Thomy Roecklin | Wie in Leipzig eines der erfolgreichsten Weiterbildungsunternehmen Deutschlands entsteht

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00:00:00: Aber was hier halt die Besonderheit ist, ist dieser Mix an Menschen, die eben auch hierhergezogen sind.

00:00:07: Wir haben einen wachsenden Bedarf an digitalen Kompetenzen weil wir doch Unternehmen hier auch haben, die älter sind oder schon lange existieren und es ist auch cool dass sie hier so lange existiert schon.

00:00:17: Wir habe ein paar hidden Champions hier auf jeden Fall und wir haben eine sehr gut funktionierende Infrastruktur zumindest für Leipzig gesprochen.

00:00:25: jetzt

00:00:30: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Einheit.

00:00:33: gut, alles Gut.

00:00:34: Dem Podcast über Menschen den Osten und den Weg zur Gleichberechtigung zwischen Ost- und West.

00:00:39: Mein Name ist Toni Und gemeinsam mit meinen Gästinnen und Gästen spreche ich in diesem Podcast über ein Thema das mir besonders am Herzen liegt die Sichtbarkeit und die Repräsentanz von ostdeutschen in unserer Gesellschaft.

00:00:51: Wo sind sie?

00:00:51: Die Aussies?

00:00:52: Wie sieht es drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung mit der gleichberechtigung aus?

00:00:57: Wir sprechen über dass Ost sein über spannende Wege und blicken zurück, aber vor allen Dingen nach vorn.

00:01:03: Ich freue mich, dass ihr dabei seid!

00:01:05: Viel Spaß mit dieser neuen Folge.

00:01:10: Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen folge von Einheit.

00:01:12: gut allesgut.

00:01:14: heute sprechen wir über ein super spannendes thema das wir so auch noch gar nicht in diesem podcast hatten nämlich über den bildungsstandort ostdeutschland.

00:01:23: Denn trotz zahlreicher moderner Hochschulen gut ausgebildete Absolventinnen und Absolventen, und echter hohen Lebensqualität steht Ostdeutschland als Bildungsstandort gar nicht mal so oft im Fokus.

00:01:35: Mein heutiger Gast in dieser Folge hat innerhalb weniger Jahre ein super stark wachsendes Bildungsunternehmen gegründet mit Sitz in Leipzig Und wir wollen heute darüber sprechen wie es dazu kam Wie ostdeutschland als bildungsstandort wahrgenommen wird und welche initiativen es gegebenenfalls auch braucht.

00:01:53: Und deshalb sage ich hallo und herzlich willkommen in diesem podcast dem gründer von die start tome rücklin.

00:01:59: schön dass du da bist lieber tomi,

00:02:01: hallo freut mich jetzt zu sein.

00:02:03: Ich freue mich auch das du da ist weil ich hab grad schon gesagt so das ganze thema bildung hatten wir So am Rande zwar auch, wir haben mit Gesine Grande gesprochen.

00:02:14: Der ersten ostdeutschen, ersten und einzigen Ostdeutsch Universitätsprofessoren.

00:02:18: aber so richtig Überbildung.

00:02:20: da freue ich mich total drauf weil... Ich habe schon gesagt du mit Deastart ja irgendwie eine echt super Company gegründet hast.

00:02:27: Aber bevor wir darüber sprechen Bevor wir auch über dich ein bisschen mehr erfahren.

00:02:32: Wenn wir uns einmal so zurückversetzen, wenn wir uns vor zehn Jahren kennengelernt hätten.

00:02:37: Da gab es deine Kampagne glaube ich auch noch gar nicht was hätte so ein Thema sein können über das wir zwei hätten schnacken können?

00:02:43: Was war damals so top of your mind?

00:02:46: Was hat dich damals umgetrieben?

00:02:49: Krafttraining.

00:02:51: Also Kraft-Reikampf.

00:02:54: Ich meine, sagen mal vor so zwölf, dreizehn Jahr also bevor ich wirklich selbstständig mich selbstständigt gemacht habe, hab ich studiert ... bin gerade nach Leipzig gezogen.

00:03:04: Und hab eigentlich nichts gemacht, außer Krafttraining zu betreiben den ganzen Tag.

00:03:09: Sechs, sieben Mal die Woche mit meinem beginnenden Bewohner damals und ja... Ich hatte da auch ein Blog zur damaligen Zeit genau zu dem Thema.

00:03:17: Weil man grade natürlich im Bekanntenkreis auch Leute hatte, die haben das jetzt nicht so hingekriegt mit dem Sport oder auch der Ernährung.

00:03:23: Und damals war ja auch die KI noch gar nicht existent.

00:03:26: in dem Ausmaß sag ich mal!

00:03:29: Aber ist das ein Thema, was dich heute noch immer noch an deiner Seite ist?

00:03:33: Oder was so im Alltag Platz findet oder weniger?

00:03:36: Ja, gezwungenermaßen findest du wieder Platz.

00:03:39: Also seitdem ich selbstständig bin hat es eigentlich kontinuierlich abgebaut körperlich also irgendwie hast halt nur noch gearbeitet und hast dir wenig Zeit dafür eingeräumt.

00:03:49: aber jetzt ist es schon an der Zeit wo das wurde auch an.

00:03:52: derzeit mit neunundzwanzig hatte ich richtig Rückenschmerzen und so richtig... Meine vierzehn bis sechzehn Stunden am Tag auf einem Schreibtisch Stuhl, der eigentlich nicht dafür gemacht war.

00:04:02: Es war eher so ein Konferenzstuhl vom großen schwedischen Kaufhaus und ich hatte halt so Rückenschmerzen und ich bin dann auch zum Arzt.

00:04:13: Ich hatte meine erste Darmspielung weil ich dachte jetzt ist es vorbei so und das waren einfach komplette muskuläre Disbalancen.

00:04:19: Und da hast du angefangen wieder einige Sachen zu machen.

00:04:22: Ich kam früher Kraft-Reikampf, ich mein schweres Gewicht bewegen die ganze Zeit Und auf einmal machst du nichts mehr von heute auf morgen.

00:04:30: Das ist der Körper so nicht verkraftet, auf Dauer.

00:04:33: das sollte eigentlich klar sein.

00:04:35: und jetzt aktuell bin ich bei viermal die Woche beim Krafttraining ganz normal.

00:04:39: Ich habe dann dazwischen noch versuche, Cardio einzubauen wenn es geht... ...und ich weiß dass ich mich accountable halten muss.

00:04:46: also hab' ich mir einen Coach geholt, der mit mir auch in den Artstritt, wenn ich's mal nicht tue.

00:04:53: Ja sehr gut!

00:04:54: Okay, dann ist spannend.

00:04:55: Dann hätten wir wahrscheinlich in diesem Podcast zusammengefunden aber du hättest mir Tipps gegeben weil ich hätte dir keine Expertenfragen stellen können sondern ich wäre eher auf der Seite gewesen wie kriege ich es in regelmäßig Sport zu integrieren?

00:05:07: Aber das ist doch irgendwie... Du hast ja schon so ein bisschen Einblick gegeben dass es dich dann auf den, sagen wir mal Schreibtischstuhl gezogen hat.

00:05:15: da wollen wir auch gleich drauf zu sprechen kommen aber erstmal natürlich so ein bisseln auch dich kennen lernen.

00:05:20: vielleicht nimmst du uns einmal mit wo du herkommst, was so für dich Heimat ist.

00:05:25: Wo du aufgewachsen bist?

00:05:28: Aufgewachsen bin ich im Vogtland dort in der Ecke Plaun noch ein bisschen weiter östlich also eigentlich direkt an der tschechischen Grenze muss man dazu sagen.

00:05:36: Vogt Land ist ja bekannt für das zänkische Bergvolk, wo ich auch irgendwie angehörig bin.

00:05:42: Also das heißt hat man sich gerne bei uns so gesagt jeder wollte sein eigenes Ding machen.

00:05:47: die Nachbarn waren eher Stören Friede als nette Mitbewohner der gleichen Gegend und es war einfach generell.

00:05:56: meine Kindheit war sehr von Natur geprägt lange Zeit also gerade so als kind das war wirklich cool.

00:06:02: Wie man sich vorstellt, ist immer noch sehr hügelig im Vogtland.

00:06:06: Es ist im Sommer immer sehr grün.

00:06:08: wir konnten im Winter Schlitten beziehungsweise Bob fahren und so.

00:06:12: das war cool.

00:06:13: ich bin dann.

00:06:15: Meine Eltern haben sich dann getrennt und dann bin ich ne Stadt weitergezogen damals nach Ahrdorf im Vogtland.

00:06:22: Es war halt auch nicht viel besser, das war ein bisschen städtischer aber es war halt ja Strukturschwach.

00:06:28: also du kamst schlecht von a nach b du konntest sehr wenig in einer Freizeit machen Du warst halt viel draußen und irgendwann habe ich mich ins Internet geflüchtet weil es so langweilig war.

00:06:37: da war ich auch sehr zeitlich schon so einen Skriptkiddie.

00:06:40: mit zwölf dreizehn Jahren hat es angefangen hab ich angefangen ... zu die ersten Sachen zu programmieren, sage ich mal ganz vorsichtig gesagt.

00:06:48: Weil klar man konnte sich dann eindenken es hatte viel mit Logik zu tun... ...mit Verknüpfung, mit Variablen, mit Parametern.

00:06:54: das fand ich damals sehr interessant und dadurch kam's natürlich auch in Kontakt mit anderen Menschen.

00:06:59: Mit Vierzehn zum Beispiel habe ich meinen damaligen Mitgründer kennengelernt mit dem es dann später nicht so gut ausging.

00:07:05: also wir haben uns zerstritten beruflich und jetzt auch nichts mehr miteinander zu tun.

00:07:11: aber das waren so.

00:07:12: die ersten Anfänger war ziemlich cool muss ich sagen, aber war halt ... kam irgendwie aus einem Mangel heraus.

00:07:18: Weil viel soziale Beziehungen hatte man dort auch nicht.

00:07:22: Man hat so seine Klasse mit den Leuten auch was gemacht.

00:07:26: Das war cool, aber das war es dann halt auch.

00:07:30: Aber ist ja ein interessantes Hobby.

00:07:32: Ich überleg grad, was ich mit Vierzehn gemacht hab.

00:07:34: programmiert habe noch nicht.

00:07:35: Wie kam das?

00:07:36: Also weil du einfach da Bock drauf hattest und ...

00:07:39: Und das Internet war schlecht, ehrlich gesagt.

00:07:41: Also meine ... Ich wollte gerne eigentlich viel lieber Online-Rollenspiele spielen was ich dann später auch gemacht hab.

00:07:46: aber bis des Internet auf dem Stand war dass man es halt auch wirklich mit Genuss machen konnte musste ich mir halt leichtere Sachen suchen also die weniger Bandbreite benötigt haben und weniger Geschwindigkeit.

00:07:58: Dann war halt so.

00:07:59: dieses Programmiertthema war halt ein Case und als ich da später Abi gemacht habe zum Beispiel hat sie's auch durchgezogen.

00:08:06: Ich bin immer furchtbar schnell gelangweilt wenn sowas gegete gibt es also wenn was lang dauert beispielsweise.

00:08:12: Und ich hatte informatik unterricht dann im abi und habe gesagt das kann nicht machen ist hier total langweilig.

00:08:19: und dann hab ich halt auch mal angesprochen, den leerer und hat gefragt hier wenn ich eure website neu mache kann ich dann... Nichts in die Schule kommen.

00:08:28: Komm ich so durch?

00:08:29: Ja, es hat funktioniert ehrlich gesagt aber war mir dann halt auch zu lang weil ich die Webseite bauen und da habe ich meinen damaligen Mitgründer gefragt ob er die nicht brauchen will.

00:08:40: Also das war so ein anderes Thema.

00:08:44: Okay, aber ich merke du warst deutlich kreativer in der Ausgestaltung deiner Schulzeit als ich es war.

00:08:53: Dann hast Du Abi gemacht und dann studiert.

00:08:56: Welche Richtung ging's dann?

00:08:57: Ging es in die Richtung weiter?

00:08:59: Jura habe ich dann studiert, ich hab zwei Semester studiert.

00:09:02: Ich sag mal ganz vorsichtig studiert.

00:09:04: meine Frau habe ich da kennengelernt die hat's zu Ende gebracht.

00:09:07: Ich war eher manchmal das als in der letzten Reihe und hab gewartet bis ich zum Training kann.

00:09:13: Das war damals so der Fokus.

00:09:15: ja Jura fand ich spannend weil ich so dieses Thema recht haben sehr spannend fand aber... Dann merkste das zum Beispiel auch Verwaltungsrecht, Staatsrecht dazugehört und es hat mich sehr eingeschlefert.

00:09:29: Und dann habe ich mich auch umgeguckt, da war's mir wieder zu langweilig... ...und hab' mich dann um geguckt was ich stattdessen machen kann.

00:09:35: Ich habe mich dann bei Wirtschaftsrechtswissenschaften eingeschrieben.

00:09:40: Da habe ich alle Wahlmodule vorgezogen die so ging!

00:09:43: Und hab dann auch ein Auslands Praktikum gemacht in Florida, das war sehr spannend.

00:09:48: Da habe ich auch viel mitgenommen und wo ich dann auch später gesagt hab ey wenn ich jetzt zurückkomme nach Deutschland dann will ich genau dass auch hier probieren.

00:09:54: Ich bin zurückgekommen und im Studium war ich da nicht häufig anzutreffen.

00:09:59: Ich habe dann auch lieber die Sachen... probiert umzusetzen auch so gerade was das online marketing betraf.

00:10:06: weil praktikum habe ich vor allem.

00:10:08: Facebook anzeigen geschaltet.

00:10:10: also damals war es noch facebook ads aber die sind sehr meta jetzt.

00:10:13: aber da kamen das dabei.

00:10:15: in usawa ist ja viel weiter und hier kam's erst so richtig der mag hier war ganz anders.

00:10:20: aber wirtschaftswissenschaften hab ich dann weiter studiert.

00:10:23: Da war ich irgendwann zwangsexmatrikuliert, weil ich hätte eine Prüfung nachschreiben müssen in einer halben Semester.

00:10:29: Aber ich habe mich ein Jahr später angemeldet und nicht einen Semester später.

00:10:32: Also zwei Semesters später habe ich mich angemelt.

00:10:34: Und dann hieß es ne, das ist eine Fehlleistung also können Sie hier nicht weiter studieren?

00:10:38: Dann hab' ich an dem Tag, an dem dies herauskam, habe ich dann diese Zwangsexmatrikulation bekommen... ...und dann saß ich dort und dachte mir okay was machst denn jetzt?

00:10:47: Na guck's mal!

00:10:50: Die zugrunde liegenden Studiengänge so Systematikposition kennen wir in dem Weiterbildungsmarkt beispielsweise, die beschreiben was den Studiengang ausmacht.

00:10:59: Und dann kam ich drauf, ey pass mal auf!

00:11:00: Jura habe ich zwar nicht zu Ende studiert aber ich hab es auch aus eigenen Stücken umgeändert und habe mir Wirtschaftsrecht im Fernstudium ausgesucht.

00:11:07: das war quasi mehr Schnee zwischen Wirtschaft und Recht und ich konnte aus beiden Studiengängen die Sachen anrechnen lassen.

00:11:13: Ich war bald schon... Ja, hauptberuflich selbstständigste der Zeit hab vor allem viel gearbeitet und wir hatten dann halt auch schon.

00:11:21: Zehn Mitarbeiter glaube ich ging dann halt recht rasant?

00:11:24: Und dann als wir so fünfzig Mitarbeiter waren habe ich mich endlich mal ausgetragen aus dem Fernstudium und hab's halt nie beendet.

00:11:31: Fünfundzwanzig Credit Points bevor ich hätte ausschließen können oder dreißig credit points müsste nachgucken.

00:11:36: aber ja deswegen habe ich nie beended Aber es hat mich zwei tausend zwölf nach Leipzig gebracht.

00:11:42: Das war glaube ich ein wichtiger Punkt für mich und meine Entwicklung.

00:11:47: Aber das heißt auch die Firma, die du nebenbei schon hattest?

00:11:50: Das ist jetzt...das war noch mal eine andere, richtig?

00:11:52: Das war nicht die, die Du heute führst.

00:11:54: In welche Richtung habt ihr damals sozusagen das Unternehmertum gedreht?

00:11:59: Genau am Anfang war es so Full Service Agentur.

00:12:02: Ich beschreibe full service Agentur immer gerne als wir bieten alles an können aber nichts.

00:12:08: Das haben wir damals halt auch versucht, also wir haben alles Mögliche getestet und die Grundidee war eigentlich wie entwickeln Software für andere Unternehmen.

00:12:17: Ist natürlich darin geendet dass man vor allem Webseiten gebaut hat für andere Unternehm zu einem hohen niedrigen Preis.

00:12:23: ich sollte eigentlich der wirtschaftliche Part sein und auch so die Connection zu den Menschen zu den Kunden und mein Mitgründer sollte quasi der Entwickler sein.

00:12:30: Es ging aber häufig haben diese Entwicklungsprojekte sehr lang gebraucht und haben sehr wenig Geld abgeworfen.

00:12:37: Und er hat sich auch häufig verzettelt, das war unsere Erfahrung auch einfach geschuldet.

00:12:40: wir hatten halt keine Erfahrung.

00:12:42: also habe ich irgendwann online Marketing stärker dazugenommen ausgebaut und irgendwann man halt so neunzig Prozent der Umsätze Online Marketing.

00:12:48: Wir waren aber fünftig fünfzig Gründer in der UG.

00:12:52: Das geht halt auf Dauer nicht gut.

00:12:54: Das Positivste was ich da mitgenommen hab ist auf jeden Fall Sharon meine damalige Werkstudentin.

00:13:00: Die ist auch heute noch bei uns, das ist jetzt Head of Marketing bei D-Start.

00:13:03: Mit ihr bin ich dann rausgegangen in Einzelunternehmen und wir haben dann Kunden im Bereich Social Media Marketing vor allem Social Media Ads betreut.

00:13:11: Wann sind wir?

00:13:13: Welches Jahr ungefähr?

00:13:14: Von welcher Zeitregel?

00:13:14: Also

00:13:15: raus gegangen... also Mankyler Piste erste Firma die UG mit meinem Mitgründer, die haben wir aus dem Jahr zwei Tausend Sechzehn gegründet.

00:13:23: Zwei tausend Achtzehn war ich als Einzelundernehmer unterwegs mit Sharon.

00:13:27: Dann haben wir da quasi angefangen und dann kamen die ersten drei vier Leute dazu.

00:13:32: Erste Vollzeitmitarbeiterin war dann Lucia, die heute operative Geschäftsführung bei uns ist.

00:13:37: Dann sind wir quasi nach dem Einzelunternehmen, kam dann quasi Deastart und dann sind wir im Jahr zwölfundzwanzig angekommen.

00:13:46: Und bevor wir auf DeastART zu sprechen kommen, da ist ja super viel Unternehmertum in dir.

00:13:51: du hast gesagt dich hält irgendwie lange Weile auf oder wenn Dinge nicht vorangehen?

00:13:56: Ist das so die Hauptmotivation gewesen?

00:13:58: oder woher kam... ...das Unternehmerische?

00:14:01: Oder woher kommt das Unternehmerisch in dir, auch so viele Dinge neu auszuprobieren und irgendwie einfach zu machen.

00:14:07: Ja ich glaube schon.

00:14:08: also es war halt nie der Punkt, ich wollte nie Unternehmers sein!

00:14:12: Ich wollte eigentlich ein Berater bei McKinsey sein.

00:14:16: Das habe ich mir mein Leben vorgestellt.

00:14:18: Ein Haufen cleverer Präsentationen bauen um die Welt fliegen Schön viel Zeit in der Luft auch verbringen und dann ganz viele Sachen von der Welt sehen.

00:14:27: so habe ich mir mein Leben vorgestellt.

00:14:29: So ist ja da nicht gekommen.

00:14:30: aber meinen ich wurde später adoptiert.

00:14:33: mit einem wachsenden Alter muss man dazu sagen also mit achtzehn neunzehn wurde ich adoptiert, meine Adoptivfahrt aus Franzosen hat ihn... Im Vogtland ein Unternehmen geleitet im Bereich Musikinstrumentenbau.

00:14:45: Dafür musste ich immer die Präsentation, also ich hab dann immer die präsentations gebaut für ihn die Reden geschrieben weil er ist Franzose.

00:14:50: ja man hat schon Sprachbarrieren trotzdem und der Vogtländer verzeiht nicht ne?

00:14:56: Also wir haben... Das

00:14:57: glaub' ich

00:14:58: ja!

00:14:58: Ja, im Vogt Land hast du ja so einen wilden Mix sprachlich zwischen Bayrisch als Oberfränkisch.

00:15:03: Bayrische darfst auch nicht sagen, sonst kriegste eins auf den Deckel.

00:15:05: Thüringisch und Sächsisch und dadurch kommt natürlich so ein ganz wilder Mix raus.

00:15:10: Er ist Franzose und zackte halt ganz Sachen ganz anders.

00:15:12: Und dann habe ich zum Beispiel so eine Rede geschrieben, und hab dann auch irgendwann gemerkt auf was ich achten muss.

00:15:17: Eine meiner ersten Reden war zum Beispiel da ging es um Mobbing.

00:15:19: Und er hat statt... Es kann nicht sein dass ihr euch mobbt.

00:15:24: Hat er geschrieben?

00:15:24: Das kann nicht seien das ihr euch... Ach der gesagt!

00:15:26: Das kann jetzt sein dass sie euch mobst.

00:15:28: So von dem Mann natürlich.

00:15:30: Weil nicht irgendwie cute auf der einen Seite oder auf der anderen Seite natürlich schwierig.

00:15:35: Ja also habe ich mir dann später mein Leben vorgestellt weil ich fand, dass ich mich gut in Dinge einarbeiten kann.

00:15:41: Auch tiefe arbeiten kann und dann halt auch einen wertvollen Input dazu leisten kann.

00:15:45: Irgendwas habe gemerkt gerade eine Agentur.

00:15:48: Agentur ist halt entstanden weil wir was Cooles machen wollten.

00:15:50: Wir wollten einfach mal machen.

00:15:52: Martin und ich damals Da seid schon gemerkt, am Machen scheitert es nicht unbedingt aber an dem Kunden.

00:15:58: An deinem Gegenüber scheitern zwei.

00:15:59: der muss auch erst mal verstehen und du musst ihn erstmal transportieren und verstehen geben was du machen möchtest und wie das macht.

00:16:06: Das war mir irgendwann ehrlich gesagt auch zu aufwendig ein Stück weg weil es halt viel Kommunikation ist ganz klar und viel was dich davon abhält bei selbst wenn du ... die besten Argumente bringst, der kann immer noch sagen nein.

00:16:19: Und dann stehst du da und denkst dir warum denn nicht um Himmel zwillen?

00:16:23: Genau!

00:16:25: Aber es war eher so ein iterativer Prozess glaube ich... Also das ging mir vieles zu langsam auch im Studium ja schon.

00:16:30: Du hattest halt auch einen Fernstudium zum Beispiel.

00:16:32: Warum habe ich einen FernStudium nicht weiter studiert irgendwann?

00:16:35: Weil du immer diese magische Credit Point Grenze hattet.

00:16:37: Du hatte pro Semester durftest du dreißig Credit Points bekommen,... ...und wenn du einen Credit Point mehr machen wolltest, du konntest doch nicht mal anfangen mit diesem Kurs.

00:16:44: Du kannst noch nicht mal vorbereiten auf den nächsten Kurs und das war halt Mist.

00:16:47: Wobei du wusstest, diese Kurse die sind einzig, es waren ja hundert Prozent Arsynchrone online Kurs.

00:16:54: Das heißt sie hätten's mit einem Klick einfach freischalten können.

00:16:56: ich hätte das bearbeiten können und von mir aus hätte ich halt die Prüfung dann später machen können.

00:17:01: oder jetzt halt so einen Fortlauf in jeden Monat kriegst ein neuen Credit-Point frei oder fünf neue zehn neue Credit Points freigescheiden wäre viel geiler gewesen aber... Ich wurde halt künstlich zurückgehalten und das hat mich genervt.

00:17:14: Aber da merkt man ja auch schon, welchen Enthusiasmus du beim Thema Bildung aufbringst und das ist vielleicht auch eine schöne Brücke zu D-Start.

00:17:22: So ein bisschen haben wir jetzt schon gehört über die Gründungen.

00:17:24: aber vielleicht kannst du noch mal in zwei drei Sätzen sagen was genau macht ihr?

00:17:28: Was ist so eure Mission?

00:17:30: oder mit was seid ihr so groß geworden?

00:17:33: oder mitwas seid ihr gewachsen?

00:17:36: Die Start fördert Menschen Am klassischen bürokratischen Arbeitsmarkt so ein Stück weg scheitern.

00:17:43: Das bedeutet, wir nehmen Menschen die arbeitslos oder Arbeitszuchen sind und bringen den neuen neues fachliches Know-how bei und vor allem praxisnahes fachliches know how weit.

00:17:52: es bringt niemanden etwas wenn er die Theorie von irgendwas beherrscht aber die Praxis nicht und das haben wir war mir schon immer am Dorn im Auge.

00:18:01: also man hat immer viel philosophiert über alle mögliche Sachen aber niemand hat's gemacht.

00:18:06: Wir schulen arbeitslose Arbeitssuchende, aber auch Mitarbeiter in Unternehmen.

00:18:10: Damit die langfristig auf dem Arbeitsmarkt auch erfolgreich bleiben.

00:18:13: und das machen wir mit verschiedenen Kostenträgern zusammen.

00:18:16: Mit der Agentur für Arbeit zum Beispiel, mit dem Arbeitgeber-Service der Agentuverarbeit.

00:18:21: dort gibt es z.B eine ganz andere Hypothese dahinter.

00:18:23: bei dem einen hast du den Arbeitslosen, der ist auf dem Arbeitsmarkt verfügbar findet aber keinen Job.

00:18:29: also qualifizieren wie ihn weiter damit er einen Job findet helfen vielleicht sogar noch in den Job zu kommen.

00:18:34: Und dann gibt es natürlich den Arbeitnehmer, der ist schon im Unternehmen die ganze Zeit angestellt.

00:18:40: und jetzt hat die Agentur für Arbeit natürlich die Hypothese.

00:18:43: Wir wollen ihn ja gar nicht erst arbeitslos werden lassen wir wollen direkt in dem Unternehmen weiterqualifizieren damit er gar nicht auf dem Arbeitsmarkt kommt.

00:18:50: Das ist auch eine geile Hypothesie, die gut funktioniert.

00:18:53: Dann gibt's auch andere Kostenträger-Bufsförderungsdienster Bundeswehr du warst die ganzezeit bei der Bundeswehr willst danach aber was anderes machen?

00:19:00: Und dann kommen wir ins Spiel und bieten dafür Weiterbildungen an, die eben eine Qualifizierung zum Beispiel zum KI Prompt Engineer was jetzt gerade ein Boom-Thema ist muss man ganz klar sagen.

00:19:10: Ursprünglich gestartet sind wir mit dem Social Media Manager Online Marketing Manager Content Marketing Manager also alles was im Bereich Online Marketing existiert hat.

00:19:18: und jetzt gerade geben wir auch noch in die Richtung Cyber Security und Digitalisierungsmanagement also wirklich einen Unternehmen zu digitalisieren was ja auch nochmal Vor allem auch kommunikative Arbeit bedarf, weil du hast ja natürlich dieses Stackholder die du überzeugen musst.

00:19:32: Aber genau das machen wir prinzipiell.

00:19:34: Ich finde es total spannend, weil das sozusagen ist klingt jetzt so wenn du so sagst als wär's ein absoluter No-Brainer und als wäre schon immer da gewesen.

00:19:42: aber irgendwann habt ihr ja gespürt dass irgendwie in Nied im Markt einen Bedürfnis, ein Problem was gelöst werden muss?

00:19:48: Was war dieser Moment wo du gesagt hast vielleicht auch gerade in Leipzig und Umgebung oder da braucht es jetzt gerade eine Company wie uns, um genau dieses Thema zu lösen.

00:19:58: Oder anzugehen?

00:19:59: Das ist

00:19:59: ne gute Frage!

00:20:00: Ich wollte ja eigentlich gar keinen Bildungssträger bauen.

00:20:03: muss man auch dazu sagen ich wollt ja eigentlich im Ursprung... Ich hatte auf einmal Lucia das war die erste Vollzeitmitarbeiterin und es stand fest sie muss das machen was ich kann also online Marketing aktiv sein und Werbeanzeigen für Kunden schalten.

00:20:17: Und jetzt stand ich vor dem Problem Ey der muss sich ja das irgendwie beibringen Ich hab ja noch nie, also mit Sharon das war was anderes.

00:20:24: Die war Werkstudentin die saß die ganze Zeit einfach neben mir.

00:20:26: ich habe ihr Aufgaben gegeben jetzt selbstständig bearbeitet.

00:20:29: Mit Lucía war es aber anders.

00:20:31: Jetzt stelle ich vor dieser Herausforderung.

00:20:32: da habe ich mir gedacht okay wie habe ich denn die Sachen gelernt?

00:20:34: Okay ich wurde damals ins Praktikum reingegangen und wurde da einfach reingeschmissen.

00:20:39: Mir wurde das gezeigt und gesagt hier mach das mal arbeite ich mal ein.

00:20:42: Und das war damals in Florida und das war alles englischsprachig und deswegen kann ich eigentlich auch nur englisprachige Quellen.

00:20:48: Und da habe ich mich ja auf den deutschen Markt umgeguckt, was finde ich denn hier dazu?

00:20:51: Also gerade wie funktionieren Facebook Ads.

00:20:54: Wie funktionieren Google Ads?

00:20:56: und da wurde es halt schon echt düster!

00:20:57: Es gab zwei drei so kleine Anbieter.

00:20:59: die haben dann so ein zu eins Coaching angeboten.

00:21:01: Ich muss dir jetzt nicht sagen dass man als junger Gründer jetzt nicht irgendwie hundertfünfzig zwanzig Euro pro Stunde in die Hand nimmt.

00:21:07: Du weißt du brauchst irgendwie zwanzi Stunden um die Personen halbwegs auf einen Level zu bringen zumindest vom Know-how.

00:21:13: das kann ich mir einfach nicht leisten.

00:21:14: So, dann habe ich geguckt was kriege ich aus einem amerikanischen Mike.

00:21:17: Aus dem Engspreigen Mike welche YouTube Videos gibt es dazu?

00:21:20: und was muss ich hier noch so beibringen?

00:21:22: Und daraus hab ich mehr oder weniger das erste Curriculum geschrieben was auch bei Deastart als erste Maßnahme gebaut wurde.

00:21:29: Wie zu der Maßnahme kam kommen auch gleich dazu weil ist ja so eine Begrifflichkeit aus einem geförderten Geschäft.

00:21:35: diesen Lehrplan bin ich mit dir durch gegangen.

00:21:37: Es hatte dann zum Beispiel am ersten Tag ging's halt erstmal drum.

00:21:39: okay sie müssen erst mal ankommen lernen jetzt erstmal die Leute kennen.

00:21:43: Mein Lehrplan bestand immer aus diesem Wechsel, also aus verschiedenen Aktivierungspunkten.

00:21:48: Mir war wichtig dass er auch ein Stück weg in eigener Geschwindigkeit lernen kann aber trotzdem halt feste Check-in Points hat.

00:21:53: Einer davon mal zum Beispiel ich habe ihr Logik beigebracht weil Logik besteht alles aus Logik.

00:21:58: Ich musste selbst schmerzhaft lernen, ich hatte beim Abitur Elektrotechnik, ich hätte gar keinen Bock auf Elektrothechnik.

00:22:04: Die Lehrerin hat mich eigentlich jede Stunde Frau Möller vielen Dank dafür.

00:22:08: die hat mich jeder Stunde an die Tafel geholt Und hat mir das reingeprügelt also bloß gestellt mehr oder weniger aber halt auf eine sehr gute und lehrreiche Art und Weise.

00:22:20: Und dann habe ich ja logik beigebracht, was ihr beigebracht so und oder nicht.

00:22:24: Verknüpfungen weil die waren sind immer noch wichtig Aber die waren damals noch viel viel wichtiger Weil heute macht es eine KI bei den Plattformen.

00:22:31: Damals war das nicht der Fall.

00:22:33: Das war so dass oft der offline part Dann hab ich in ne Aufgabe gegeben diese selbstständig lösen musste Die habe ich mir angeguckt habt sie im eins zu eins gefeedbackt Dann hat sie die doch mal verbessert und so gemacht, wie es jetzt nicht sein sollte.

00:22:45: Und dann habe ich das natürlich auch im Online-Kurs Parts geschmissen oder in YouTube Videos, die sich angucken musste.

00:22:50: Da musste sie mir das wiedergeben, da haben wir was Verständnis geredet und so kamen so die ersten Sachen.

00:22:56: Und... Das war der Punkt wo wir gesagt haben, hey!

00:22:59: Wir müssen das anderen Leuten beibringen.

00:23:01: und ein befreundeter Unternehmensberater für den wir auch Werbeanzeigen gestaltet haben, der dann gemeint ja Dann brichst du einfach anderen Leuten bei, also es gibt da hier die AZ-AV-Zertifizierung und dann kannst du so gefördert über die Agentur verarbeitet.

00:23:14: Und ich so gefürtete über Agenturverarbeitet, wie ich das schon höre?

00:23:17: Da hab' ich überhaupt keine Lust drauf.

00:23:18: Genau,

00:23:18: schon maximal unsexy!

00:23:19: Exakt, wenn's wieder so Gate kiebt... ...und dann habe ich noch jemanden dazwischen der das entscheiden muss.. ..und da habe ich gar keine Lust darauf, so viel Bürokratie.

00:23:27: Ich hab mir das dann aber angeguckt, wir haben das umgesetzt und ich fand die Reise dort... hin einfach auch sehr spannend, weil wir mussten uns dann wirklich damit beschäftigen.

00:23:34: ich habe schon immer gerne Prozesse gebaut.

00:23:36: Ich baue gerne Prozess, packe Menschen drauf und iteriere die ja.

00:23:40: so nehmen die ganze Reibung raus aus dem Prozess.

00:23:42: das ist move durchlaufen.

00:23:43: Und dann schaue ich mir eben an ob es funktioniert und wenn nicht dann muss man halt nochmal ran und im Idealfall funktioniert sind.

00:23:49: da musste ich nur noch monitoren.

00:23:51: Und gegebenfalls wenn eine Neuerung ist halt anpassen.

00:23:54: Das mußt man auf einmal für die Arze davor machen weil man so ein Qualitätsmanagement Handbuch brauchte.

00:23:58: Da musst du Prozesses beschreiben Und das haben wir gemacht, und so haben wir eigentlich das komplette... Also es sah an da meine Tage aus.

00:24:05: Ich habe mich morgens hingesetzt, hab ein Prozess geschrieben.

00:24:07: Du kannst natürlich für alles einen Prozess schreiben!

00:24:09: Es gibt Gründer die schreiben dafür ein Prozesse wie man Kaffee bestellt über das Internet.

00:24:13: Das habe ich jetzt nicht getan, sondern halt wirklich die Kernprozesse erst mal beschrieben.

00:24:17: Das hat mir echt Spaß gemacht.

00:24:19: Man musste dann auch drüber nachdenken, was soll das Leitbild sein?

00:24:22: Was will man überhaupt erreichen?

00:24:24: Also was ist die Mission und die Vision von dem Unternehmen?

00:24:27: Und es war einfach eine unfassbar wertvolle Aufgabe und auch das erste Mal so im Leben wo ich wirklich eine Mission und eine Vision für mehrere Jahre entwickeln musste.

00:24:35: Ja!

00:24:36: Und sagt wenn wir einmal jetzt ins Hier-und-Jetzt springen... Wo steht ihr gerade?

00:24:41: Wir hatten kurz vorgespricht dass ihr auch darüber nachdenkt zu internationalisieren sozusagen aus deutsches Unternehmen, Goes International.

00:24:50: Aber vielleicht magst du uns noch mal so ein bisschen Einblick geben wie viele seid ihr jetzt?

00:24:54: Wo steht ihr?

00:24:55: wo wollt ihr hin?

00:24:56: genau jetzt sind wir gerade hundert zwanzig hundert und zwanziv Leute bei Düsseldorf.

00:25:02: das Wachstum für dieses geförderte Geschäft in Deutschland.

00:25:05: also wir sind ja sehr heavy im geförderten mark.

00:25:09: wir haben auch selbst zahler die bei uns eine weiterbildung machen wollen.

00:25:13: Unsere Weiterbildungen sind halt nicht günstig das muss man ganz klar dazu sagen weil wird sehr viel auffand betreiben und auch sehr viel Betreuungsaufwand betreiben um das ganze System, das ganze didaktische system vor allem so durchzusetzen und zu umzusetzen dass sich halt auch niemand langweilt, das kenne ich ja aus meinem Pen heraus.

00:25:30: Ich hab mich schnell gelangweilt bei Sachen, das war Mist.

00:25:33: also müssen wir halt auch einen Angebot bieten für die Leute, die sich langweilen.

00:25:36: aber dafür gibt es natürlich auch Menschen, die mehr Zeit für ein bestimmtes Thema brauchen.

00:25:41: Das war bei mir zum Beispiel mit Elektrotechnik so, ohne Frau Möller hätte ich Elektrothechnik bestanden und der hat sich die Zeit genommen und hat mich auch dorthin geprügelt in Anführungszeichen Und das machen wir halt auf mit Leuten, die teilweise Probleme haben.

00:25:56: Ja, Bestandteile in unserem didaktischen Konzept oder mehr Plan generell.

00:26:02: Und gleichzeitig überlegt ihr sozusagen auch noch in andere Länder zu gehen und das Geschäftsfeld zu erweitern?

00:26:10: Also man muss dazu sagen, wir sind ja aktuell vor allem sehr auf die Arbeitslosen und Arbeitssuchende ist.

00:26:17: Auf jeden Fall war immer ein Schwerpunkt wird es immer einer sein und dort hat sich vor allem die Zielgruppe junge Frauen, junge Mütter heraus kristallisiert weil das war so der erste Pain den wir festgestellt haben wie wir hatten häufig junge Frauen die angefragt haben alleine ziehend manchmal im meisten Fällen sogar und die kamen in ihrem Job zurück nachdem sie das Kind bekommen hatten und der Job war halt nicht mehr richtig da.

00:26:38: so und da müssen Sie sich umorientieren Da kamen wir quasi rein und haben diese Lücke gefüllt.

00:26:42: Und die hatten ganz andere Nieds, deswegen haben wir unser Lehrkonzept auch daran angepasst.

00:26:46: Die mussten zum Beispiel auch zu merkwürdigen Zeiten in der Lage sein sich weiterzubilden am Ende.

00:26:53: Das war eigentlich ein Pain.

00:26:54: Später haben ja dann noch die Unternehmen dazu genommen.

00:26:56: Die waren nicht ursprünglich in der Kernziehgruppe sondern die kamen dazu und dort haben uns vor allem auf die kleineren Unternehmen konzentriert so sage ich mal unter fünfzig Mitarbeitern.

00:27:05: Die haben natürlich auch wieder ganz besondere Bedürfnisse Die Märkte.

00:27:09: die gibt es so ähnlich zum Beispiel auch im geförderten Geschäften anderen europäischen Ländern.

00:27:13: Frankreich ist da sehr stark Spanien ist da steig in UK also United Kingdoms.

00:27:19: Da ist auch so ein System vorhanden aber jedes Land hat seine Besonderheiten.

00:27:22: im Gatekeeping In Großbritannien zum Beispiel musst du als schon zwölf Jahre, zwölfe Monate auf Selbstzahlerbasis unterwegs sein mit Bildungsprodukten.

00:27:32: Dass du dich für diese Akkreditierung anmelden darfst und dann wirst du akkreditiert und dann darfst du auch ins geförderte Geschäft gehen.

00:27:39: Nichtsdestotrotz wir wollen nicht nur gefördertes Geschäft machen sondern unsere Produkte sind sehr gut.

00:27:43: dafür kann ich auch sprechen.

00:27:45: Wir wollen es natürlich auch in eine Selbstzahler-Variante pressen und das sind wir noch zu schwach, ganz klar gesagt.

00:27:51: Aber andere Länder haben dort ein anderes Verständnis von.

00:27:54: also zum Beispiel nach Amerika brauchst du nicht gehen wenn du kein entweder keinen Bootcamp hast oder kein Subscription Model hast.

00:28:01: Also brauchen wir auf jeden Fall was sich überall herauskrasalisiert auch im Südamerikanischen Markt zB subscription model.

00:28:08: Das ist das Thema, Subscription Model.

00:28:10: Ist ein Thema was sich über viele Länder hinwegzieht und deswegen bauen wir es gerade auch auf?

00:28:15: Aber was ich schön finde ist sozusagen... Ich finde das eine krasse Erfolgsgeschichte.

00:28:20: von der Gründung vor ja gar nicht mal so langer Zeit hin zu jetzt irgendwie hundertfünfundzwanzig Leuten jetzt darüber nachdenken in welche Ländern man geht.

00:28:30: Es finde ich wirklich bewundernswert also finde ich ganz toll.

00:28:34: Zugleich würde mich aber auch nochmal deinen Blick interessieren, seit ihr bewusst in Leipzig geblieben oder habt da gegründet.

00:28:42: Und ich habe ein Zitat von dir gefunden wo du gesagt hast Ostdeutschland hätte unterschätztes Bildungspotenzial.

00:28:48: also wenn wir einmal so auf den Standortfaktor im Bereich Bildung Ostdeutzschlands zu sprechen kommen was meinst du damit?

00:28:55: Was ist unterschädzt und welche Möglichkeiten lassen wir vielleicht liegen?

00:29:00: Ja, also was man ganz klar sagen muss Leipzig als Standort ist für uns.

00:29:03: Als D-Start extrem passend gewählt.

00:29:06: einfach wir haben die Nähe zu Berlin.

00:29:08: Also die Leute aus Berlin kommen gerne hierher und der Hype der letzten Jahre von Leipzig hat uns natürlich auch in die Karten gespielt.

00:29:15: Es hieß immer Leip sich das kleine oder das neue Berlin.

00:29:19: Das war krass weil auf einmal kam halt wirklich Leute von dort Heipzig ja genau.

00:29:24: Das heißt wir hatten extrem viele motivierte Menschen Die hergezogen sind und zum Beispiel bei uns einer aus dem also unsere Nummer eins Projektmanager in Produkt team,

00:29:33: z.B.,

00:29:34: die ist aus Fulda der Fulda studiert es von dort her gezogen kommt ursprünglich aus ein Schwabenland.

00:29:38: so das ist.

00:29:39: also wir kriegen von überall so einen Zuzug.

00:29:42: Und dass wirklich cool und die Leute ziehen auch als sie bewerben sich erst kommen dann hierher gucken sich Wohnungen an Sprechen mit uns, ob das mit dem Beruf passt so und auch so Entwicklungspotenzial.

00:29:54: Und dann ziehen die erst hierher?

00:29:56: Klar, die wollen ja auch eine Sicherheit haben aber das ist halt extrem cool und ich glaube es wäre auch nicht mit jeder x beliebigen Stadt so möglich.

00:30:03: Aber was hier halt die Besonderheit ist diese ist dieser Mix an Menschen, die eben auch hier hergezogen sind.

00:30:10: wir haben einen wachsenden Bedarf an digitalen Kompetenzen weil wir doch Unternehmen hier auch haben älter sind oder schon lange existieren und es ist auch cool, dass sie hier so lange existiert.

00:30:20: Wir haben ein paar hidden Champions hier auf jeden Fall und wir haben eine sehr gut funktionierende Infrastruktur zumindest für Leipzig gesprochen.

00:30:29: jetzt also von daher für uns passt hier sehr viel

00:30:32: Und würdest du auch sagen für andere Gründerinnen und Gründern aus Deutschland?

00:30:36: Ist schon aus einem bisschen Zukunfts-Labor ... tolle Voraussetzung, weil das hört man immer wieder nach.

00:30:43: Oder man sieht irgendwie die politischen Spannung und alles Mögliche aber es passiert eben doch so viel... ...und so viele gute Voraussetzungen.

00:30:51: also würdest du anderen raten und empfehlen Ostdeutschland als Gründungsort auch in Betracht zu ziehen?

00:31:00: Auf jeden Fall ich würde trotzdem immer ne... Also ich persönlich würde immer eine Großstadt fehlen, weil du einfach ne bessere Vernetzung hast oder zumindest so Speckkörtel von einer Großstadt.

00:31:09: Aber was wir damals hatten, also hier hat damals das Basislager eröffnet.

00:31:14: Als ich mich das erste Mal selbstständig gemacht habe, in den ersten Meter drin ist ein Co-Working Space in Leipzig und... ... der hat unfassbar schnell, ich bin ein introvertieter Typ.

00:31:23: Ja also so mit dir rede ich jetzt gern... Ich muss jetzt aber nicht in so einer Gruppe von Menschen stehen bei so einer Abendveranstaltung und quatscht dann jeden an.

00:31:31: das mache ich nicht.

00:31:32: Entweder ich werde angequatscht oder... Oder es passiert ja nix!

00:31:36: Der creepy dude in der Ecke so.

00:31:39: Und bei so einem korrekten Space ist es anders weil du holst dir einen Kaffee, dann quatsch dich halt mal jemand an und auf einmal kommst du ins Gespräch.

00:31:46: Und das hast Du hier auf jeden Fall.

00:31:47: Ich glaube dass Du es auch zum Beispiel in nem In dem Köln hast zum Beispiel im Pott hast du sowieso noch mal häufiger glaube ich aber für Ostdeutschland, für Sachsen.

00:31:58: Da dachte ich das nicht dass so was existiert weil wie gesagt mit einem Vogtland aufgewachsen.

00:32:02: dort hat man sich gemacht da wollte man seine Ruhe hatte seinen Rock auf den Ohren und dann warst es ja.

00:32:09: Aber hier ist schon etwas anderes und Ich glaube auch so in Dresden Und aus den Co-Working Spaces heraus, auch in Kupadorien heraus ist ja einiges entstanden.

00:32:19: Also wir haben wirklich coole Initiativen hier.

00:32:21: jetzt gibt es zum Beispiel einen Sachsen auch Boost also mit drei O was man sich mal angucken kann?

00:32:27: Wir haben das Machenfestival mittlerweile.

00:32:29: hier weiß ich auch von den Leuten außen Basislager entstanden ist und das ist schon cool.

00:32:35: bei uns bewegt sich jetzt einiges

00:32:38: Perfekt.

00:32:38: Und das ist nochmal ein schöner Hinweis auf die letzte Folge, weil da haben wir mit Marco gesprochen vom Machenfestival und wer da noch mal Interesse hat, hört da gern rein!

00:32:47: Lieber Tommy, bevor wir auf die drei letzten Blitzfragen kommen, einmal noch den Bogen geschlossen... Ich habe dich vorhin gefragt über was wir gesprochen hätten wenn wir uns vor zehn Jahren getroffen hatten.

00:32:57: Da hast du gesagt Kraftsport &

00:32:59: Co.,

00:32:59: jetzt sprechen wir heute.

00:33:01: Wenn wir uns in zehn Jahren wiedersehen Was glaubst Du?

00:33:04: Was wird Dich beschäftigen?

00:33:07: Ganz oben bei dir sein?

00:33:10: also einmal ich glaube ist eine Kombination.

00:33:12: Einmal wir sind gerade dabei in der Hochschule zu gründen die dieser Universität auf applied sciences, das verangewandte Wissenschaften weil wir auch den akademischen Markt rein möchten und ich da ja ich habe meine Leins Geschichte erzählt vom von meiner akademischem Laufbahn.

00:33:26: Wir haben natürlich hier auch Leute die die akademische Laufbahnen erfolgreich beendet haben und ihren Doktortitel haben etc.

00:33:33: aber wir wollen schon in Richtung gehen, natürlich auch Digitalisierung.

00:33:37: Wir wollen zwei Bachelorstudiengänge anbieten im Bereich Digitalisierung KI und im Bereich Online Marketing also digital Marketing Und dann halt später auch Master drauf setzen, das heißt es wird uns sicherlich noch einige Zeit begleiten.

00:33:49: und dann die Kombination mit der Internationalisierung.

00:33:51: Also wenn wir jetzt wirklich zehn Jahre reden ich glaube so in den nächsten fünf bis sechs Jahren würden diese akademische Bildung lange beschäftigen oder auch abschlussorientierte Bildung.

00:34:01: Abschluss orientiert nicht nur im Bereich vom Studium sondern auch von Berufsabschlüssen Weil da gibt es z.B.

00:34:06: Teilqualifikationen als neues Instrument, was durch die Bertelsmann Stiftung und das Bundesministerium verarbeitet und Soziales vorangetrieben wird.

00:34:13: Das sind wir auch gerade dabei.

00:34:14: Es ist ein möglicher Berufsabschluss in verschiedenen Schritten.

00:34:18: also du zum Beispiel im Berufsausbildung wurde fünf einzelne Parts heruntergebrochen Und du kannst diese fünf Part so in deiner Geschwindigkeit machen brauchst immer die Praxis mit dabei und dann hast am Ende den Berufsabschluss.

00:34:30: Wir sind eine Ausbildungsland muss man dazu sagen.

00:34:33: Aber solche Initiativen dann auch auf den internationalen Ebene zu heben, ich glaube das wird uns in zehn Jahren beschäftigen.

00:34:39: Also ich merke schon... ...zwarzi-sechsen-dreißig können wir jetzt schon mal irgendwie weiter einen Haken im Kalender machen und ich glaube es gibt viele TV über die wir sprechen.

00:34:46: Zum Schluss gibts immer die drei Blitzfragen Ostquote Ja oder Nein?

00:34:52: Also eine Quote für ostdeutsche, eine feste Quote der Ostdeutscher in den Führungsregeln ja oder nein?

00:34:57: Nein Ich bin kein Freund von Quoten.

00:35:00: Ich war auch, dafür werde ich sicherlich auch gehätet.

00:35:03: Ich war ein Gegner der Frauenquote zum Beispiel.

00:35:07: Dazu muss man aber sagen wir haben am Anfang nur Frauen angestellt und bei uns im Führungsteam sind mehr Frauen als Männer.

00:35:16: Aber nicht aus einer Quote heraus sondern aus einer Kompetenz heraus.

00:35:20: Das war eine coole Sache die ich mit Martin so hatte.

00:35:23: Ich war gegen die Frauenquote, er war für die Frauenquote.

00:35:25: Wir hatten beide Argumente.

00:35:27: am Ende wurde es ja beschlossen und man sieht jetzt quasi das Ergebnis und ich glaube dass im Umkehrschluss schon was Positives bewirkt hat.

00:35:34: aber ich weiß nicht ob's genug Ostdeutsche gibt, die die Ambitionen dazu haben oder auch wirklich in solchen Führungspositionen möchten.

00:35:44: deswegen nein so aus Quote!

00:35:46: Perfekt.

00:35:46: Alle Hörer wissen, dass ich klare Antworten mag und ein eindeutiges Nein finde ich gut.

00:35:52: Ich bin

00:35:52: kein Politiker.

00:35:54: Das ist alles gut!

00:35:56: Zweite Frage was sind typisch ostdeutsche Produkte Eigenschaften Charakterzüge von denen es gut ist das wir sie hier und jetzt haben?

00:36:04: oder was täte uns gut wenn wir mehr davon hätten so im gesellschaftlichen Miteinander?

00:36:10: Ich glaube was der Ostdeutsch gut kann ist wirklich so ein Pragmatismus an den Tag zu legen Nicht unbedingt alles zu sehr, zu over-engineeren sage ich mal.

00:36:22: Ein Improvisationstalent dadurch halt auch an den Tag zu legen.

00:36:26: Das habe ich auch gehabt und es brauchte ich ja auch weil sonst wäre man nicht vorangekommen und auch eine gewisse Bodenständigkeit zu haben.

00:36:31: was dem Ostdeutschen häufig besser stehen würde wäre weniger Neid.

00:36:39: So die Neidkultur, die hast du schon noch häufig.

00:36:41: Also das hast auch bei Westdeutschen, aber bei Ostdeutsch nicht mehr.

00:36:44: Wir sind jetzt hier in Leipzig und wir sind in Ostdeutzschland.

00:36:47: Da fällt mir das schon immer wieder auf weil sie sehen ja nach sechs Jahren zum Beispiel wieder Erfolg ist.

00:36:53: Aber die sehen halt den Weg dahin gar nicht.

00:36:55: Die kennen ganze Umstände gar nicht!

00:36:58: Aber was ich manchmal so empfinde ist dieser eine Punkt.

00:37:03: es fehlt dieses Selbstbewusstsein an vielen ställen gerade in ostdeutschland so dieses.

00:37:10: wir können das also das hatten wir mal glaube ich grade auch nach der wendel.

00:37:16: ich meine ich bin zwei neunzig geboren keine ahnung aber ich glaube wenn ich so meine älterne angucke oder auch meine roma hat ich glaube dass war mal da, aber der mut geht so langsam verloren und da glaube ich muss man aufpassen und muss es auch erst mal wieder lernen.

00:37:31: Aber wie lernt man's?

00:37:31: indem er halt kleiner folge und dann also kleiner folgen aufbauen.

00:37:36: Hochsteckt sage ich mal.

00:37:38: Schöne Antwort finde ich toll.

00:37:41: und dritte und letzte Frage, wen willst du in diesem Podcast hören?

00:37:44: Und sowohl Lucia als auch Frau Müller sind ausgeschlossen.

00:37:50: Also ich fände es spannend Christoph Schneeweiß zu hören.

00:37:54: der hat ein Kerthelbe gebaut.

00:37:55: die habe schon öfter über ihn gesprochen wenn ich irgendwo gefragt wurde Weil er kommt, er war auch so ein Skript-Ki, die sage ich mal.

00:38:04: Ich habe ihn später in Leipzig kennengelernt um zwei tausend siebzehn ungefähr und er hat damals Webseiten für andere zusammengebaut.

00:38:11: also das was wir damals auch gemacht hatten.

00:38:13: was ihr dann abgestoßen habt, hat er noch weitergemacht und wir haben uns dann auch zusammengetan bei vielen Projekten aber nie in einem Unternehmen sondern immer nur kooperiert.

00:38:24: Und er hat sich irgendwann entschlossen aus einer Aus so einer Idee heraus, aus so einer vielleicht auch naiven Idee heraus.

00:38:33: Er macht jetzt einen Tisch, einen digitalen Aktivitätstisch für die Pflege und ... Die Vision oder die Mission ist quasi dass man in alle Pflegeheime so ein Caretable, Caretable heißt das Startup bringt Und an diesem Kerthäbel können sich die Rentner hinsetzen oder auch als auch behindertengerecht zum Beispiel.

00:38:55: Können Sie hin setzen und sich beschäftigen.

00:38:57: das optimierten Stück weg den Pflegestüssel in dem Pflegeheim bietet aber auch die Möglichkeit mehr zu sozialisieren und auch mal was anderes machen, also gerne zu spielen beispielsweise was cool daran war ich konnte die Reise ja so ein Stück mitbegleiten.

00:39:10: wir haben da ich hab dann die Werbeanzeigen für ihn geschaltet die Features, die entwickelt wurden.

00:39:16: Die waren halt auch mit so einer Hands-on-Mentalität.

00:39:19: also zum Beispiel es gibt ja bei Google Maps gibt's ja Street View.

00:39:23: Street View ist eigentlich eine geile Sache und wenn ihr das seiner Oma zeigen würdest dann werdet ihr auch begeistert weil wenn die mal in Paris war, nix zu hundert, neun achtzig keine Ahnung.

00:39:34: Dann ist sie dadurch eine Straße gelaufen.

00:39:35: Wenn wir jetzt genau... Ist

00:39:36: eine westdeutsche Oma gewesen.

00:39:38: Okay.

00:39:40: Wenn du genau diese Straße quasi pickst und dein Männchen dort ablegst, dann kannst du durch die Straßen

00:39:45: laufen.".

00:39:46: Und so kam zum Beispiel so ein Feature rein wo du halt wirklich mit Google Street View durch Straßen laufen konntest.

00:39:51: Du konntet einen Eiffelturm wiedersehen, du konntes das erleben.

00:39:53: Wir konnten einfach anklicken.

00:39:55: Das war rudimentär eine Anführung zu strichen aber es war halt unfassbar mächtig genauso wie in der Erinnerungs-Tagebuch.

00:40:02: Um in diese Pflege reinzugehen... Damals ja gesagt auch für das Geschäft Bürokratie hab ich gar keinen Bock drauf, bin nicht halt reingegangen.

00:40:13: Aber Pflege wäre mir noch weniger eingefallen und das fand ich schon krass.

00:40:18: Das war irgendwie so eine naive Entscheidung die dann auch cool wurde.

00:40:22: aber der Weg dahin war natürlich nicht einfach weil du auch viel Politik drin hast.

00:40:26: Du hast Pflegebüchse jedes Jahr geringer werden können.

00:40:29: Da ist halt schon viel Druck in dem Markt aber es ist ein unfassbar schönes Produkt.

00:40:34: Auch halt ausdeutscher

00:40:36: Sehr gut und das ist ja das.

00:40:38: das Kriterie Nummer eins ist notiert.

00:40:40: Und dir sage ich vielen Dank für diese Folge, vielen dank vor allen Dingen für diesen krassen Einsatz und dieses Unternehmertum und irgendwie dieses Leuchtturm Beispiel weil davon brauchen wir halt mehr.

00:40:55: du sagst selbst dass es viel unterschätzt.

00:40:58: Ich möchte mit diesem Podcast irgendwie so tolle Geschichten erzählen und von daher vielen Dank, dass du so offen warst.

00:41:03: Und das berichtet hast.

00:41:05: Und ich finde das ganz toll!

00:41:06: Und freue mich wenn wir uns in den vergangenen Jahrzehnten wiedersehen.

00:41:09: Wer weiß wo du dann sitzt?

00:41:11: Los Angeles, Madrid oder Leipzig aber so oder so.

00:41:14: Vielen Dank und alles Gute.

00:41:16: Vielen dank.

00:41:17: Wir verfreut mich wirklich sehr da.

00:41:18: sein Kunde hat mir sehr viel Spaß gemacht.

00:41:21: Das war Einheit gut Alles Gut.

00:41:23: Alles über das Projekt gibt es auf einheitguthallesgut.de.

00:41:28: Alle Folgen des Podcasts findet ihr entweder auf der Website oder natürlich auf den gängigen Plattform.

00:41:33: Dieser Podcast lebt von spannenden Menschen und ihren Geschichten!

00:41:36: Wenn Ihr Vorschläge habt, jemanden kennt oder selbst inspirierende Geschichten zu diesem Thema, so schreibt mir gern.

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