehmung ihr Gefühl dass sie gar nicht mitbestimmen können, dass sie nicht mitentscheiden können ,dass sie draußen stehen.

00:00:29: und empirisch muss man sagen Nicht im streng demokratischen Sinne, sie werden nicht verfolgt und so weiter.

00:00:35: Aber das Gefühl politisch ohnmächtig zu sein und nicht beitragen zu können – ja, das ist schon wirklich sehr weitverbreitet!

00:00:42: Und es natürlich ein Widerspruch gegen das Versprechen der Demokratie wo der Bürger des Souveränes.

00:00:51: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Einheit.

00:00:54: gut alles Gut dem Podcast über Menschen den Osten und den Weg zur Gleichberechtigung zwischen Ost und West.

00:01:01: Mein Name ist Toni und gemeinsam mit meinen Gästinnen und Gästen spreche ich in diesem Podcast über ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt.

00:01:08: Die Sichtbarkeit und die Repräsentanz von Ostdeutschen in unserer Gesellschaft.

00:01:12: Wo sind sie?

00:01:14: Wie sieht es drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung mit der Gleichberechtigung aus?

00:01:19: Wir sprechen über das Ostsein, über spannende Wege – und blicken zurück aber vor allen Dingen nach vorn!

00:01:25: Ich freue mich, dass ihr dabei seid.

00:01:27: Viel Spaß mit dieser neuen Folge.

00:01:32: Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge von Einheit.

00:01:34: gut allesgut.

00:01:35: Wir leben in einer Zeit, in der eine Krise die nächste jagt Krieg in Europa Klimakrise wirtschaftliche Unsicherheit Und gleichzeitig erstarkte Rechtsextremismus.

00:01:46: Die AfD erreicht den Teilen in Deutschland Werte, die noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wären.

00:01:51: Wenn diese Erfolge ausgestrahlt wird dann sind wir kurz um bei bei der Wahl in Sachsen-Anhalt Und vielleicht hängt das ja alles Stärke miteinander zusammen, als es zunächst scheint.

00:02:01: Denn was machen diese Krisen mit uns?

00:02:03: Was passiert wenn wir jeden Morgen das Handy öffnen und schon vor dem ersten Café mit Krieg und Katastrophen konfrontiert werden?

00:02:10: Wenn Probleme immer größer und die eigenen Möglichkeiten etwas daran zu ändern dann doch irgendwie mal kleiner erscheint?

00:02:16: Es entsteht ein Gefühl dass politisch hoch präsent sein kann nämlich Ohnmacht.

00:02:22: Manche Menschen reagieren darauf mit Rückzug andere mit Resignationen andere mit Wut Und genau dort können autoritäre Bewegungen ansetzen.

00:02:30: Sie versprechen Kontroll in einer Welt, die irgendwie unkontrollierbar erscheint.

00:02:35: Sie bieten einfache Antworten auf komplizierte Fragen.

00:02:38: Aber ist dieser Aufstieg der extremen Rechten tatsächlich auch eine Frage der Geschichte politischer Ohnmacht?

00:02:44: Warum reagieren manche Menschen auf Krisen mit Rückzug und anderen mit Radikalisierung?

00:02:49: Was passiert mit unserer Demokratie wenn nicht nur die Anhänger autoritärer Parteien sondern irgendwann auch deren Gegner glauben?

00:02:56: Was können wir ja eigentlich noch ändern?

00:02:58: Genau darüber möchte ich heute mit einem Mann sprechen, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema Rechtsextremismus und unserer demokratischen Kultur beschäftigt.

00:03:06: Er ist Soziologe- und Rechtseextremismusforscher und in seinem neuen Buch Keine Macht der Ohnmacht versucht er aufzuzeigen wie Menschen auf diesen permanenten Krisenmodus reagieren können jeder politische Selbstwirkserkeit entstehen kann.

00:03:21: Und ich sage, hallo und herzlich willkommen in diesem Podcast!

00:03:24: Lieber Matthias Quent, schön dass du da bist.

00:03:27: Vielen Dank für die freundliche Vorstellung und Einladung.

00:03:31: Lieber Mathias, ich hoffe, ich habe nicht schon zu viel vorweggenommen aber irgendwie war das Thema so komplex zu greifen, dass ich dachte, ich muss am Anfang erstmal ein Intro machen damit die Leute wissen um was es heute geht und welche Tiefe dieses Thema hat.

00:03:42: und da steckt ja ganz viel drin.

00:03:44: wir wollen über All das sprechen wir wollen über dein Buch sprechen, wir wollen die Ergebnisse sprechen.

00:03:49: Wir wollen über deinen Blick auf Ostdeutschland sprechen.

00:03:51: aber zunächst würde mich natürlich interessieren und auch alle hören und höre glaube ich.

00:03:55: Wer bist du?

00:03:57: Wie bist du Rechtsextremismusforscher?

00:03:59: kann man das eigentlich so sagen?

00:04:00: ist das ein offizieller Begriff?

00:04:02: wie bist du dazu gekommen?

00:04:03: vielleicht nimmst du uns da einmal kurz mit auf deinen Weg um dich besser kennen zu lernen.

00:04:09: Also man kann das so sagen, es ist keine geschützte Berufsbezeichnung und wird immer wieder immer wieder gesagt und genannt.

00:04:17: Und das ist auch nicht falsch bei dass mein Forschungsschwerpunkt durchaus seit einer ganzen Weile auch schon ist.

00:04:25: streng genommen bin ich Soziologe vom Abschluss her habe Soziologie-Politikwissenschaft Geschichte studiert und bin durch meine Biografie in Ostdeutschland ganz unmittelbar zu diesem Thema gekommen und auch dabei geblieben.

00:04:37: Ich bin in Thüringen aufgewachsen in einer Kleinstadt oder nahe einer Kleinstadt Arnstadt und war damals so mit T-Shirt der Toten Hosen unterwegs, eine alternativen Jugendgruppe.

00:04:48: Das war Ende der neunziger Anfang der zweitausender Jahre der Gesundheit nicht zuträglich heißt.

00:04:54: ich wurde mit vierzehn das erste mal verprügelt.

00:04:57: wir wurden von Nazis am Bus abgeholt Stahlstein, Clustersteinen überfallen abends sind Autos durch die Städte gefahren haben.

00:05:05: Leute überfallen auch mich überfallen wieder ins Auto gesprungen weitergefahren und diese Auseinandersetzung gepaart mit der Situation des S so alltäglich war und das irritierende nicht mal die Nazi-Banden, sondern die Bystander.

00:05:21: Ja?

00:05:21: Die Leute, die daneben standen und die nichts gemacht haben, die so getan haben als würde nix passieren... ...die Polizei, die wir oft angerufen haben und die kaum gekommen ist.

00:05:31: Also diese Erzählung der Baseballschlägerjahre ist ja häufig wiederholt worden.

00:05:35: Es ist aber auch Teil meiner Biografie, warum ich mich dann engagiert habe, warum Ich mich dann entschieden habe zu studieren, auch in Thüringen zu studien, mich damit auseinanderzusetzen gesellschaftlich Aber eben auch akademisch.

00:05:46: Und dann führt ein zum anderen, ehrlich gesagt ist es nicht besser geworden der NSU komplex hat mich sehr lange auch akademisch beschäftigt.

00:05:52: dazu habe ich dann promoviert.

00:05:54: und diese diese gesellschaftlichen Entwicklungen die wir jetzt auf verschiedenen Ebenen natürlich auch unter.

00:06:01: Es ist nicht das gleiche ja aber diese Dynamiken die wir sehen sind ehrlich gesagt für mich gar nicht so neu.

00:06:08: In Anstadt gab es damals einen Bürgermeister in der Stadt, an der ich aufgewachsen bin.

00:06:12: Der war sehr gut befreundet mit Jörg Heider dem Prototyp des europäischen Rechtspopulismus – das war der Bürgemeister und die politische Kultur.

00:06:23: Das hat mich dazu gebracht, mich damit zu beschäftigen.

00:06:26: und dass immer auch in diesem Zweig lang zwischen einerseits einer empirisch und methodisch abgesicherten Forschung, aber schon auch mit dem Anspruch mit Gesellschaft an eine Verbesserung dieser doch menschenfeindlichen Entwicklungen zu arbeiten.

00:06:43: Was heißt das dann wenn du sagst auch eine Verbesserung oder die Übersetzung deiner Forschung?

00:06:47: Wie muss man sich das vorstellen?

00:06:50: Also, ich habe in den Jahren die sogenannte Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft gegründet.

00:06:55: Das war ganz explizit auch keine rein akademische Institutionen, sondern eine, die versucht hat mit Institution oder ist immer noch tut – mit Politik, mit unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammen an einen Tisch zu kommen über die Befunde zu sprechen, über Dynamiken, Entwicklungen, über Ursachen Dinge zusammenzutragen etwas platitudenaft gesprochen also nicht im Elfenbein.

00:07:19: Turm zu bleiben.

00:07:20: Sondern die Debatten.

00:07:22: und ehrlich gesagt vor zehn, fünfzehn Jahren gab es kaum Rechtsextremismus-Expertinnen, wenn man das heute sieht wo jede Redaktion die eigene Schwerpunkt Journalisten und so weiter hat, das war damals eine andere Situation.

00:07:35: Es gab keine Forschung gibt es auch bis heute oder wenig Forschung.

00:07:39: Keine Lehrstühle gibt es übrigens auch bis Heute nur sehr wenig oder kaum trotz der Problemlage die sich damit beschäftigen.

00:07:46: Ja also die Idee war schon mit oder ist nach wie vor auch mit wissenschaftlichen befunden nicht nur für eine handvoll gutachtende Artikel zu schreiben sondern zu schauen okay Wie können wir dieses Wissen nutzen um Gesellschaft etwas menschlicher zu machen?

00:08:02: finde ich interessant, weil den Teil der persönlichen Erzählung den kannte ich so jetzt noch nicht.

00:08:07: Aber da ist ja.

00:08:08: also trigger dich das manchmal im Hier und Jetzt dann auch noch dass du an die Zeiten zurück denkst und denkst Ja, das ist auch eine Art Motivation diese Arbeit, diese Forschung zu tun, weil es so tief in dir auch nur die Innung sitzen oder kannst du's ganz gut aus wegblenden?

00:08:26: Naja, also es schriegert mich jetzt nicht dass ich da nachhaltig traumatisiert bin und irgendwie emotional besonders reagiere.

00:08:33: Aber ich habe natürlich schon so Vergleichsbilder dann auch vor den Augen.

00:08:39: ja okay?

00:08:39: Also wie war's denn eigentlich damals?

00:08:42: ist das heute wirklich so viel schlimmer?

00:08:44: und in vielen Situationen würde ich sagen vielleicht sind es eher die Kontingenzen, die Kontinuitäten, die die Probleme ausmachen Auch häufig ja medial diskutiert, da ist ein neuer Trend eine neue Qualität.

00:08:58: Vielleicht ist es das gar nicht so, dann ist es eher das Persistente wo es sich lohnt hinzuschauen.

00:09:04: und auf der anderen Seite würde ich schon auch sagen dass mich diese Erfahrungen und viele andere die eine ähnliche Biografie haben an verschiedenen Schnittstellen im Moment jetzt heute arbeiten etwas resilient gemacht hat gegenüber Anfeindungen, Angriffen und Bedrohungen.

00:09:24: Die jetzt auch eine Form von anderer Qualität haben aber ehrlich gesagt mich nicht so richtig aus der Ruhe bringen können.

00:09:32: Ja

00:09:33: okay da finde ich sehr spannend.

00:09:35: vielen Dank fürs Teilen und wir wollen darüber sprechen was in deinem neuen Buch geschrieben wird.

00:09:41: Du hast mehrere Bücher publiziert, aber in diesem das hat mich irgendwie besonders angesprochen.

00:09:47: Das heißt keine Macht der Ohnmacht habe ich schon gesagt und wir wollen was ich in meiner Anmoderation gesagt hab auf die Bedingung zwischen was bedeutet Ohn macht?

00:09:54: Was ist sozusagen in der aktuellen politischen Situation vielleicht nicht nur in der aktuellen politische Situation und denkt dann im Verhalten von Menschen zu sehen.

00:10:04: Vielleicht daher erstmal die Frage wie würdest du Ohn-Macht definieren?

00:10:08: Wie siehst du diesen Begriff?

00:10:11: Im Buch gibt es, ich würde sagen drei verschiedene Zugänge.

00:10:16: Der eine ist Ohnmacht als Gefühl mit dem Sozialpsychologen Erich Fromm ein unerträgliches Gefühl weil wir als Menschen handlungsfähig sein wollen.

00:10:26: wenn wir aber die Welt nicht verstehen wenn wir uns selbst nicht verstehen denn fühlen wie uns ohnmächtig und erich fromm hat vor neunzig Jahren schon geschrieben dieses gefühle so unertläglich dass wir versuchen ist zu vermeiden.

00:10:37: Eine Vermeidung ist zum Beispiel das Wunschdenken, es wird schon alles nicht so schlimm in der Zukunft haben.

00:10:41: Wir Technologien die alle Probleme für uns lösen ja also viele Dinge die wir heute in den politischen Entwicklungen leider nicht nur am rechten Rand wieder treffen.

00:10:49: eine Reaktion ist Der Autoritarismus Also Die Projektion.

00:10:54: irgendjemand soll uns retten soll mich aus der Ohnmacht fühlen.

00:10:57: wir werden handlungsfähig durch zum Beispiel eine starke Partei oder Bewegung.

00:11:01: eine zweite Perspektive ist der Zustand von Ohnmacht, dass Menschen tatsächlich ohnmächtig sind und Dinge nicht ändern können.

00:11:11: Ich beschreibe wie etwa junge Menschen die nicht wählen dürfen oder auch Migranten-Migrantinnen, die nicht weiberechtigt sind, die ja politisch wirklich weitgehend ohnmäßig sind jedenfalls in Hinblick auf die Beteiligung am politischen System.

00:11:23: das ist auch ein Zustand.

00:11:26: Und in der dritten Instanz hier bediene ich mich in der Stress- ist ohne Macht eine Reaktionsweise auf wahrgenommene Bedrohungen, zum Beispiel auf Krisen.

00:11:37: Und das ist das klassische Muster kämpfen, fliehen, erstarren – also ohnmächtig sein oder sich anzupassen um Konflikte zu vermeiden.

00:11:45: und dass es dann im methodischen Sinne auch der Hintergrund des Buches, der ja einer Bevölkerungsrepräsentative Studie zugrunde

00:11:53: liegt.".

00:11:55: Auf die vier Typen kommen wir auch gleich noch mal zu sprechen.

00:11:58: Ich fand vor allen Dingen auch spannend, wie ihr den Zusammenhang dargestellt habt zwischen den Polikrisen.

00:12:02: was ich ja auch am Anfang sagte weil es ist momentan ja einfach so alleine die jetzt schon aufgezählt haben.

00:12:08: ist unsere Gesellschaft ist unser heutige Gesellschaft damit schonmal einfach psychologisch belasteter weil es diese Krisen gibt und ist dementsprechend auch dem Gefühl der Ohnmacht eher zugenäigt?

00:12:20: Ist das eine Koalition die man benennen kann?

00:12:24: Ja, das würde ich so sagen.

00:12:26: Und zwar mit Blick auf die Ergebnisse des Buches unterstreichen, dass es gar nicht so sehr das Gefühl ist, dass Menschen berichten, dass sie unmächtig seien sondern was viel häufiger der Fall ist, ist dass Menschen sagen Ich kann gar nichts tun.

00:12:40: Wir haben das also getrennt abgefragt.

00:12:42: Die Gefühlsreaktion und was haben Sie wirklich getan?

00:12:45: Das Interessante ist emotional sind viele Menschen im Kampfmodus Also wollen sich beteiligen, wollen etwas tun Und in der gleichen Situation sagen sie dann aber ich kann gar nichts tun.

00:12:55: Das ist ein ganz interessantes Paradox, weil dann gestaute Energie vorhanden ist.

00:13:00: Ja das muss irgendwo hin und das erklärt viel von der disruptiven Kraft die man so spürt.

00:13:07: Viele Leute auch die AfD wählen vor allem sagen es muss endlich anders werden.

00:13:12: Es endlich muss mal was jemand anderes dran.

00:13:14: Es muss so kannst nicht weitergehen und so wenn man weiter nachfragt kommt häufig gar nicht soviel was eigentlich konkret gemeint ist oder was denn alles zu fürchterlich ist.

00:13:21: Aber dieses Gefühl, die Welt dringt ständig in unser Leben ein und wir können politisch gar nichts dagegen tun.

00:13:27: Das ist das was den Autoritarismus fördert und was die eigentliche Ohrenmacht ausmacht.

00:13:32: Und da muss man sagen dass stimmt ja vielerlei Hinsicht auch übrigens für die Politik Die in dieser Polikrise häufig blockiert es.

00:13:39: Ja also wenn ich einerseits Rüstungbetreibe, Kriegsvorbereitung treffen muss.

00:13:43: Auf der anderen Seite eine Klimakrise lösen

00:13:46: soll.".

00:13:47: Ja natürlich ist das ein Zielkonflikt.

00:13:49: Das funktioniert.

00:13:49: Das ist kaum unter einen weder finanziell noch sozusagen physikalisch.

00:13:54: also auch Politik ist in dieser hoch komplexen globalisierten Welt ohnmächtig geworden, in Abhängigkeiten verstrickt und die die Politik uns auch geführt hat.

00:14:02: Das gehört ja auch mit zur Komplexität.

00:14:07: All das total sichtbar, weil wenn in Washington jemand entscheidet, in Teheran Bomben fallen zu lassen, explodieren hier die Preise an den Zapf-Säulen und diese Verstrickung ist es.

00:14:17: Die dann dazu führt dass man auch die negativen Krisenfolgen nicht mehr abfedern kann und sie deswegen die Menschen nicht nur auf den Smartphones sondern tatsächlich auch unmittelbar im Popmonee sowohl gefühlsmäßig als auch materiell betreffen.

00:14:31: Und sind ja wahrscheinlich zwei Ebenen zum einen vermutlich die Anzahl der Krisen wirklich gestiegen?

00:14:37: würde ich jetzt einfach mal behaupten, es fühlt sich zumindest so an.

00:14:40: und zum anderen das hast du ja gerade schon angedeutet.

00:14:43: Man bekommt natürlich von diesen vielen Krisen auch deutlich mehr mit.

00:14:47: Also man wird informiert, man informiert sich wie auch immer.

00:14:51: also es ist eine doppelte Belastung oder doppelten Gefühle ohne Macht.

00:14:56: Da würde mich interessieren, du hast es auch schon kurz angedeutet.

00:14:59: Ihr habt im Buch oder in eurer Untersuchung ja auch so vier unterschiedliche Typen aufgemacht wie Menschen auf Ohnmacht reagieren.

00:15:04: vielleicht kannst du uns da nochmal einen kurzen weil das fand ich total interessant auch in verschiedenen Krisen zu sehen die Menschen reagieren können.

00:15:11: was für Typen gibt es auch dann irgendwie mit sich selbst zu spiegeln?

00:15:14: Vielleicht kannst du unseren kurzen Einblick geben welche vier Identitäten ihr aufgezeigt.

00:15:22: Also methodisch liegt eine Bevölkerungsbefragung zugrunde über tausend Leute, die befragt wurden zu verschiedenen Merkmalen-Einstellungen und darauf wie sie auf Krisen reagieren.

00:15:32: Und dann in einem statistischen Verfahren in einer sogenannten Clusteranalyse wurden dann Haupttypen gebildet.

00:15:39: und diese Haupttyp sind einmal diejenigen, die wirklich durchgehend eigentlich ohnmächtig sind.

00:15:46: es sind diejenigen die eher resigniert sind fast ohnmächtig aber das doch noch ein bisschen aktiver und nicht ganz so desintegriert.

00:15:55: Die sind die Flexiblen, das sind diejenigen, die unterschiedliche Mechanismen haben oder Ressourcen haben auf unterschiedliche Krisen also auch unterschiedlich reagieren.

00:16:05: da finden wir verschiedene Umgangsweisen.

00:16:07: Und dann ist es die Gruppe der Kämpfenden, die kleinste Gruppe ist sechs bis sieben Prozent.

00:16:12: Das sind diejenigen die durchgehen gängig in den Krisenreaktions muss dann aufzeigen dass sie aktiv sind, dass sie diskutieren, dass Sie sich einbringen wollen, dass.

00:16:21: Und das ist, wie ich finde ein ganz interessanter Punkt.

00:16:23: Ein Großteil der Bevölkerung ist eher ohnmächtig oder resigniert heißt also bringt sich nicht wirklich ein hat nicht den Ja, auch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit.

00:16:34: Sondern ist eher sozusagen passiv.

00:16:37: und die Gruppe derjenigen, die sehr engagiert sind, die viel bewegen, die sich hoch einbringen.

00:16:43: Die übrigens auch glücklicher sind, mehr Geld verdienen, einen höheren Bildungsniveau haben also es ist eine ziemlich privilegierte Gruppe.

00:16:49: aber das ist ne sehr kleine Gruppe.

00:16:51: Und das wiederum ist aussagekräftig, weil es ein bisschen darauf hindeutet was auch an gesellschaftlichen Spaltung passiert nämlich dass einerseits das Versprechen von Teilhabe mitbestimmung Demokratie.

00:17:02: viele, die den auf zu populistischen Phraseneigen sagen.

00:17:05: Das ist keine Demokratie und so was.

00:17:07: Ja das kann man natürlich einen Faktencheck machen und sagen ja klar, die Kriterien für Demokratie sind in Deutschland erfüllt.

00:17:14: Aber ein Stück weit ist es halt ihre Wahrnehmung, ihr Gefühl dass sie gar nicht mitbestimmen können, dass sie nicht mitentscheiden können, Nicht im streng demokratischen Sinne, sie werden nicht verfolgt und so weiter.

00:17:26: Aber das Gefühl politisch ohnmächtig zu sein und nicht beitragen zu können – ja, das ist schon wirklich sehr weitverbreitet und es natürlich ein Widerspruch gegen das Versprechen der Demokratie wo der Bürger des Souveränes.

00:17:39: Ja wie hat sich das im Laufe der Zeit oder der Jahre der Jahrzehnte verändert?

00:17:43: Habt ihr da Daten?

00:17:45: Also es gibt Daten nicht basierend auf meiner Studie, aber man sieht das seit den frühen zweitausenden dann.

00:17:51: Das Vertrauen in die Institutionen, in die demokratischen Institution immer weiter zurückgegangen ist.

00:17:56: Ein großen Bruch gab es mit der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise Aar II VIII und in den Folgejahren – das war schon deutlich – dass Vertrauenin wie Wirksamkeit, die Kontrollfähigkeit von nationalen, organisationaldemokratischen Institutionen also Parlament-, Regierung und so weiter ist im Grunde in dieser Welle der Globalisierung auch zurückgegangen.

00:18:19: Das ist jetzt nicht ganz so überraschend, immer mehr Entscheidungen wurden nach Brüssel verlegt, globale Konzerne, soziale Medien die nationalstaatlich kaum regulierbar sind.

00:18:27: also das stimmt ja tatsächlich dass bestimmte Dinge eben nicht mehr national kontrollierbar.

00:18:33: aber die Demokratie ist im weitesten Sinne national organisiert durch nationale Regierungen Und frühe Folgen waren dann eben so, was wie der Austritt Großbritanniens aus der EU als ein Backlash.

00:19:05: Ja und nun ist ja Die Antwort auf Ohnmacht, du hast auch gerade schon gesagt oder eine der Antworten Selbstwirksamkeit.

00:19:13: Also zu schauen was kann ich tun?

00:19:14: Was kann ich erreichen und wo kann ich mitbestimmen?

00:19:17: Wie würdet ihr Selbstwirksamkeit definieren?

00:19:20: Und was bedeutet es vielleicht?

00:19:21: Du hast auch grad schon aufgemacht für jemanden der sagt hey ich bin jetzt irgendwie Familienvater drei vier Kinder Ich habe gar nicht die Zeit in ein Partei einzutreten auf eine Demonstration zu gehen.

00:19:31: also Wo setzt selbst Wirksamkeit an um wirklich einen Unterschied zu

00:19:35: machen?

00:19:37: Also da gibt es natürlich verschiedene Definitionen.

00:19:39: Ich würde erstmal ganz banal sagen, Selbstwirksamkeit fängt da an wo ich das Gefühl habe mein Leben und meine Umgebung positiv beeinflussen zu können.

00:19:47: Und das muss gar nicht die große Politik sein Das kann die Nachbarschaft sein, das kann der Fußballverein sein Wo ich das gefühl habe, ich stoße auf eine Resonanz Würde es vielleicht Hartmut Rosan nennen oder auf einer sozusagen auf ein Antwort der Gesellschaft?

00:19:59: Ich kann etwas beitragen.

00:20:00: Ich habe mein leben im griff.

00:20:03: Ich bin nicht fremd bestimmt Und diese Erfahrungen sind natürlich hoch ungleich verteilt.

00:20:09: Leute, die es nie gelernt haben und die nie die Möglichkeit hatten – ich meine das nicht negativ!

00:20:13: Schule ist unheimlich und demokratisch.

00:20:15: Die meisten Menschen haben keine flexiblen Arbeitsumgebungen sondern stehen in sehr standardisierten Abläufen.

00:20:21: Vierzig Stunden oder mehr die Woche haben überhaupt keinen Einfluss darauf was sie in ihrem Alltag so machen.

00:20:26: Wir sehen Leute die in Betriebsräten organisiert sind wo es Selbstwirksamkeit in diesem Bereich gibt.

00:20:31: da sinken rechtsextreme Einstellungen die Qualität zu.

00:20:35: Also das ist schon wirklich ein ganz zentraler Aspekt, aber Selbstwirksamkeit heißt für unterschiedliche Menschen was unterschiedlich ist und das kann für eine Person sein im Social Media einfach Beiträge zu teilen oder zu spenden.

00:20:48: Das kann für Leute schon wirklich aufregend sein und eine Herausforderung sein.

00:20:52: Andere, die es eher gewohnt sind können durchaus weitergehen.

00:20:55: Die können durchaus mehr machen einen höheren Impact leisten.

00:21:00: Ein zentraler Aspekt und ein zentrales Learning vielleicht aus dem Buch ist, dass gerade in den sozusagen kulturellen Eliten doch eine hohe Erwartung von politischer Beteiligung.

00:21:13: Da muss man widersprechen – was auch immer herrscht!

00:21:16: Aber in der Realität von vielen Leuten ist Schweigen keine Zustimmung, sondern es ist erst mal Überforderung weil die bestimmte Formate nicht niedrig gesperrlich und aufsuchend genug sind.

00:21:29: Problem der aktuellen Politik, dass die Hürde zu hoch ist.

00:21:32: Wenn du gerade sagst niedrigschwellig und nicht zugänglich genug sind...

00:21:37: Ja, das ist ein Riesenproblem.

00:21:39: Ein Problem der sogar noch schlimmer gemacht wird durch die Politik im Moment wenn es um Fragen wie Transparenz geht.

00:21:45: ja die geplante faktische Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes unter der Überschriftreform dass es Bürgerinnen und Bürger jetzt Gebühren bezahlen sollen wenn sie in Bayern Gerichtsorteile einsehen sollen also wenn die Hürden des Zugangs zu sozusagen einer Responsivität des Staates also Wie kann ich mit Staat in Kontakt kriegen?

00:22:06: prüfen.

00:22:07: Wenn die höher gelegt werden, dann wächst die Distanz noch.

00:22:11: Jürgen Klöckner hat als Bundestagspräsidentin die Beauftragungsstelle für Bürgerräte abgeschafft.

00:22:16: Dabei sind Bürgerräter eine hervorragende Möglichkeit um die Kommunikation, um Aushandlungsprozesse zwischen Politik und Gesellschaft zu verbessern.

00:22:24: also ich würde sagen da sind wir im Moment.

00:22:26: eigentlich geht es genau in die falsche Richtung eher hin zu einer stärkeren Zentralisierung von Macht bei der Politik obwohl doch genau das ist was Menschen das Gefühl gibt Ohnmächtig zu sein.

00:22:37: Menschen wollen mitbestimmen und wollen mitmachen.

00:22:41: Führt uns ein bisschen zu dem Komplex, wer von dieser Ohnmacht, der politischen Ohnmarkt eigentlich profitiert?

00:22:48: Wie schaut ihr darauf?

00:22:50: Wer profitiert von diesem zunehmend größer werdenden Gefühl und dieser großen Gruppe, derer die sagen ich bin nicht selbstwirksam Ich habe einen Gefühl von OhnMacht.

00:23:00: Das ist natürlich in erster Linie die AfD in Deutschland im Moment.

00:23:03: Man kann das für Trump ähnlich analysieren oder für andere rechtsautoritäre Bewegung und Parteien, aber... In dem Moment, wo ich AfD wähle oder mich zum kollektivte AfD erzähle kann ich mir sicher sein dass sich die höchstmögliche Aufmerksamkeit kriege.

00:23:20: Als Gegenwind als Kritik indem die Parteien der Mitte meine Politik sozusagen nachgeben den Druck nach geben in der Migrationspolitik Klimapolitik und so weiter.

00:23:29: es ist die höichstmöglichste politische Selbstwirksamkeitserfahrung ohne das ich selber was tun muss.

00:23:36: Ich muss mich nur dieser kollektiven Identität zuordnen sicher sein, dass ich gehört werde.

00:23:42: Was gerade für Leute wichtig ist die vielleicht AfD wählen?

00:23:46: Wir wissen ja das sind zum Großteil vorherige Nichtwähler also die nicht im politischen System repräsentiert oder auch aktiv waren.

00:23:53: Das ist eine sehr große Gruppe und nicht die einzige aber ne sehr große gruppe Und das macht viel von der Dynamik aus die wir im Moment sehen.

00:23:59: Die können wir nicht erklären weil damit es das Programm irgendwie widersprüchlich ist oder so überzeugend ist oder rational oder was auch immer sondern Es ist das Gefühl auch einer Geschichte oder einerseits eine Wahrnehmung von Kränkungen, da können wir gleich über Ostdeutschland reden.

00:24:16: Andererseits aber auch einer Propaganda die ständig erzählt dass der Bürger nicht zählt und die einfachen Leute werden von den Eliten betrogen

00:24:23: usw.,

00:24:24: all das was ihr seit über zehn Jahren ständig permanent vorgespult bekommt.

00:24:28: Und dann kommt Jafdi und sagt ja wir sind der Retter durch uns wirst du endlich wieder ernst genommen Volk!

00:24:35: Das ist interessant, weil ich glaube in einem... Ich weiß nicht mehr wo es von dir gehört habe.

00:24:38: Aber weil ich mich die ganze Zeit frage das eine sind ja die externen Faktoren und das andere was macht die AfD wenn wir jetzt diese Partei direkt benennen?

00:24:47: Was macht sie damit den Menschen das Gefühl der Ohnmacht nicht mehr haben?

00:24:50: Und du hast irgendwann gesagt ihr gehen halt auch weg von so einer Angstkommunikation hin zu einer Hoffnungskommunikation.

00:24:56: also auch wenn's einfache Parolen sind aber Sie geben den Menschen zumindest Hoffnung.

00:25:02: und ist das dann auch etwas, was Menschen dann das Gefühl zumindest von reduzierter Ohnmacht?

00:25:07: Von mehr Selbstwirksamkeit.

00:25:09: Ich weiß wohin wir marschieren

00:25:11: gibt!

00:25:12: Ja, absolut.

00:25:14: Zum einen ist es das, dass es ziemlich einfach ist weil man muss selber nichts tun.

00:25:17: Demokratie ist sehr kompliziert.

00:25:19: die Welt ist ja kompliziert.

00:25:20: wenn ich mich der AfD anschließe dann sind alle Antworten auf einmal einfach und leicht und ich muss sie selber gar nicht geben sondern ich sage einfach die Partei wird das alles lösen und Ich will gar nicht diskutieren.

00:25:30: Das ist ja was was man häufig hört Wartet nur ab Wenn die dran sind dann wird alles anders.

00:25:35: Aber das Zentrale hast du auch genannt.

00:25:37: Joanne Sirja hat das beschrieben mit Naja das ist mittlerweile ein gute Laune rechtsextrem Und das stimmt.

00:25:43: Bei Familienfesten, ja man ist sich siegessicher wenn man nach Sachsen-Anhalt schaut Herr Siegmund der Spitzenkandidat ist die ganze Zeit am Lächeln und Charming und so.

00:25:52: also dieser diese Spatzmalerei dieser Kulturpässemismus der AfD und ihr Milieu lange dominiert hat und auch immer noch dominiert weil mir der Meinung ist dass ganz Abendland geht dem Wach runter wenn jetzt nicht endlich die AfD uns rettet.

00:26:05: Das es mit den Erfolgen der letzten Jahre gewachsen zu tatsächlich einer Art berauschenden Euphorie Und die ist emotional aktivierend führt dazu, dass die Wahldergebnisse so hoch sind wie sie im Moment sind.

00:26:18: Kaum eine andere Partei in der Lage überhaupt positive Emotionen zu wecken.

00:26:22: Der Linkspartei gelingt es vielleicht in bestimmten Milieus aber auch das wäre ein anderes Thema.

00:26:29: Hast du oder beobachtet ihr, dass sich das dann auch in den letzten Jahren in der AfD verändert hat?

00:26:33: Also von dieser krawalligen Attacke und wir sind immer dagegen hinzu jetzt Mr.

00:26:38: Charming Siegmund.

00:26:40: Ja, wirklich so.

00:26:42: Everybody is darling für ca.

00:26:45: vierzig Prozent zur scheinen Seite.

00:26:48: ist das eine Veränderung in der Strategie?

00:26:51: Ja, es ist vielleicht auch einfach eine Professionalisierung und stückweit noch eine Gewöhnung in der Gesellschaft.

00:26:58: Ich meine jetzt kommen immer noch viele Provokationen.

00:26:59: die Sommerinterviews von Alice Weidel und Kimo Krupala waren also absurd!

00:27:05: Das kann man ja gar nicht sagen aus einer rationalen Perspektive, das war völlig absurd.

00:27:09: aber gesellschaftlich medial hat man sich so dran gewöhnt dass es funktioniert.

00:27:14: halt für deren Milieu.

00:27:15: der Gegenreflex die Empörung ist abgenutzt ein Stück weit bringt für diese Partei auch eine höhere Gelassenheit, eine höere Ruhe.

00:27:23: Weil sie wissen, Sie können im Grunde machen was sie wollen, sie gewinnen sowieso dazu.

00:27:26: Sie können einfach daneben stehen und zuschauen wie die Politik an diesen ganzen Krisen scheitert und in einer Zangenbewegung zwischen externen Krisen und Problemen und dem sozusagen innenpolitischem Druck von rechts außen ist.

00:27:40: Ja ich würde sagen es hat sich professionellisiert Es hat sich verändert.

00:27:44: aus der doch eher auf Ja, Pessimismus gestützten Partei ist eine geworden, die es geschafft hat eigentlich im Grunde ein revolutionäres Zukunftsversprechen auszustellen.

00:27:58: Es ist spannend weil natürlich verfängt das bei Menschen also auch wie du gesagt hast wenn man nicht in Regierungsverantwortung ist es leichter hergesagt was sich ändern kann.

00:28:09: Ich bin vorne noch bei einem anderen Punkt hellhörig geworden und vielleicht ist das eine schöne Überleitung auch zu Ostdeutschland.

00:28:13: Du hast auf vorn von Repräsentanz gesprochen, was macht es wenn man nicht entsprechend oder sich naja faktisch nicht repräsentiert ist?

00:28:21: Das zeigen ja einfach die Zahlen des auch Ostdeutzschlands in vielen Institutionen und Instanzen nicht so repräsentiert wie sein soll.

00:28:29: aber das andere natürlich auch ein gefühlte Repräzentanz.

00:28:32: Wie wichtig ist dieser Fakt beim Thema Ohnmacht?

00:28:37: Ich glaube, dass dieser Faktor extrem wichtig ist.

00:28:40: Vor allem auch der gefühlten gar nicht so sehr der faktischen Repräsentation.

00:28:45: vielleicht weil viele Leute das Gefühl haben bei der AfD eine Heimat zu finden.

00:28:50: und es ist auch nachvollziehbar wenn man schaut wie präsent sie in Ostdeutschland sind.

00:28:55: ja die sind jede Woche nicht nur in Wahlkampfzeiten auf den Marktplätzen.

00:28:58: Sie machen Burger Dialoge, Sie sprechen die Leute an enorm guteren, sehr bürgernah sich darzustellen und das tatsächlich auch zu sein in der Form der kümmerer Politik der Ansprache.

00:29:09: Und jetzt kann man darüber reden ob der Wessi Höcke die Thüringer besonders gut repräsentiert.

00:29:15: Deskriptiv würde man jetzt erst mal sagen naja eigentlich nicht.

00:29:18: ja dass ist ein Akademiker aus Westdeutschland eine andere Familiensituation und politische oder auch familiäre Prägung hat.

00:29:27: Und trotzdem fühlen sich viele Leute von ihm besser identifiziert als vielleicht von ostdeutschen Politikerinnen und Politikern, also es ist nicht nur eine Frage sozusagen ob Ost-West sondern eine emotionale Frage.

00:29:38: Und ein zentraler Aspekt das sehen wir auch in der Forschung ist tatsächlich die Bildungsfrage.

00:29:41: Wir haben das in Sachsen-Anhalt analysiert auf der Ebene der Kommunalabgeordneten und dort kann man dann feststellen dass die AfD auf der kommunalen Ebene viel besser repräsentiert als die anderen Parteien.

00:29:55: Das heißt also in den demokratischen Parteien sind es sehr viele Akademiker oder Menschen mit höheren Tätigkeiten, das prägt aber die ostdeutsche Gesellschaft überhaupt nicht.

00:30:04: Also wenn wir über Repräsentanz sprechen und das betrifft auch alle Parteien, alle Ebenen Landtag Bundestag dann müssen ja auch darüber sprechen dass Deutschland von Akademikern dominiert und regiert ist von Leuten wie mir auch wenn ich im Bundestag sitze Aber das im Grunde Arbeiter, Schichten oder Klassen überhaupt nicht mehr deskriptiv wiedergibt.

00:30:27: Damit meine ich nicht das Politik gegen deren Interessen gemacht wird – das gibt es sicher auch!

00:30:30: Aber der Habitus, die Sprache, die AfD kommuniziert in Hauptsätzen in der Regel.

00:30:34: Das sind einfach Aspekte, die dazu geführt haben dass sie als authentischer und als nahbarer gefühlt werden selbst wenn ihre Politik einfach an Leuten eher schadet.

00:30:45: Naja und es ist dieses entschieden wird sowieso woanders, aber wir geben jetzt der AfD unsere Stimme.

00:30:50: Und das ist die Stimme des Volkes, des einfachen Mannes, der einfachem Frau.

00:30:54: Das ist ja auch das Gefühl was viele emotionalisiert und anspricht und sie dadurch das Gefühl haben eine gewisse Mitbestimmung zu haben.

00:31:02: Und dass scheint hier an Ostdeutschland aktuell einfach stärker ausgeprägt als in Westdeutscher Land zumindest was die Zahlen zeigen.

00:31:11: Da zählt natürlich auch rein, dass die Parteien in Ostdeutschland generell viel schlechter verankert waren als in Westdeutsche.

00:31:18: Aber ich erwahne davor das Problem zu verinseln auf den Osten.

00:31:22: Absolut!

00:31:22: Wir haben auch in West-Deutschlands Sympathie-Werte für die AfD von deutlich über dreißig Prozent.

00:31:27: Wir sehen dem Bundesdurchschnitt bei ungefähr achtundzwanzig Prozent die meisten barberechtigten Leben in West Deutschland und auch die meisten AfD wählenden Leben in westdeutscher Lande.

00:31:37: Und wenn wir jetzt nach vorn schauen... Was kann man denn tun, um diesem Ohnmachtsgefühl zu entgegenzutreten?

00:31:44: Mit welchen, ja, kann man Lösungen sagen?

00:31:46: oder mit welchen Ideen kommt ihr und sagt naja wenn das passieren könnte dann könnte man dieser politischen Ohnmarkt auch entgegentreten.

00:31:55: Also ich orientiere mich da an dem Sozialphilosophen Ernst Bloch, der gesagt hat oder geschrieben hat.

00:32:01: Hoffnung kommt durchs Machen!

00:32:03: Das ist das ganz Zentrale wo wir auch die Selbstwirksamkeit wieder finden.

00:32:06: jetzt könnte ich als Akademiker und ich habe dafür viele Papiere geschrieben was sollte man denn tun?

00:32:10: und es könnte dann... Was müsste dann und so?

00:32:12: Es ist alles schön aber es ist auch sehr geduldig weil wenn es keine tragenden Kräfte gibt die bestimmte Richtungen auch prägen.

00:32:21: deswegen würde ich im Moment sagen Echtige.

00:32:25: Konzepte Antworten am grünen Tisch zu entwerfen, sondern wichtig ist das was konkret gemacht wird.

00:32:31: Wichtig ist dass was in Stendall an Kultur oder der Altmark an Kulturinitiativen offen bleibt und die Räume die gemacht werden von Leuten die lokal sind, die vielleicht nicht ein theoretisches oder wissenschaftliches Konzept im Hintergrund haben, sondern des Zentrale egal auf welcher Ebene es erst mal ins machen zu kommen Menschen dabei zu helfen zu spüren.

00:32:50: okay ich kann diese Demokratie mitgestalten ohne sie dem Klo runterzuspülen Stimmenabgabe und dann kann aus der Wahrnehmung, dass man eben nicht ohnmächtig ist.

00:32:59: Also aus der individuellen Selbstwirksamkeit kann dann auch wieder eine kollektive politische Engagement oder einen Moment werden, der nicht destruktiv gibt.

00:33:08: Und das ist glaube ich das was jetzt an der Zeit ist.

00:33:10: Man kann viele Empfehlungen und Einschätzung für Politik und alle möglichen Ebenen geben aber mein Mein befundetes Buch und auch meine zunehmende Überzeugung ist, dass die Neuerfindung der Demokratie in der Transformation eigentlich schon längst passiert.

00:33:24: Nämlich von den vielen Menschen, die überall – egal ob in Sachsen-Anhalt oder in Baden-Württemberg – sich jetzt gerade mit dieser Situation auseinandersetzen.

00:33:33: Die neue Antworten, neue Formate suchen, die einfach auch stabil bleiben und die machen hoffen kommt durchzumachen.

00:33:41: Schöner Satz!

00:33:42: Welche der vier Gruppen, die ihr investiert habt, wo würdest du denn sagen?

00:33:45: Da siehst du eine besondere Verantwortung.

00:33:47: Also sind es diese sechs bis sieben Prozent der Kämpfenden, die eh schon Attacke machen und mehr überzeugen müssten?

00:33:55: Oder wo siehst Du Potenzial?

00:33:56: oder welche Gruppe müsste sich wie entwickeln?

00:34:00: Was bei Spider-Man?

00:34:01: mit großer Macht und große Verantwortung.

00:34:03: Irgendwo kommt dieses Zitat, ich habe es manchmal im Kopf und es ist in Hinblick auf die Gruppe derjenigen, die stärker privilegiert sind natürlich alle mehr Ressourcen haben sei es durch Bildung oder auch durch Einkommen und Geld.

00:34:16: Die haben eine größere Verantwortung Und ich würde gar nicht sagen, um zu überzeugen.

00:34:20: Weil wahrscheinlich war das auch ein Teil des Fehlers immer andere Überzeugung zu wollen.

00:34:24: Nicht weil es sozusagen gut gemeint ist oder weil man vielleicht doch Recht hat aber sondern weil's auf Reaktanz stößt gerade auf diese Ohrenmacht.

00:34:31: hier und jetzt kommt noch dieser Akademiker und sagt mir was ich essen welches Auto ich fahren oder was auch immer ich machen soll was ich wählen soll selbst wenn es stimmt.

00:34:39: Jetzt Gut Gemeintes Ja ja

00:34:42: genau Aber es sorgt erst mal als Reaktant weiß vielleicht sogar diese Kränkung oder diese Ohnenmacht reproduziert.

00:34:47: Und deswegen würde ich sagen, es ist unheimlich wichtig zu schauen wie erreicht man denn die anderen?

00:34:54: Die große Mehrheit.

00:34:55: Die fünfzig-sechzig Prozent, die unmächtig oder resigniert sind in eine Art und Weise nicht bevormundend ist sondern die Räume für positive Erfahrungen öffnet also zum Beispiel Gemeinschaft Selbstwirksamkeit, etwas gemeinsam zu tun.

00:35:08: Und dann ist es nicht das Belehrende sondern das Gemeinsam etwas nach vorn bringen.

00:35:14: und das heißt auch dass man bestimmte Dogmen über Sprache ja ich weiß schon ich rede jetzt schon wieder viel zu soziologisch aber dass man versuchen muss eigentlich abzurüsten und noch stärker in der sozialen Arbeit würde man sagen lebenswert orientiert die Menschen dort zu erreichen wo sie eben sind.

00:35:30: Das ist nicht in den großen überregionalen Medien, wenn man über Ostdeutschland in den ländlichen Raum spricht.

00:35:35: Ja das ist die Feuerwehr und der Dorftreff oder was auch immer.

00:35:41: Wo siehst du denn ganz persönlich aktuell?

00:35:43: Was sind Momente, Situationen, Ereignisse, die dir Zeichen von Selbstwirksamkeit, politischer und gesellschaftlicher Selbstwirksamkeit geben?

00:35:55: Das ist interessant, das frage ich bei Vorträgen auch oft und als sozusagen Frage die ein bisschen bestätigt.

00:36:03: Was man immer sieht, ist alles was konkretes.

00:36:05: Also wenn ich eine positive Mail bekomme dann ist das für mich schöner als der Schrecken den ich in die Zeitung lese.

00:36:12: oder wenn mir gesagt... also ich habe da ein Buch gelesen und es hat mir gute Gedanken gegeben, es hat mei Kraft gegeben.

00:36:16: Das ist ne viel größere sozusagen hat bei mir einen viel größeren Effekt als wenn ich mal wieder irgendein Blödsinn von Donald Trump oder Herrn Siegmund oder wem auch immer auf Social Media sehe.

00:36:25: Und ich glaube dass is ne zentrale die direkte Erfahrung immer dort wo es persönlich auf einer Ebene geht eben nicht so pauschal, medial polarisiert ist.

00:36:37: Das ist das was ich sinnvoll finde, was mir Kraft gibt wenn mich Leute ansprechen und für die Arbeit danken oder sowas... Das ist total wichtig!

00:36:44: Und auf der anderen Seite nehme ich daraus auch mit dass das auch selber häufiger zu machen.

00:36:48: Einfach Anerkennung, Wertschätzung, auch wenn ich nicht hundertprozentig übereinstimme.

00:36:52: Aber dass Leute etwas machen, dass sie einfach anfangen.

00:37:00: Auch die Kraft gibt, die positiven Erfahrungen gibt auch in sehr schwierigen Zeiten stabil zu bleiben.

00:37:07: Das wäre tatsächlich jetzt meine abschließende Frage gewesen bevor wir auf die drei Blitzfragen kommen.

00:37:10: wenn uns geht es ja allen so also wir zählen ja egal wer diesem Podcast jetzt hört haben wir immer mal wieder das Gefühl von Ohnmacht und denken wie was soll man denn machen?

00:37:22: Was passiert hier?

00:37:23: Das heißt dein Tipp wäre fangt klein an schaut im direkten Umfeld wem ihr Mal was Gutes tun können, wem ihr ein Lob aussprechen könnt wo ihr aktiv werden könnt.

00:37:33: geht so eine Bürgerversammlung bringt euch einen geht in die.

00:37:37: In die lokale Gemeinschaft.

00:37:39: also im kleinen Anfang um das Gefühl zu stärken wenn man jetzt nicht so den sechs bis sieben Prozent gehört die sowieso aktiv sind seinen Teil beitragen zu können wäre dass dein Wunsch und ein Hinweis an alle die hier zuhören

00:37:52: ja genau Und auch dafür zu sorgen, dass diese Räume offen bleiben, die es zum gibt.

00:37:56: Dass neue Räumen aufgemacht werden und das ist im Grunde der Impuls.

00:38:00: nicht denken, dass die Welt so kompliziert und die Politik so korrupt und all diese Stereotypen sondern einfach schauen was kann ich denn machen?

00:38:07: Realistisch machen!

00:38:08: Auch nicht selber überfordern ja.

00:38:09: Nicht aus dem Moment heraus Ich kann ja die Wahlergebnisse nicht verhindern.

00:38:12: Ich kann die Welt nicht ändern dann sagen ich mache gar nichts Das ist die schlechteste Reaktion Sondern einen kleinen Anfang.

00:38:18: und dann baut sich da etwas aus und wenn ein paar tausend Leute an verschiedenen Orten anfangen und wege gehen, dann haben wir in drei vier Jahren wieder eine andere Situation.

00:38:26: Ja sehr gut!

00:38:28: Sehr schöne Schlussworte lieber Matthias.

00:38:30: Wir haben zum Abschluss immer drei Fragen die ich all meinen Gästen stelle.

00:38:34: Die erste Frage ist so ist der Podcast ursprünglich mal gestartet wo wir das Thema der Repräsentanz von Ostdeutschen uns angeschaut haben bist du für eine verpflichtende Ostquote ähnlich der Frauenquote?

00:38:45: ja oder nein?

00:38:48: Eher nein!

00:38:49: Darf ich es begründen kurz?

00:38:50: Unbedingt

00:38:54: Aus empirischen Gründen sehen wir, dass zum Beispiel der Unterschied zwischen Menschen mit Hochschulabschluss und ohne Hochschulabschluss viel größer ist als zwischen Ost- und West in vielen Bereichen.

00:39:02: Eine Quote in Parteien für Menschen ohne akademische Abschluss würde ich sofort sehr sagen.

00:39:07: also es ist kompliziert.

00:39:10: Sehr gut aber ein Nein!

00:39:11: Es ist kompliziert das ist gut.

00:39:13: Zweite Frage was sind typisch.

00:39:15: Du hast selbst gesagt, du bist in Thüringen aufgewachsen.

00:39:18: Lebst jetzt auch in Thuring, wenn ich das richtig gesehen habe?

00:39:21: Genau!

00:39:21: Was sind so typisch ostdeutsche Dinge von denen es total gut ist dass wir sie hier und jetzt haben die unserer Gesellschaft gut tun?

00:39:28: oder anders gefragt was täte uns gut was vielleicht ein bisschen auf dem Weg haben vergessen oder nicht so mitgenommen haben?

00:39:36: Also ich finde die Improvisationskultur, die ein bisschen auch aus dem Mangel geboren ist.

00:39:42: Also Sachen einfach selber zu machen, selber anzugehen und selber aufzubauen.

00:39:45: Auch wenn es nicht hundertprozentig ist oder so was, das finde ich doch sehr sympathisch weil es in diese Richtung geht.

00:39:50: Selbstwirksamkeit.

00:39:51: Das ist sehr stark handwerklich und man sollte es vielleicht noch etwas stärker kulturell und politisch überführen.

00:39:56: aber das Anpackende, das schätze ich schon sehr.

00:40:00: Wäre ja eigentlich wie du sagst eine schöne Überleitung zur Selbstwirksamkeit?

00:40:04: Einfach Dinge anfangen und machen, ohne dass es zu hundert Prozent perfekt ist.

00:40:09: Aber man ist den ersten Schritt

00:40:10: gegangen.".

00:40:12: Und letzte Frage?

00:40:12: Wessengeschichte möchtest du in diesem Podcast hören oder mit wem soll ich einmal

00:40:17: sprechen?".

00:40:19: Also ich muss jetzt ja im Grunde... meine Zentralität weiterführen, mal jemand unmächtigen.

00:40:25: Jemand der kein Professor oder Geschäftsführer ist sondern einfach mal den Dachlecker aus keine Ahnung.

00:40:30: bleiben wir bei Stendal oder wo auch immer.

00:40:32: das finde ich wirklich wichtig die Alltagsgeschichten von ein Anführungszeichen normalen Menschen in den Blick zu nehmen und auch darüber und da entlang einmal zu sprechen und zu diskutieren.

00:40:43: Ja sehr schöner Hinweis finde ich eine schöne Fortsetzung unseres Gesprächs.

00:40:47: Für das kann ich jetzt nur sagen, vielen herzlichen Dank für die Einblicke!

00:40:50: Vielen herzliche Dank für... ...die Forschung, die ihr gemacht habt, für das was du hier geteilt hast und ich glaube ich zumindest nehmen mit Anfang einfach mal machen um so sich selbst das Gefühl auch einer gewissen Selbstwirksamkeit erarbeiten wird wahrscheinlich niemand kommen und es dir irgendwie hinlegen und präsentieren.

00:41:07: da steckt das Wurzelbst drin und deshalb muss man selbst anfangen von der.

00:41:10: vielen dank lieber Matthias.

00:41:12: dass in diesem Podcast war hat viel Freude gemacht.

00:41:15: Vielen Dank für das schöne Gespräch, für dein Arbeit den Podcast.

00:41:18: Ich bin gespannt auf die nächsten Folgen!

00:41:20: Danke dir!

00:41:21: Das war Einheit gut alles Gut.

00:41:24: Alles über das Projekt gibt es auf www.einheitgut-alles-gut.de.

00:41:28: Alle Folgen des Podcasts findet ihr entweder auf der Website oder natürlich auf dem gängigen Plattform.

00:41:33: Dieser Podcast lebt von spannenden Menschen und ihren Geschichten.

00:41:37: Wenn ihr Vorschläge habt jemanden kennt oder selbst inspirierende Geschichten so diesem Thema So schreibt mir gern Tony at Einheitgut allesgut.de.

00:41:46: Bis zum nächsten Mal!

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