Sylvia Pfefferkorn | Mit „Wirtschaft für ein Weltoffenes Sachsen" für Demokratie als Standortfaktor
Shownotes
Sylvia Pfefferkorn ist Vize-Vorstandssprecherin im Verein „Wirtschaft für ein Weltoffenes Sachsen". Die Organisation unterstützt Unternehmen konkret bei der Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten und stärkt so Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit im Freistaat. Seit 2016 übernehmen die Mitgliedsunternehmen sichtbar gesellschaftliche Verantwortung und bekennen sich öffentlich zu Weltoffenheit, Internationalität und einem starken Wirtschaftsstandort, von dem die gesamte Gesellschaft profitiert.
In dieser Folge sprechen wir über Sylvia Pfefferkorns persönlichen Weg, über den der SPIEGEL schreibt, er sei geprägt von vielen Umbrüchen und Wendungen. Wir sprechen über das Spannungsfeld, in dem sich das Bundesland Sachsen bewegt: wirtschaftlich erfolgreich und zugleich politisch angespannt und polarisiert. Wie geht das zusammen, welche Verantwortung haben UnternehmerInnen dabei? Und wir sprechen über die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des von ihr mitgegründeten Vereins: wie kann er Unternehmen konkret unterstützen? Wie viele Unternehmen bekennen sich? Wo hakt es noch?
Ein spannender Blick in mein Heimatbundesland.
Transkript anzeigen
00:00:00: Die Unternehmen sind sich mehr und mehr bewusst, dass eine klare Haltung, das eine klaren politische Positionierung richtig und wichtig ist.
00:00:10: Insofern hat sich da ein Stück weit was verändert und wohin gegen sich viele Unternehmen in der Vergangenheit immer auf ihr Neutralitätsgebot zurückgezogen haben.
00:00:22: sagen wir ja, Neutralität ist Teil des Problems.
00:00:25: Ist es heute ein Stück weit anders?
00:00:27: Das heißt die Unternehmen haben verstanden Ja natürlich muss ich neutral gegenüber politischen Parteien sein alles korrekt aber neutral gegenüber der Demokratie, neutral gegenüber dem Grundgesetz überhaupt nicht.
00:00:45: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Einheit gut Alles Gut dem Podcast über Menschen den Osten und den Weg zur Gleichberechtigung zwischen Ost und West.
00:00:54: Mein Name ist Toni und gemeinsam mit meinen Gästen und Gästens spreche ich in diesem Podcast über ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt.
00:01:01: Die Sichtbarkeit und die Repräsentanz von Ostdeutschen in unserer Gesellschaft!
00:01:06: Wo sind sie?
00:01:07: Wie sieht es drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung mit der Gleichberechtigung aus?
00:01:12: Wir sprechen über das Ostsein, über spannende Wege – und blicken zurück aber vor allen Dingen nach vorn.
00:01:18: Ich freue mich, dass ihr dabei seid.
00:01:20: Viel Spaß mit dieser neuen Folge.
00:01:26: Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge von Einheit.
00:01:29: gut, alles Gut.
00:01:30: Wir blicken heute gemeinsam in das Bundesland aus dem ich stelle nämlich nach Sachsen.
00:01:36: Sachsen steht wirtschaftlich stark da mit der Hightech-Industrie, mit Halbleitern, mit Automobilbau Und gleichzeitig steht das Bundeslands aber auch politisch unter besonderer Beobachtung.
00:01:48: Wie passt es eigentlich zusammen?
00:01:50: Was macht das mit der Wirtschaft, was macht es mit Investitionen?
00:01:53: Wie verhalten sich aber auch Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort.
00:01:57: Mein heutiger Gast in diesem Podcast ist Gründungsmitglied und stellvertretende Vorstandssprecherin beim Verein Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen – einem Unternehmenverband, der Demokratieprojekte im Freistaat stärkt und wie Sie selbst auf der Webpage sagen eine klare politische Position
00:02:16: vertritt.".
00:02:17: Wir sprechen heute darüber, wie Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten können.
00:02:21: Und was dabei eigentlich alles auf dem Spiel steht.
00:02:24: Ich freue mich sehr, dass sie hier ist.
00:02:27: Hallo und herzlich willkommen in diesem Podcast!
00:02:29: Liebe Silvia Pfefferkorn!
00:02:31: Herzlichen Dank für die Einladung!
00:02:33: Liebe Frau Pfefferkorn ich habe es gerade schon angedeutet wir wollen über ganz viele Dinge sprechen uns auch so große Dinge.
00:02:41: Wie ist eigentlich das Zusammenspiel Wirtschaft und Politik und Demokratieverständnis in Sachsen?
00:02:48: Und als ich mich so auf diese Folge vorbereitet habe, bin ich über ein Artikel gestolbert des Spiegels.
00:02:54: Der sie einmal porträtiert hat – und dieser Artikel hat gestartet oder die Überschrift war – ich zitiere, in Sachson wählt jeder dritte AfD, diese Frau gibt ihnen Kontra!
00:03:06: Fanden Sie das passend?
00:03:08: Man kann es wahrscheinlich nicht auf eine Frau beziehen, sondern das ist immer ein Gesamtwerk.
00:03:13: Das heißt also wie als Unternehmerverband verbinden ja viele Unternehmen die sich einer klaren Haltung pro Demokratie, pro Weltoffenheit verpflichtet haben.
00:03:23: insofern bin ich vielleicht nur das Gesicht was nach draußen kommuniziert.
00:03:27: nichtsdestotrotz braucht es viele aktive die schlussendlich sich dafür einsetzen dass man in Belegschaften gut zusammenarbeiten kann bringt aber nicht nur diesen Freistaat, sondern auch ganz Europa.
00:03:40: Und darüber wollen wir sprechen und über den Verein sprechen.
00:03:44: Wir wollen gucken wie aus Ihrer Sicht es sozusagen gerade steht um das Verhältnis und um das Demokratieverhältnis?
00:03:51: Wir wollen natürlich erst mal Sie auch ein bisschen kennenlernen.
00:03:53: der Spiegelartikel da zitiere ich auch nochmal gesagt sie selbst hat viele Umbrüche erlebt und mehrmals neu anfangen müssen.
00:03:59: vielleicht nehmen Sie uns einmal so ein bisschen mit gedanklich durch eine kleine Reise.
00:04:04: Woher stammen Sie?
00:04:05: Was sind so wichtige Stationen Ihres bisherigen Lebens gewesen und wo kam diese Umbrüche, die der Spiegel da gesagt hat, die Ihnen vielleicht auch besonders in Erinnerung geblieben sind.
00:04:15: Ja ich bin in einem kleinen Ort in Brandenburg aufgewachsen.
00:04:18: Der heißt Prenners mit einem großen Chemiefaserwerk zu Zeiten der DDR.
00:04:25: Dort habe ich meine Kindheit verbracht eine sehr glückliche Kindheit in freier Natur direkt an der Hafe.
00:04:31: Also das Leben war ein offenes, ein freies Leben auch wenn es eben in einer Diktatur stattgefunden hat.
00:04:39: Dort habe ich gelernt und also meine Ausbildung gemacht eben in diesem großen Chemiefaserwerk Und bin dann nach Dresden zum Studium gegangen, hab hier in Dresdens studiert Alles noch bevor die politische Wende kam.
00:04:54: Bin dann an die Handelshochschule gegangen nach Leipzig, hab dort weiterstudiert In einem Fernstudium.
00:05:00: Und da zeigt sich jetzt schon der erste Umbruch, dieses Studium ist also während oder über die Wände hinausgegangen.
00:05:09: Mein wesentliches erstes Umbrucherlebnis war als Direktor in unseren Fernstudion-Gang kamen.
00:05:18: Wir hatten damals vier Jahre Fernstudium hinter uns.
00:05:21: Fernstudien hieß immer berufsbegleitend und er offenbarte unserem Kurs das dieser Kurs nicht zu Ende geführt wird des Diplomstudiums.
00:05:32: Das war ein erster großer Einschnitt, weil wir natürlich in einer Zeit lebten – das war die Zeit –, wo sich alles neu aufstellte und Ausbildungsabschlüsse ganz besonders wichtig waren auch Studienabschläuse besonders wichtig.
00:05:47: Und ich erinnere mich damals, Direktor war draußen der Vorlesungssaal war geschockt und ich bin nach Form gegangen.
00:05:55: Ich würde jetzt mal hier ein paar Zettel hinlegen.
00:05:57: Und wer möchte, dass ich mich dafür einsetze, dass dieser Studiengang fortgesetzt wird?
00:06:04: Der unterschreibt einfach mal.
00:06:06: Um es kurz zu machen ... Wir haben dann lange gebraucht um einen Termin beim Rektor zu bekommen.
00:06:12: Haben den bekommen noch eine Comedy Tonin war ebenso dabei und er erklärte uns erst ganz lang und breit warum eben dieser Studiengang nicht mehr fortgeführt wird.
00:06:24: Ich kann mir vorstellen, warum das der Fall ist.
00:06:26: Sie haben niemanden, den sie uns als Professor vor die Vorlesung stellen können um über Volkswirtschaft und über Marketing zu reden.
00:06:37: Dann habe ich meine Zettel rausgeholt und hab die auf den Tisch gelegt und gesagt hier sind ganz viele Unterschriften.
00:06:41: Die haben unterschrieben dafür dass wir uns niemals über die Qualität der Lehrer beschweren würden.
00:06:46: Kurz, der Studiengang wurde zu Ende geführt und da konnten alle unser Diplom machen, zumindest wenn es die Leistung dafür gab.
00:06:54: Darüber waren wir sehr froh, wenn ich das heute angucke nach diesem Diplomen was so schwer erkämpft war hat mich dann niemand mehr gefragt.
00:07:01: Dann anschließend an einer Fachschule habe dort gelehrt bin dann aus dem Weiterbildungsbereich in den praktischen Bereich.
00:07:10: also.
00:07:11: ich hab damals gelehrten Marketing Und Informationstechnologie bin dann gewechselt in eine Werbeagentur, die ausschließlich sächsische Produkte vermarktet hat.
00:07:23: Insbesondere im Westen.
00:07:24: Wir haben also versucht, die Sächsischen Produkte der Ernährungswirtschaft wie Radeberger Bier und Risa Eidl, keine Ahnung was es noch alles gab, in die Regale des Westens zu bekommen.
00:07:35: Da habe ich viele Jahre gearbeitet.
00:07:36: Es hat großen Spaß gemacht!
00:07:38: Nächster Umbruch war dann, dass ich für mich gesagt habe.
00:07:41: Ich sehe hier keine Entwicklungschance in dieser Werbeagentur.
00:07:45: Also mache ich mich selbstständig wieder so ein Bruch.
00:07:48: Dann hab' ich mich Selbstständig gemacht mit wenig Eigenkapital.
00:07:52: Hab den ersten Partner gefunden also in der Agentur wo es nicht so ganz gerüttelt hat.
00:07:57: Also nochmal neu angefangen!
00:07:59: Insofern viele Umbrüche bis Zum heutigen Tag.
00:08:02: Ich habe also im letzten Jahr meine Agentur aufgegeben und bin jetzt ausschließlich für den Verein aktiv, was große Freude macht und was eine wunderbare Aufgabe
00:08:13: ist.".
00:08:14: Aber das ist schon spannend.
00:08:15: Das zieht sich ja schon so ein bisschen durch auf dieses, ich packe Dinge wieder neu an und schaue wie der Weg nach vorgehen kann und nehme die Herausforderung an.
00:08:26: Das können wenig Menschen vorweisen ob es jetzt gut oder schlecht ist.
00:08:29: aber ich stelle mir die Frage haben sie's?
00:08:31: Oder empfinden Sie es im Nachgang als was Positives?
00:08:34: gestärkt hat, dass sozusagen diese Brüche immer kamen?
00:08:37: oder schauen sie rückblickend auch ein bisschen drauf und sagen naja einen Bruch weniger wäre okay gewesen.
00:08:41: Ich
00:08:42: finde brüche sind immer gut.
00:08:43: die Frage ist wenn man auf ein Leben guckt oder auch wenn man eine Entwicklung eines Unternehmens guckt Oder auf politische Entscheidungen die man irgendwann getroffen hat betrachtet man das ganze Betrachtet man einen Bruch als Fehler oder betrachtet ein Erfahrungswert, der einen trägt in die Zukunft.
00:09:02: Und diesen optimistischen Blick zu behalten ist etwas Wichtiges für die Menschen, weil das natürlich fröhlicher macht und auch die Familien stärken kann – also meine Familie zum Beispiel.
00:09:14: Insofern würde ich nicht unbedingt von Fehlern sprechen sondern immer von Erfahrungswerten, die einen Stück weit weiter bringen.
00:09:23: Und eine inhaltliche Frage, weil das ist ja sehr spannend.
00:09:26: Wenn Sie sagen, wenn ich es richtig auch gelesen habe im Auftrag des Freistaats Sachsens versucht Produkte Ostprodukte sozusagen in den Westen zu bringen also gab's Bestseller?
00:09:36: Gab's Dinge die super funktioniert haben sind es Dinge die so kleine Ladenhüter?
00:09:40: oder was ist so Ihrer Erinnerung an diese Zeit?
00:09:42: daran?
00:09:43: Die Erinnerung an diese Zeit ist gar nicht, ob es also die Produkte, die wir im Osten hatten oder zum Teil ja noch haben.
00:09:49: Haben natürlich immer auch damals eine gute Qualität gehabt und da gab's ja auch Umbrüche in den Unternehmen, insbesondere in den ernährungswirtschaftlichen Unternehmen aber auch in allen anderen Unternehmen Und da würde ich jetzt gar nicht von besonders guten, besonders schlechten sprechen.
00:10:04: Sondern es war unheimlich schwierig auch als Frau damals im besten mit den Chefeinkäufern der großen Handelskonzerne zu verhandeln und ihnen klarzumachen erstens dass das gute Produkte sind und zweitens waren sie aber oft vermüft, dass jetzt eine junge Frau kommt die diese Verhandlungskompetenz hat.
00:10:24: Das war hochspannend weil es natürlich im Osten durchaus selbstverständlich Frauen gearbeitet haben, dass Frauen auch Kompetenzen angesammelt haben.
00:10:34: Das war aber im Westen überhaupt nicht.
00:10:36: Also in Anfang der neunziger Jahre war das im Westend überhaupt nicht selbstverständlich, dass man sich in Verhandlungen mit Männern auseinandersetzt und die Frau dann auch mal sagt naja so können wir was machen oder so eben aber auch nicht.
00:10:49: Es waren interessante Erfahrungen, die eigentlich prägender war ob es jetzt ein... Ob die Einzelprodukte gut oder nicht so gut waren?
00:10:56: Ja glaube ich Ja, vielen Dank fürs Teilen.
00:10:59: Wir wollen so ein bisschen aufs hier und jetzt einmal schauen und dann auch die Überleitung zum Verein legen.
00:11:05: Ich habe in der Anmoderation ja gesagt so ein bissel die zwei Pole, Sachsen wirtschaftlich erfolgreich mit einer starken Industrie, mit starken Sektoren und politisch wie andere aus deutscher Bundesländer ja auch unter besonderen Herausforderungen oder einer besonderen Polarisierung.
00:11:24: ist es Oder wie passt das miteinander zusammen?
00:11:27: Ist das ein Widerspruch für Sie, sind das Dinge die sie sich erklären können.
00:11:32: Wie schauen Sie auf diese zwei unterschiedlichen Pole, die Sachsen aus meiner Sicht zumindest auch ausmachen?
00:11:37: Also es ist wahrscheinlich schon ein bisschen ein Paradoxum.
00:11:40: wir haben natürlich in Sachsen ein Fokus auf die Industrie.
00:11:44: wenn man sich die Struktur der sächsischen Wirtschaft anschaut dann sind ungefähr sechzig-sebzig Prozent der Unternehmen kleiner als Zehn Mitarbeiter, also eine sehr kleinteilige Wirtschaft.
00:11:59: Trotzdem große Cluster wie zum Beispiel Silicon-Sexony hier in Dresden.
00:12:04: wir haben wunderbare KMUs die sehr erfolgreich arbeiten viele, viele hitten Champions, die erfolgreich arbeiten.
00:12:13: nichtsdestotrotz gibt es eine Unzufriedenheit obwohl wir in einem Wohlstand leben in Sachsen der vielleicht weltweit.
00:12:21: Wenn man sich den weltweiten Vergleich anschaut, dann können wir schon sehr fröhlich sein.
00:12:25: Und wenn man die Menschen hier fragt auf der Straße fragt wie geht es ihnen persönlich?
00:12:29: Dann sagen sie persönlich geht's mir ganz gut aber wenns um die allgemeine Lage geht... ...dann man spricht die gute wirtschaftliche Situation dem Land ab und man verfällt eher ins Meckern.
00:12:41: Also der Weltweitegleich sagt uns Wir stehen ganz gut da.
00:12:44: und wenn ich mich jetzt als ursteutsche Umgucke Es gab Anfang der neunziger Jahre einen Bundeskanzler, ein bisschen stämmig, der blühende Landschaften versprochen hat.
00:12:56: Auch wenn ich jetzt gescholten werde, aber wenn man durch Dresden, durch Leipzig, durch die Lausitz, dann kann man durchaus von blühenden Landschaften sprechen.
00:13:04: und ich mache das mal fest an meinen bestdeutschen Freunden.
00:13:07: Die oft bei uns sind, die uns dann kommen aus Düsseldorf, aus München oder woanders sehr sagen, bei euch braucht man nicht gucken wann das Hotel gebaut ist eigentlich es bei euch alles neu Und das tatsächlich auch wahrzunehmen, dass wir in einem tollen Land leben.
00:13:25: Also ich sitze jetzt hier in Dresden auf der Königstraße.
00:13:28: Das waren früher Nantemanners die Padong-Kinchen-Dörfer,
00:13:31: d.h.,
00:13:31: die Fassade sah schick aus und dahinter gab es nichts.
00:13:34: dass alles wieder aufgebaut und das haben viele Ostdeutsche aufgebaut.
00:13:38: Aber es gab natürlich auch viele Unternehmer, die aus dem Westen kamen, die hier neu aufgebaut haben.
00:13:43: Das alles in Zusammenhang zu sehen bringt uns vielleicht dazu, dass es ein Widerspruch ist.
00:13:48: aber vielleicht ist es gar kein Widerspruch weil eben auch viele, viele Umbrüche alle Ostdeutchen erlebt haben.
00:13:56: Ich teile das was Sie sagen.
00:13:58: Es ist auf der einen Seite super schön zu sehen, durch die Städte zu gehen.
00:14:02: Auch mit Menschen aus dem Rohrgebiet das vielleicht nicht unbedingt für die Schönheit steht und andere Werte nach vorn stellt aber die dann auch sagen hey wisst ihr eigentlich wie schön es bei euch ist?
00:14:14: Also diese Facette und gleichzeitig und das haben sie ja auch gar nicht wenn's nicht gesagt hat aber es gehört ja dazu natürlich gibt es auch Themen wo es eben nicht blüht.
00:14:23: Das ist ja ganz logisch.
00:14:24: aber es gibt den einen schönen Teil der Facetten Wo wir wirklich Deutsch sein können.
00:14:30: Wenn ich dazwischen sprechen darf, das ist vielleicht etwas was uns auch mit dem Westen verbindet.
00:14:35: natürlich verbindet uns vieles andere auch mit den besten.
00:14:38: aber wenn man sich dieses politische Wahlverhalten anschaut was ja bisher immer betrachtet wurde als ostdeutsches Problem dann würde ich es gar nicht so benennen.
00:14:48: meine Lesart Je weiter die U-Bahn weg, desto blauer die Karte.
00:14:53: Es ist eher ein Infrastrukturproblem des ländlichen Raumes und das ist eine große politische Aufgabe, sondern auch eine wirtschaftliche Aufgabe und sie ist auch adressiert an jeden von uns Einzelnen.
00:15:05: Ja absolut!
00:15:06: Und richtig da unterscheiden wir uns in vielen Punkten überhaupt gar nicht ob Nordost Süd oder West, sondern da vereint uns viel.
00:15:15: Wie würden Sie, aber wenn wir nochmal sozusagen auf die zwei Pole schauen – die wirtschaftliche Kraft.
00:15:19: Wir hatten auch hier Frank Bösenberg vom Silicon-Sex in einer Folge mal der Vertreter der Halbleiter Industries.
00:15:25: Wie würden sie die wirenschaftliche Kraft Sachsens einschätzen?
00:15:29: Also vielleicht im Vergleich zu anderen ostdeutschen Bundesländern wie steht Sachsen da?
00:15:35: Also Sachsen ist erst mal ein herausragender, guter Wirtschaftsstandort.
00:15:40: Frank Bösenberg, ein sehr geschätzter Geschäftsführer von Silicon-Sexony, ist ja derjenige, der Silicon-Sexonie auch signifikant weiterentwickelt hat.
00:15:50: Ich bin sehr dankbar, dass Silicon-SEXONY bei uns zum Beispiel auch Mitglied ist.
00:15:53: by the way Die Wirtschaft ist Engineering geprägt.
00:15:57: da würde ich und sehr gerne mit Baden-Württemberg vergleichen.
00:16:00: deswegen also auch die vielen hidden Champions, die wir haben.
00:16:04: was wir als Fund in die Bargschale schmeißen können, ist eine exzellente Hochschullandschaft.
00:16:12: Die haben mit zum Beispiel der TU Dresden als tatsächliche Exzellenzuniversität die einzige in Ostdeutschland.
00:16:18: Wir haben viele außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die hier arbeiten.
00:16:24: Frauenhofer da kann man zum Beispiel sagen Sachsen is Frauenhofe Hauptland.
00:16:30: Das sind gute Bedingungen, die dazu führen können dass aus Ideen gute Innovation werden.
00:16:37: Und die Aufgabe die wir hier haben ist im Prinzip das wir diese Innovation in der zweiten und dritten Finanzierungsrunde bestenfalls hier in Sachsen halbgut in Deutschland, aber mindestens in Europa halten.
00:16:50: Das ist eine Aufgabe die wichtig ist dass wir Wertschöpfungen hier generieren, in Sachsen generieren um tatsächlich auch in die Zukunft die Ideen und die Innovationen erfolgreich zu machen.
00:17:00: Ja und nun sind das ja alles Branchen oder vieles Branchen die klug und versierte Fachkräfte brauchen und sie haben auch mal gesagt oder auf der Seite steht Sachsen es ein wirtschaftlich starkes weltoffenes und internationales Einwanderungsland.
00:17:15: Nun sehen wir auch, wie die Zustimmung für Parteien ist, die sich gegen Einwanderung einsetzen.
00:17:22: Wie würden Sie die... Da führen wir ja so langsam auf das Thema sozusagen des Vereins und der politischen oder der Unsicherheiten.
00:17:32: Wie nehmen sie die politische Stimmung gerade wahr?
00:17:35: Vielleicht auch Unternehmerinnen und Unternehmern, die noch mal eine andere Rolle einnehmen.
00:17:40: Grundsätzlich braucht Deutschland und Europa viele Menschen aus dem Ausland, viele Internationals um den Wohlstand überhaupt zu erhalten.
00:17:51: Was wir beobachten ist dass die Internationales die herkommen, die sich einmal in Sachsen wohlgeführt haben, die hier ein Lebens- und Arbeitsort gefunden haben das sie auch dauerhaft bleiben wenn die Bedingungen stimmen Wenn die Bedienungsstimmen heißt immer, dass wir eine ehrliche Willkommenskultur adressieren wollen und müssen.
00:18:12: Das tun viele Unternehmen, ganz viele Unternehmen die zum Beispiel im Gesundheitsbereich unterwegs sind wo ja Fachkräftebereich das größte Defizit im Moment an Fachkräften ist oder auch bei den Ärzten etc.
00:18:24: Die machen das schon sehr erfolgreich und sehr aktiv Auch eine ehrliche Willkommenskultur zu adressieren in ihren eigenen Unternehmen die eigenen Belegschaften mitzunehmen.
00:18:34: Politisch sage ich generieren wir uns immer noch als Einwanderungsland wieder willen.
00:18:40: Also jeder der hierher kommen will, der vielleicht eine gute Ausbildung hat muss unendlich viele bürokratische Hürden nehmen.
00:18:46: Auch die Unternehmen müssen diese büokratischen Hürde nehmen um tatsächlich jemand aus Uzbekistan in einen deutschen Arbeitsvertrag zu bringen oder aus anderen Ländern.
00:18:56: also Die büro gratischen Hörden sind relativ hoch um in Deutschland zu arbeiten.
00:19:00: Daran muss man arbeiten und daran arbeiten wir zum Beispiel auch als Verband um da die Bedingungen zu erleichtern.
00:19:06: Ich nenne mal das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, wo wir natürlich auch immer wieder Impulse geben wie sich das verbessern lassen könnte, wie also bürokratische Hürden abgebaut werden könnten und viel mehr Fachkräfte hier nach Sachsen zu holen.
00:19:21: Das ist eine perfekte Überleitung weil es sozusagen ein Beispiel ist ihrer Tätigkeit des Vereins.
00:19:25: vielleicht mögen sie uns sagen bisschen einmal Einblick geben.
00:19:29: Wie kam es dazu?
00:19:32: gegründet, was war Auslöser?
00:19:34: Was waren so Momente wo sie ja auch gesagt haben hier müssen wir aktiv werden.
00:19:40: Na der Auslöser war ganz klar, im Jahr zwei tausend fünfzehnt, die Ausschreitungen die es in Sachsen gab gegen die Flüchtlinge die hier eine neue Heimat gesucht haben oder aus Kriegsgebieten geflohen sind.
00:19:57: Das war ein Umbruch, also eine Motivation als wir in Heidenau erlebt haben wie Ausschreitungen stattfanden.
00:20:08: Als im Klausnitz einen Bus überfallen wurde, also einen Fünftlingsbus in dem auch Kinder saßen.
00:20:15: Das alles hat natürlich zu Diskussionen geführt.
00:20:17: Auf der anderen Seite gab es in der ZW-Gesellschaft ganz viele, die sich auch darum gekümmert haben wie gelingt ist den Flüchtlingen ein gutes Ankommen zu gewährleisten.
00:20:28: und damals ... gab es halt in der Wirtschaft die Diskussion.
00:20:32: Also ich erinnere mich unter dem damaligen Vorsitzvorgänger von Frank Bösenberg, Martin Esser bei Silicon-Sexony, der auf mich zukam und sagte Silvia, die ganzen Flüchtlinge sind jetzt hier.
00:20:45: Die sind jetzt vielleicht gebettet nicht gut gebetet aber immerhin gebetete und sind versorgt.
00:20:50: Aber irgendwann werden sie arbeiten müssen.
00:20:54: Das war die eine Linie und dafür braucht es ein Konzept.
00:20:57: Die zweite Linie war, dass Unternehmen, insbesondere exportorientierte Unternehmen angesprochen wurden im Ausland und gefragt wurden wer schraubt da bei euch eigentlich die Maschinen zusammen?
00:21:08: Haben sie denn alle braune Händen an?
00:21:10: Und dem wollten wir etwas Positives daneben setzen also den vielen negativen Schlagzeilen die weltweit durch die Presse gegangen sind.
00:21:18: denen wollen wir etwas ...positives danebensetzen.
00:21:22: Wenn ich das heute im Rückblick anschaue, dann muss ich ein bisschen lächeln über die neuen Unternehmer... ...die damals gegründet haben.
00:21:30: Ich war ja auch dabei.
00:21:31: Also wir haben uns das alles ganz einfach ein bisschen vorgestellt.
00:21:35: Auch wir sind ein bisschen naiv an die Sache rangegangen.
00:21:37: aber das ist vielleicht auch typisch für Unternehmertum, dass man sagt lasst mal erstmal machen und dann gucken wir weiter.
00:21:44: und so haben wir begonnen.
00:21:45: also das war die Motivation damals Und zwar klar, das wird ein Dauerthema bleiben.
00:21:52: Nichtsdestotrotz dass dieser Verein und Willkommenskultur und das Einsetzen pro Weltoffenheit und Pro Demokratie in den folgenden zehn Jahren also bis heute viel wichtiger werden.
00:22:05: Das war damals so nicht abzusehen.
00:22:08: Ist es das was Sie meinen mit wir waren da vielleicht bisschen blauäugig?
00:22:12: Dass sie die Dimensionen nicht richtig einschätzen können?
00:22:15: oder eher so handfeste Dinge wie gehen wir vor?
00:22:19: Beides.
00:22:21: Wir haben am Anfang überlegt, wie kann man vorgehen?
00:22:23: Wird das nur eine Kampagne sein oder wollen wir uns inhaltlich strukturieren?
00:22:27: Das alles haben wir ja im ersten Jahr diskutiert und sind relativ schnell darauf gekommen dass aktionistische Kampagnen vielleicht kurzfristig wirken aber inhaltliche Arbeit eben eher nachhaltigt wirkt.
00:22:39: und so sind wir dazu gekommen, Punkten immer wieder arbeiten und dort versuchen, moderne politische Entscheidungen zu motivieren.
00:22:50: Aber eben auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu aktivieren und die Zivilgesellschaft mitzunehmen.
00:22:56: Wir haben ja auch unsere zwei Zielgruppen.
00:22:58: einmal natürlich die Unternehmer- und Unternehmerinnen.
00:23:01: Aber zur unserer Zielgruppe gehört genauso die Belegschaft in den Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten.
00:23:08: Und das ist glaube ich ein guter Weg um an möglichst viele Wähler, an viele Menschen auch heranzukommen und da nochmal klar zu ziehen.
00:23:19: Was ist eigentlich eine gute Voraussetzung für erfolgreiche Wirtschaft?
00:23:25: Und wenn Sie es ganz konkret machen müssen wie muss man sich das vorstellen, wenn ich jetzt ein Unternehmen bin oder Teil eines Unternehmens welche Aktionen, Aktivitäten machen sie also?
00:23:36: was machen Sie genau wo ich wirklich spüre?
00:23:39: ah das hat mit dem Verein zu tun.
00:23:40: vielleicht können Sie dann noch ein bisschen Einblick geben.
00:23:43: Ja, also wir sind auf vier Teppichen unterwegs.
00:23:46: Der erste Teppich ist natürlich die politische Einflussnahme um moderne politische Entscheidungen zu motivieren.
00:23:53: das tun wir mit den Abgeordneten hier mit dem Kabinett hier in Sachsenauer auch im Bund so dass wir immer wieder einspielen welche Notwendigkeiten braucht, dass welche wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen braucht es um gut in Sachsen arbeiten zu können.
00:24:09: Wir spielen da unsere Ideen in die Koalitionsverträge ein.
00:24:12: Rechen mit vielen politischen Entscheidern zum Beispiel.
00:24:15: also das ist der politische Teppich ich bezeichne uns gerne als die Lobbyisten des Guten ist entfernt der politisch Teppig.
00:24:22: Der zweite Teppi auch den wir unterwegs sind für unser Mitgliedsunternehmen aber auch darüber hinaus.
00:24:28: Das ist ein Bundesprojekt nämlich Integration durch Qualifizierung.
00:24:32: In unseren Fachinformationszentren Zuwanderung sind wir in einer sachlichen Beratung unterwegs, der zweite Teppich.
00:24:39: Das heißt, wir beraten Unternehmen wenn es darum geht die bürokratischen Hürden bei der Einwanderungen zu nehmen und Wir beraten unternehmen wie's gut funktioniert tatsächlich erfolgreich nachhaltig Menschen aus dem Ausland im Unternehmen zu integrieren, wie es funktioniert dass man eben Rassismus bestenfalls aufschließt.
00:25:00: Dass man Themen die in den Unternehmen immer wieder eine Rolle spielt das man die miteinander diskutiert Das ist die sachliche Beratung.
00:25:08: der dritte Teppich auf dem wir unterwegs sind ist die Bildung.
00:25:11: das heißt wir bieten bildungsformate an Die sich rund um partnerschaftliche Zusammenarbeit streuen.
00:25:20: Auch da wieder Themen wie Anti-Rassismus, wie Antisexismus zum Beispiel.
00:25:25: Aber auch mehr Zivilcourage im öffentlichen Raum.
00:25:28: also ein Unternehmen z.B.
00:25:30: mit achtzig Prozent Internationals fragt uns an
00:25:33: um
00:25:33: für sich einfach eine Stabilität zu bekommen, wie kann ich mehr Zivilcourage im öffentlichen Raum zeigen?
00:25:41: Die nächsten sagen an der Kaffeemaschine wird diskutiert.
00:25:44: Da gibt's ganz Laute.
00:25:45: die haben einen Haufen Verschwörungsideologien immer wieder in der Diskussion.
00:25:50: Wie kann ich dann meine Argumentation stärken?
00:25:52: Worauf muss ich mich fokussieren?
00:25:54: Wie gehe ich in den Gesprächen mit meinen Kollegen und das ist auch ein Punkt Immer wieder gefragt, was ist euer Petitum?
00:26:05: Wollt ihr die, die wir der Demokratie schon abgeschworen haben.
00:26:09: Wollte ihr die zurückgewinnen?
00:26:10: Ja sicherlich ist das eine Möglichkeit aber viel wichtiger ist Die siebzig Prozent die sich der Demokratien Sachsen verpflichtet fühlen die zu stärken und ihnen tatsächlich den Rücken in der Argumentation stark zu machen.
00:26:22: Erstens, zweitens Ihnen zu zeigen Sie sind nicht allein sondern sie sind in der Mehrheit und das macht unheimlich viel auch in den Belegschaften.
00:26:30: wenn sich also zum Beispiel ein Unternehmen klar positioniert und klare Positionierung kann ja schon sein nur bei uns mitgie zu sein nur in Anführungsstrichen diese klare positionierung ist für die Belegenschaften unheimliche wichtig damit sie wissen wohin läuft eigentlich das unternehmen.
00:26:46: die unterstützen ganz stark weniger demokratische, demokratisch orientierte Parteien und andere sagen irgendwie ganz eindeutig.
00:26:54: Also für uns ist das Wichtigste, dass die freiheitliche Ordnung im Grundgesetz definiert ist.
00:27:01: Und da sind wir auch bei der Brandmauer in der Bildung.
00:27:04: Unsere einzige Brandmower ist das Grundgesetz.
00:27:06: Und innerhalb dieses Grundgesetzes kann man in Belegschaften alles diskutieren.
00:27:11: Da ist immer unser Petitum zu sagen, sprecht miteinander schaut an, wer hat welche?
00:27:19: Vielleicht auch andere Haltung.
00:27:20: hört sie euch an.
00:27:21: Versucht zu verstehen warum ist das der Fall und zieht auch gute Linien wenn man eben sich weg bewegt vom Grundgesetz.
00:27:29: Das war der dritte Teppich und der vierte Teppig ist die Kommunikation.
00:27:32: Das heißt wir versuchen natürlich mit Kampagnen mit ganz normalen Podcasts, wie wir es jetzt gerade machen oder mit Social Media unsere Botschaften in die Welt zu bringen um noch mehr Verbündete am Ende an uns zu binden.
00:27:48: Ja das finde ich total spannend.
00:27:49: Ich möchte nur kurz bei dem Grundgesetz – ich hatte letztens einen Termin wo auch ein Vertreter der Bundesregierung sagte In allen Diskussionen ihr habt einen Freund und einen Verbündeten an eurer Seite und das ist das Grundgesetz.
00:28:02: Da ist eigentlich niedergeschrieben Nach welchen Spielregeln nicht eigentlich, da ist niedergeschrieben nach welchen Spielegeln wir in diesem Land zusammenleben wollen.
00:28:11: und dann haben wir diese Diskussion weitergeführt.
00:28:13: Grundgesetz sozusagen für die Gesellschaft.
00:28:15: Und auch eigentlich hat jedes Unternehmen ab einer gewissen Größe sicherlich auch irgendwas Werte, die uns wichtig sind.
00:28:21: Die einen nennt es Code of Conduct die anderen nennt sowas und das kann uns ja mal ganz oft der die Fahrer kommen.
00:28:27: wie gehe ich denn um mit Menschen, die verschworbene Theorien machen, die irgendwie beleidigend sind.
00:28:32: Das sind niedergeschriebene Werte auf die wir uns alle committen wenn du entweder in diesem Land oder an diesem Unternehmen oder in welcher Organisation auch immer arbeiten wirst und leben möchtest.
00:28:42: Deshalb das finde ich total spannend.
00:28:45: Und jetzt haben sie ja gesagt von Anfangs, wenn ich es richtig verstanden habe neun Unternehmen und mittlerweile sind's hundertsechzig.
00:28:54: Wie viel?
00:28:54: Hundertsebzig.
00:28:56: Hundert-Siebzig na und trotzdem Da gibt es ja noch ein paar mehr in Sachsen.
00:29:02: Also wie soll ich formulieren?
00:29:03: Finden Sie Anklagen mit Ihrem Verein, haben sich Schwierigkeiten Unternehmen zu rekrutieren damit natürlich aus so'n bisschen die Frage verbunden, die sie auch schon angedeutet haben oder das Thema Es ist eine klare politische Positionierung sich ihrem Verein anzuschließen.
00:29:18: Wie nehmen Sie das gerade wahr?
00:29:22: im sächsischen Unternehmertum
00:29:24: Richtig.
00:29:24: Wir haben mit neuen Unternehmen begonnen und haben diesen neuen Unternehmen in den ersten Jahren ein bisschen vervielfältigen können, aber nicht wirklich viel.
00:29:35: Wenn ich heute zurückblicke – Sie haben jetzt die Zahl genannt – wir sind U-Hundertsiebzigunternehmen, die wir gerade im Moment miteinander verbinden.
00:29:43: Ich muss aber dazusagen dass wir auch befreundete andere Vereine und Verbände an uns binden, wie zum Beispiel die Landesarbeitsgemeinschaften der Reha-Kliniken.
00:29:54: Wie Silicon-Saxony?
00:29:56: Alle Iakan sind bei uns Mitglied.
00:29:58: Ich könnte also durchaus sagen eigentlich sprechen wir für jedes Unternehmen in diesem Land auch wenn das nicht jedes Unternehmen hören will.
00:30:06: Wenn wir jetzt anschauen zehn Jahre zurück neun Unternehmen heute dann kann ich sagen, dass wir in den letzten zwei Jahren um ungefähr sechzig Prozent gewachsen sind.
00:30:20: Das heißt also die Unternehmen sind sich mehr und mehr bewusst das eine klare Haltung, das eine klar politische Positionierung richtig und wichtig ist.
00:30:32: Insofern hat sich da ein Stück weit was verändert und wohin gegen sich viele Unternehmen in der Vergangenheit immer auf ihr Neutralitätsgebot zurückgezogen haben sagen wir ja, Neutralität ist Teil des Problems.
00:30:47: Ist es heute ein Stück weit anders?
00:30:49: Das heißt die Unternehmen haben verstanden natürlich muss ich neutral gegenüber politischen Parteien sein alles korrekt aber neutral gegenüber der Demokratie neutral gegenüber dem Grundgesetz überhaupt nicht.
00:31:03: und das wird auch gestärkt dadurch dass sich viele Menschen in diesem Land nämlich mehr als die Hälfte wünschen sich von den Unternehmen für Werte wie Respekt, für Vielfalt in der Gesellschaft viel mehr einsetzen.
00:31:19: Das haben inzwischen auch die Unternehmen verstanden.
00:31:22: D.h.,
00:31:22: also Demokratie stärken ist immer auch Investitionen in die Bedingungen des eigenen Geschäftserfolgs.
00:31:29: und Unternehmen, die das verstanden haben wissen auch ohne politische Stabilität gibt es keinen wirtschaftlichen Erfolg.
00:31:38: d.h.
00:31:38: Unternehmen profitieren von demokratischen Staat gesellschaftlichen Zusammenhalt.
00:31:44: Deswegen ist es für Unternehmen so wichtig, tatsächlich ihre Werte niederzuschreiben und die müssen gar nicht politisch angehaucht sein sondern wenn wir da wieder die Basis hernehmen des Grundgesetzes dann steht da alles drin was man auch in Unternehmens leben sollte.
00:31:59: und ganz klar sehen wir auch insbesondere in der jungen Generation politisches Profil in den Unternehmen.
00:32:05: Lobtop-Talente.
00:32:07: heute können junge Menschen aussuchen finden Sie Sinnstiftungen in Ihrer Aufgabe, oder in dem Unternehmen.
00:32:14: Und da haben sie eine Auswahl, Ihr Talent dar- oder dahin zu bringen.
00:32:20: Also politische Sprechführung im Unternehmen sind am Ende auch arbeitgeber.
00:32:26: Das wäre eigentlich schon das perfekte Schlusswort.
00:32:28: Ich habe noch ein paar Fragen.
00:32:30: Ja weil es doch eigentlich altersvereint ist.
00:32:33: Da braucht man eigentlich gar nicht groß drum herumzureden.
00:32:35: und ich finde Toll, weil ja auch mit Bezug auf eine jüngere Zielgruppe das Verständnis oder auch der Wunsch nach positionieren und nach Verantwortung, nach Klarheit wächst.
00:32:46: Und dass wenn ich toll möchte trotzdem noch einmal sozusagen wir können nicht wegreden wie eben aktuell politische Stimmungen ein aktuelles Wahlverhalten ist und gerade auch die, sagen wir mal Investitionen aus einem Ausland vielleicht getroffen werden in Industrien, die einen hohen internationalen Anteil haben.
00:33:05: Ist das auch mit Blick auf Stabilität natürlich für Investoren, ist das ein Standortrisiko?
00:33:11: Glauben Sie dass das gewisse Investitionsentscheidungen begründet und verringert oder so entscheidet, dass sie am Ende nicht getroffen werden.
00:33:21: Also ich würde jetzt erstmal den Blick nach Europa richten und in die Welt richten.
00:33:26: Das Problem, was wir mit Rechtspopulismus in Europa haben, in Sachsen und Deutschland haben ist ja gar kein neues.
00:33:36: Wir haben in Europa mindestens vier Länder wo Parteien, rechtspopulistische Parteien die Regierung führen.
00:33:43: Was wir in Deutschland sehen, haben wir eigentlich noch ein bisschen Glück gehabt dass uns das so spät ereilt hat.
00:33:49: also
00:33:50: Blick nach Frankreich, Blick nach Polen irgendwann die wieder auf dem Rückweg sind.
00:33:54: Soll ich mal sagen der Blick nach Ungarn jetzt der Blick über den großen Teich in die USA.
00:34:01: all das macht uns ja klar dass Autokratien im Moment eine Akzeptanz erfahren oder autokratische Strömung sagen wir es mal so eine Akzeptanz erfahren die uns alle verwundert.
00:34:14: und Jetzt der Blick zurück auf Sachsen.
00:34:17: In diesem gesamten Blickfeld würde ich sagen, dass wir hier in Sachsen sehr stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen haben.
00:34:25: Und im weltweichen Vergleich stehen wir da ganz gut dar und auch die EU steht eigentlich verlässlich da was die wirtschaftspolitischen Rahmenbedienung angeht.
00:34:34: also insofern in Abwägung mit den Wettbewerbsstandorten auf der Welt, sieht das alles ganz gut aus.
00:34:42: Nichtsdestotrotz müssen wir natürlich ein Klima des Willkommens insbesondere für die Internationals schaffen damit sie sich hier wohlfühlen und damit Sie nicht den Eindruck haben die Rechtspopulisten haben hier die lauteste Stimme von allen.
00:34:57: Das ist im Prinzip das Petitum wo wir daran arbeiten und da sind wir wieder dabei die und ihnen auch die Möglichkeit zu geben, ihre Kollegen aber auch die Familienmitglieder immer wieder dazu zu motivieren den Blick optimistisch in die Welt zu werfen.
00:35:20: Also ich würde sagen es schreckt die eine oder andere Fachkraft ab.
00:35:24: wir haben dazu keine signifikanten Zahlen.
00:35:26: das ist so.
00:35:27: Investitionsentscheidungen glaube ich werden dadurch Weniger beeinflusst, das sieht man auch an den Großinmetzitionen die wir hier in Sachsen haben.
00:35:35: Insbesondere in Dresden aber auch anderswo sehe ich ihr nicht.
00:35:42: Nehmen wir mal das Stichwort Optimismus weil auch das will also ich persönlich und vor allen Dingen auch dieser Podcast natürlich optimistisch nach vorn schauen auch wie würden Sie denn sagen was muss passieren damit Ihre Vision oder ihr Blick nach vorn auch Realität wird, dass wir ein weltoffenes Sachsen haben.
00:36:01: Eine ehrliche Willkommenskultur wie Sie es genannt haben das wir so diese Zuschreibung des Problemfalls irgendwie weg kriegen sondern man merkt wenn sich da tut sich was wirtschaftlich politisch Da ist.
00:36:14: Optimismus Wie blicken sie darauf?
00:36:16: Was muss ich verändern?
00:36:18: Ich spreche noch mal die ehrlichen Willkommen Skulptur an.
00:36:21: Das heißt also, wenn wir in einer Diskussion sind die da zum Beispiel adressiert dass unser Stadtbild manchmal etwas seltsam sein soll dann kann man sagen ist das jetzt eine Bereicherung oder ist es eher nicht bereicherung?
00:36:36: ich würde so mal als Bereicherung sehen.
00:36:38: Also ehrliche Willkommenskultur und das auch politisch untersetzt Das ist das eine.
00:36:44: und was jeder von uns tun kann, ist natürlich den Blick in den Spiegel werfen.
00:36:48: Was tue ich dann selbst dafür?
00:36:51: in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung leben.
00:36:56: Wenn ich ganz viel Mekka-Potenzial habe, war ich jetzt schon mal bei meinem Abgeordneten im Landkreis Janinein.
00:37:03: Habe ich ihm meine Sorgen erklärt?
00:37:04: Ja nein bin ich ehrenamtlich aktiv.
00:37:07: Ja nein positioniere ich mich vielleicht auch in der privaten Party ja Nein all das Blick in den Spiegel.
00:37:14: und wenn jeder mit anfasst Und wenn jeder daran mitwirkt dann wird es auch gelingen.
00:37:21: Ein kluger Kopf hat mal gesagt, Demokratie lebt von Demokraten.
00:37:25: Das heißt also von uns allen.
00:37:27: Wir können nicht nur sagen wir adressieren all unsere Wünsche an die Politik und die Medien An die Institutionen, an die Verwaltung, an der Wirtschaft Sondern jeder von uns ist Teil jeder dieser Gruppe wenn er es gerne möchte.
00:37:44: Nun haben Sie ja mal eine Marketing-Argentur gehabt.
00:37:46: Wenn sie so ein Werbeslogan für entweder Investoren oder Internationals sich ausdenken müssten.
00:37:53: Ich glaube, ich habe das Frank Bösenwerk damals zuerst gehört oder ich weiß es nicht mehr genau, muss ich noch mal nachhorchen?
00:37:58: Was würde sie sagen?
00:37:59: Wie würden Sie Sachsen beschreiben und Leuten ist interessant und lecker machen, nach Sachsen zu schauen und eventuell sogar dann dahin zu kommen oder hinzuziehen, das meine ich damit.
00:38:12: Also so ein Slogan in erfolgreicher Marketing-Slogan hätte ich mich darauf vorbereiten müssen.
00:38:18: sowas kommt nicht aus dem Hut und geht auch nicht ganz schnell.
00:38:23: Ich würde sagen, Sachsen ist die Heimat für Top-Talente mit top Bedingungen, mit einem super Lebensstandort, mit viel Kultur, mit wissenschaftlichen Einrichtungen in denen man sich entwickeln kann.
00:38:35: Alles schon viel zu lang.
00:38:36: müssen wir noch mal einkürzen.
00:38:38: also ... Die Top-talente sind bei uns eine gute Heimat.
00:38:44: Sehr gut!
00:38:45: Ich finde, es kann ja auch immer eine längere Unterzeile geben.
00:38:47: Da können wir das alles mitverarbeiten!
00:38:51: Liebe Frau Pfefferkorn.
00:38:51: zum Abschluss gibt's ja immer drei Fragen in diesem Podcast.
00:38:55: die erste Frage und dann sind sie selbst Ostdeutsche-Ostdeutscher Unternehmerin und haben selbst vorhin auch zwar darüber gesprochen wie es war als Frau am Verhandlungstisch zu sitzen und das ergeht ja nun auf Teilen auch ostdeutsch sozialisierten Menschen so.
00:39:10: deshalb die Frage Sehen Sie für eine Ostquote in den Führungspositionen, also in Wirtschaft, Wissenschaft wie auch immer?
00:39:19: Ja oder nein.
00:39:20: Klares Nein!
00:39:23: Ich glaube was wir brauchen sind gute Role Models und diese Role Model müssen wir promoten zum Beispiel wie in Ihrem Podcast.
00:39:31: das ist eine gute Geschichte.
00:39:32: mir schwebt immer noch vor ein Buch aufzulegen, dass die ostdeutschen Erfolgsgeschichten vereint.
00:39:39: Und wenn ich jetzt von Ostdeutsch- und Erfolggeschichten spreche dann meine ich gar nicht nur diejenigen, die hier in Ostdeutzland geboren sind sondern auch diejenigen die hier seit dreißig Jahren oder fünfundreißig jahren leben nämlich das sind auch ostdeutcher Erfolggeschichten.
00:39:54: Wenn Unternehmer hergekommen sind ganz neu angefangen haben Dann ist das eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte und viele Unternehmer haben ja nicht nur die rosigen Zeiten erlebt, sondern sie gehen durch Höhen und Tiefen.
00:40:07: Und manchmal stehen Sie auch gerade am Abgrund und da wieder optimistisch die Kraft in die Hand zu nehmen, wieder neu anzufangen – Das gilt für Ostdeutschen wie für Westdeutscher Unternehmer.
00:40:17: Und insofern glaube ich, es braucht Role-Models die wir immer wieder zeigen.
00:40:21: Wer aus dem Osten ist erfolgreich aber auch wer aus dem Westen gekommen heute im Osten, ist erfolgreich.
00:40:27: oft geht das ja den westdeutschen so dass sie wenn sie zurückkommen in ihre alte Heimat mit ihren Freunden sprechen, dass da wenig Verständnis ist, dass man am Osten gut leben kann.
00:40:37: diese erzählen wir natürlich von allen sowohl aus Ost als auch aus West.
00:40:41: Sehr gut.
00:40:41: Und ich liebe ein klares Nein, also genauso hätte ich ein klares Ja gemocht aber die Klarheit ist gut.
00:40:47: Zweite Frage was sind ostdeutsche Produkte Eigenschaften Charakter Züge von denen es gut ist dass wir sie hier und jetzt haben?
00:40:56: oder was haben wir so ein bisschen auf dem Weg verloren?
00:40:58: Was uns gut täte wenn wir mehr davon hätten?
00:41:02: Ich glaube was ganz wichtig ist Sind die Erfahrungen des Ostens was den Wandel angeht.
00:41:11: Daraus haben wir zu wenig gemacht.
00:41:14: Also der Wandlungsprozess.
00:41:17: jeder, der aus dem Osten ist, egal in welcher Altersklasse weiß dass das der ostdeutsche Lebenslauf nichts mehr wert war nach der Wende diese wandelerfahrung wenn wir die heute wieder nutzen würden und da könnten wir sehr viel transportieren in den Westen Diese Transformationserfahrung, auch wenn Transmarmation so ein Wort ist was hier niemand mehr hören will.
00:41:38: Aber diese Transformations-Erfahrungen zu nutzen um die heutige Transformation in die Lege zu leiten ich glaube das ist eine Erfahrung die großartig ist.
00:41:47: Wenn ich nach Sachsen gucke dann ist es immer oder insgesamt aus dem Osten Die Ingeniering Kompetenz.
00:41:53: also.
00:41:54: meine Großmutter hat immer gesagt im Osten muss man aus Entschuldigung des Wortes scheiße bongbong machen Und also aus dem Wenigen etwas zu tun, aus dem wenigen den Mut zu haben einen Unternehmen aufzubauen oder eine neue Aufgabe oder ein Verein oder was auch immer.
00:42:12: Ich glaube das ist eine wesentliche Erfahrung und die Erfahrung der Diktatur glaube ich es auch eine wichtige Erfahrung das nochmal hochzuholen als auch eine Erinnerungskultur so haben.
00:42:23: da sind wir ja noch nicht.
00:42:24: Wir arbeiten gerade Erinnerungskultur aus dem Dritten Reich erhofft aber das rost in der DDR auch an unschönen Repressalien erfolgt ist.
00:42:35: Das wird sicherlich noch eine Generation brauchen, vermute ich mal.
00:42:38: aber jetzt schon daran zu arbeiten in unserer Kultur aufzulegen halte ich für wichtig.
00:42:43: was
00:42:44: auf dem Weg vielleicht verloren gegangen ist das weiß ich gar nicht so genau das kann ich gar nie beantworten.
00:42:50: was es verloren gegangen fällt mir gerade nichts ein.
00:42:53: aber was wir mitnehmen können natürlich die Freiheitsliebe der ostdeutschen.
00:42:57: sie haben es geschafft in einer in einer Diktatur mit demokratischen Mitteln ein System zu stürzen, einen Unrechtssystem zu stützen.
00:43:06: Auch eine Erfahrung, ein wesentlicher Wert und da müssen wir heute eigentlich wieder hin nicht meckern sondern anfassen und anfassen im positivsten Sinn, im Sinne der Stärkung der Wirtschaft, dem Sinne des Wohlstandes, im Sinne der Stärke des persönlichen Guten was man hier durchaus erleben kann.
00:43:24: Ja!
00:43:25: Nicht meckeren, sondern anfassend Das könnte auch ein Marketing-Slogan sein.
00:43:30: Vielleicht kriegt man das noch mit reingedreht?
00:43:33: Wir sagen immer, wenn Macher machen!
00:43:36: Sehen Sie?
00:43:41: Und letzte Frage.
00:43:42: Wessen Geschichte möchten sie oder wessen Blick möchten Sie in diesem Podcast hören?
00:43:48: Wen soll ich einladen?
00:43:49: Also ich habe zwei Frauen die Sie gerne einladEN können.
00:43:54: Einmal Jana Lunds ist der Pflegevorständen im Uniklinikum in Leipzig, hat viele Jahre in Heidelberger gearbeitet und am Uniklingium in Dresden.
00:44:07: Und jetzt ist sie in Greifswald.
00:44:08: Das wäre ein spannender Blick auch auf eine spannende Branche ... Auch auf eine spannende Frauengeschichte.
00:44:17: Die zweite, die ich Ihnen ganz herzlich legen würde, ist Ulrike Lärche von Oberüber- und Kager die jetzt gerade dabei ist, sich aus dem aktiven Agenturleben zu verabschieden.
00:44:31: Aber die erste war, die in Ostdeutschland eine Marketingagentur gegründet hat, die sie bis heute führt – eine hochspannende Geschichte und eine sehr erfolgreiche
00:44:40: Unternehmensgeschichte.".
00:44:41: Das klingt hervorragend!
00:44:43: Beide sind notiert.
00:44:44: Vielen Dank.
00:44:46: Und ich kann nur
00:44:47: sagen...
00:44:49: Ja das ist okay….
00:44:51: Das mache ich dann.
00:44:54: Aber vielen Dank für diese Folge!
00:44:55: Ich fand es spannend, weil bei aller Situation in der sich Sachsen befindet, fand ich schön einfach wie Sie das positive, das Optimistische rausgestellt haben die siebzig Prozent derer, die an die Demokratie immer noch lauben zu stärken.
00:45:10: nicht meckern sondern anfassen Der Lobbyismus des Guten nämlich dafür dass er sich so kämpfen lohnt.
00:45:16: Das finde ich toll und dafür kann ich nur sagen Vielen Dank für diesen Schub allen Motivation und Energie.
00:45:22: Ich werde es weiterverfolgen, ich finde es total spannend und sage an dieser Stelle erst mal vielen Dank dass Sie da waren und liebe Grüße natürlich nach Dresden an die schönste Stadt Deutschlands!
00:45:33: Dann sage ich herzlichen Dank für die Einladung.
00:45:35: Es hat mir wirklich Spaß gemacht mit Ihnen zu sprechen und ich grüße in unsere Partnerstadt Hamburg auch einer der schönsten Städte in diesem Land.
00:45:42: Absolut, vielen Dank!
00:45:46: Das war einheit gut allesgut.
00:45:48: Alles über das Projekt gibt es auf Einheitgut allesgut.de.
00:45:53: Alle Folgen des Podcasts findet ihr entweder auf der Website oder natürlich auf den gängigen Plattformen.
00:45:58: Dieser Podcast lebt von spannenden Menschen und ihren Geschichten.
00:46:01: Wenn Ihr Vorschläge habt, jemanden kennt oder selbst inspirierende Geschichten so diesem Thema habt, schreibt mir gerne!
00:46:10: Bis zum nächsten Mal.
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